Rotsandnollen


Publiziert von D!nu , 21. Februar 2015 um 17:37.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:21 Februar 2015
Ski Schwierigkeit: ZS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: Östliche Melchtaler Alpen   CH-NW   CH-OW   Westliche Melchtaler Alpen 
Zeitbedarf: 4:30
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Stöckalp

Der Rotsandnollen ist noch mein einziges Gipfelziel das ich von der Frutt aus noch nicht erreicht habe und genau von da aus sehr gut erreichbar ist. Da ich im Sommer den Barglen und das Hanghorn gemacht habe wollte ich den Rückweg keinesweges mehr zu Fuss machen. Damit war für mich auch klar, dass ich den Rotsandnollen mit den Skiern mache.

Am Morgen schaue ich von Zuhause noch einmal ganz nervös auf die Wetterberichte. Gehen oder eben nicht gehen? Das war hier die Frage. Bei der Dämmerung konnte ich mich dann überwinden. Das Wetter zeigte sich zwar nicht von der besten Seite, jedoch genug gut um diese Skitour zum Rotsandnollen zu tätigen. Als Alternative bei Schlechtwetterumbruch behielt ich mir vor wieder zurück in die Frutt zu fahren. Denn der Weg in die Stöckalp ist Steinig und Tannig, meine Skier haben wieder einmal ziemlich gelitten!

Von der Frutt marschiere ich mit den montierten Fellen direkt hinüber zum Tannsee. Am Anfang des Stausees bin ich auf direktem Weg zum Rotsandnollen auf's offene Feld abgezweigt. Stetig angenehm steigend führt der Weg dem Barglen entlang, bis kurz vor dem Ende dieser Felswand die Steigung abrupt zunimmt. Ich entschied mich die Harscheisen zu montieren was dann auch für besseren halt sorgte.

Auf dem Tannenrotisand erwischte mich die volle Wucht des Föhnes, eine eisig kalte Wetterfront blies mir ins Gesicht. Da ich so nah am Gipfel war entschied ich mich trotzdem hinauf zu steigen, der Gipfelaufstieg verläuft im selben Schwierigkeitsgrad wie der letzte steile Aufstieg. Oben angekommen öffnet sich mir ein wunderschönes Panorama, ich erblicke mehr als zwei Handvoll bereits erklimmter Gipfel, was für ein schönes Gefühl! Da kann noch lange der Südpolarwind mit voller Wucht ins Gesicht wehen ;-) Der Gipfelrast dauert dann aber auch entsprechend, nach 10 Minuten rüste ich mich um für die Abfahrt. Die erste Hälfte bis zur Heufrutt ist mehr als grandios, danach wird's sehr mühsam. Eine ganze Stunde kämpfte ich mich auf dem Weg hinunter zur Stöckalp.

Tourengänger: D!nu


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