Rotkogel 2'947m


Publiziert von stkatenoqu Pro , 13. August 2015 um 10:48.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Ötztaler Alpen
Tour Datum:12 August 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 510 m
Abstieg: 510 m
Strecke:laut Beschrieb
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Das Ötztal erreicht man von der A12 mit eigener Ausfahrt. Sölden liegt recht weit hinter im Tal. Die Auffahrt auf der Gletscherstrasse kostet € 18.--.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dito
Unterkunftmöglichkeiten:Kein Problem, berühmtes Ferienziel!

Sölden imn Ötztal macht das Erreichen von hohen Bergen ein bisschen einfacher, weil man vor vielen Jahre die Gletscherstrasse gebaut hat, die heute einen hohen Ausgangspunkt (2'480m) für diese Tour offeriert: man stellt sein Auto beim Silo ab und wandert auf einer breiten Schotterstrasse hinauf zu einer Baustelle, wo das Skigebiet nochmals verbessert werden soll; danach verliert man einige Höhenmeter, um dann bequem zur Rotkogeljochhütte hinaufzuwandern. Ab hier geht es dann anders zur Sache, ein schmaler und steiler Fussweg führt Richtung Gipfel. Unterwegs passiert man einige Einrichtungen, die wie Wasserkräne bei der Eisenbahn (in alten Zeiten) aussehen; keine Ahnung, wozu diese Einrichtungen dienen. An einer Stelle knapp unter einem weisslichgrauen Behälter, wo man eine sehr abschüssige Rinne queren muss, könnte man einmal ein Drahtseil anbringen; hier könnte es bei Regen oder Schnee sehr unangenehm werden. Der Schlussaufstieg auf den Gipfel ist ein wenig felsiger, aber ohne Probleme zu gehen. Die Mühen des Aufsteiges sind schnell vergessen, wenn man vom Gipfelkreuz und den Steinmännern den tollen Blick in die Runde geniessen kann: Ötztaler mit Wildspitze (NICHT Tirols höchster!!!), Stubaier, die langen Kämme, die das Ötztal begrenzen und und und.  Der Blick auf die Gletscher machte mich ein bisschen traurig; ich kenne die Gegend von Touren vor vielen Jahren, wo die Eisfelder noch deutlich imposanter waren. An manchen Stellen liegen riesige Dinger, die aus der Ferne wie aufgeblasene Gummimatten aussehen; auch hier kenne ich deren Zweck nicht.

Als Abstiegweg wählte ich den Aufstiegsweg und war - nach einer Essensast bei der Kapelle am Joch - relativ schnell wieder bei meinem Auto. Wenn einen die Liftanlagen und Pistenbauten nicht stören, ist diese Wanderung eine sehr schöne Tour in einer grossartigen Umgebung. Auf dem Rotkogel ist man allein, da die meisten Wanderer auf den Schwarzkogel (auf dem ich schon vor einigen Jahren war) gehen, der die Dreitausendermarke übersteigt. Ganz allgemein war der Wanderbetrieb trotz tollem Wetter sehr gering.

 

Tourengänger: stkatenoqu


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