Großvenediger - nach ca. 30 Jahren wieder mal oben


Publiziert von Koasakrax , 24. Juli 2015 um 09:52.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Venedigergruppe
Tour Datum:23 Juli 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1525 m
Abstieg: 1525 m

Der Alpenverein schrieb ein Tour auf den Großvenediger aus. Da ich Zeit und Lust hatte machte ich mich auf den Weg um seiner weltalten Majestät nach 30 Jahren wieder einen Besuch abzustatten. Vor einigen Jahren versuchte ich es ja mit den Schiern musste aber auf dem Defreggerhaus w.o. geben. Somit konnte ich nicht anders als wieder rauf zu gehen.

Am Vortag ging es auf das Defregger Haus wo der Service ja sehr gut ist - aber Hütte gerammelt voll und die übliche Lärmkulisse im Lager - was mir nicht allzuviel Schlaf eingebracht hatte.

Am nächsten Morgen haben wir ein Traumwetter für unsere Tour zum Großvenediger. Wolkenloser Himmel und perfekte Temperaturen. Direkt bei der Hütte legen wir unsere Gurte an und steigen hinauf zum Anseilplatz  auf ca. 3000m. Anfangs querten wir das Innere Mullwitzkees mit wenig Höhengewinn, wobei eine Spaltenzone umgangen wurde, bevor es hoch zum Rainertörl ging. Am Rainertörl flacht das Gelände dann ab. Vorbei an der Akustischen Nebelstange Richtung Nordwesten leicht ansteigend auf den Steilaufschwung vom Venediger zu und aufwärts auf die breite Schulter und am schmalen Grat zum Gipfel.

Rückweg wieder wie Aufstieg.

Das von mir befürchtete Schaulaufen von Massen an Bergsteiger war es nicht. Immerhin standen an die 40 Bergsteiger am und vor dem Gipfel war aber nicht so schlimm. Da die von den Bergführern geführten Gruppen bereits am Vorgipfel das Gipfelfoto machten und den heute vereisten, schmalen Verbindungsgrat zum Hauptgipfel ausliesen.

Es hat sich einiges geändert in den vergangenen 30 Jahren. Zumindest was ich im Gedächtnis hatte. Der Einstieg in den Gletscher war damals um einiges weiter unten. Am auffallendsten war mir aber der Gipfel selber. Ich kann mich an keine Einschartung zwischen Vor- und Hauptgipfel errinnern. Auch nicht an irgendwelche Felsen im Gipfelbereich da war alles Schnee und Eis.
Aber da nagt eben der Zahn der Zeit. Es war aber eine sehr schöne Tour auf einen grandiosen Gipfel.

Zurück ging es wieder wie am Aufstieg. Der Schnee wurde aber durch die Hitze bereits sehr schnell sulzig.

Tourengänger: Koasakrax

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