Zum Bergfrühling am Glaubenbielen


Publiziert von Baeremanni Pro , 12. Mai 2015 um 12:52.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:11 Mai 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-LU   CH-OW   Hagleren und Giswilerstöcke 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 627 m
Abstieg: 1287 m
Strecke:Sörenberg - Glaubenbielen - Jänzimatt - Alpoglen - Giswil
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Kartennummer:244 T Escholzmatt

Nach meinem Besuch in Sörenberg anlässlich meiner Winterwanderung vom Kemmeriboden Bad machte ich mich heute zu einer weiteren Etappe des Trans Swiss Trails Route 2 auf. Es ist allerdings nicht vorgesehen, dass ich den ganzen Trail abtippeln werde, ich habe letztes Jahr die Parallelroute 7 Via Gottardo mehr oder weniger genau  hinter mich gebracht.
Die Wege sind bereits ab Postauto einwandfrei markiert. Nur ein relativ kurzes Stück Quartierstrasse und schon bald folgen Alpwege.
Mit einer prächtigen Rundsicht mit der Schrattenflue im Vordergrund und westlich die Rothornkette wird man für die Mühe des ersten Aufstieges belohnt. Kurz nach dem Überschreiten der Kantonsgrenze LU – OW zeigen sich schon die ersten Blumen des Bergfrühlings. Ein Genuss vom Feinsten. Ein paar Fotos müssen natürlich gemacht werden.
Beim Parkplatz Glaubenbielen überschreite ich die Glaubenbielen-Passtrasse und ziehe weiter Richtung Jänzimatt. Noch ist es zu früh die Alp zu bestossen, es ist herrlich einsam. Noch rund 800 Meter auf dem Alpweg, dann, fast hätte ich es verpasst, kommt der Abzweiger auf den Bergweg hinauf auf den Sattel bei P. 1734 zwischen Schafnase und Alpoglerberg.
Hier mache ich Mittagsrast und geniesse die Aussicht hinunter zum Sarnersee. Weit im Hintergrund das Pilatusmassiv, ein Teil des Vierwaldstättersees, Stanserhorn, Rigi und viele mehr. Aber auch die Sicht hinunter nach Giswil zeigt den happigen Abstieg welcher mich erwartet.
Kaum bin ich bereit dazu zeigt sich noch eine Gemse. Doch bis der Fotoapparat eingerichtet ist ist diese schon zu weit fort.
Nun nehme ich auch noch meine Wanderstöcke in die Hände, den ist es zum einen recht steiles Gelände und der Weg ist zudem durch Schmelzwasser stellenweise recht rutschig. Ab Sandboden ist ein paar Mal die Passstrasse zu überqueren. Hier ist es nicht immer ganz klar, wo es weitergeht. Stelle dann aber fest, dass zwei Mal Wegweiser abgerissen worden sind. Möglicherweise Vandalen oder Souvenirsammler, beides nicht sehr fein. Ich finde den auch im Wald weiter unten einen fortgeworfenen Wiederholungswegweiser. Kommentar  überflüssig.
Leider kommt man schon im Pörtnerwald auf lange Teile befestigte Forststrasse. Bei Rietli, bzw. P.854 komme ich von der Route ab und folge dem Wegweiser Kleinteil. Und schon bald dann halt auch auf Asphaltstrassen zu den Gehöften. Während weit oben noch Bergfrühling herrscht, wird hier schon Heu gemacht. Bei Rüttimatt geht es aus dem Wald und damit Schatten hinaus, so wird es recht warm. Durch Kleinteil hindurch hinunter zum Waldrand.
Im Dorf wären Wegweiser „Historischer Wanderweg“ gewesen, (leider eben braun nicht gelb), welche ebenfalls zu P.516 geleitet hätten. Ab hier in den Wald, dankbar für den Schatten. Nun noch einmal ein heisses Stück auf dem Damm entlang des Lauibaches bis zur Brücke bei P.483. Schnell im Take-Away am Bahnhof eine Büchse Bier auf den Weg, es war keine Zeit für in eine der schönen Gartenbeizen zu sitzen. Nur dank Verspätung der Brünigbahn erwische ich den geplanten Zug für die Heimreise.
Schlussendlich erlaube ich mir anzumerken, dass dieser Bericht mein 200. Eintrag im Hikr ist.
 

Tourengänger: Baeremanni

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