über viele Eggen und "Höger" von Entlebuch nach Escholzmatt


Publiziert von Felix Pro , 13. Juni 2014 um 20:06. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:28 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-LU   Napf 
Aufstieg: 750 m
Abstieg: 625 m
Strecke:Entlebuch, Bahnhof - Obflüe - Schluecht - P. 849 (Wintermatt) - Bärgli - P. 951 - P. 935 (Heiterloch) - P. 1011 - P. 1022 - Voglisbergegg - Schüpferegg - P. 1048 - P. 1052 (Dornacherweid) - Obstaldenegg - (Wintersite) - Obstaldenegg - P. 1082 - P. 1102 - P. 1125 - Bachegg - Chappelmattweid - Gmeinwärch - Lugibechli - Fuchsnäst - Hintermichlischwand - Vordermichlischwand - P. 848 (Bodematte) - P. 857 - Büelchäppeli - Wannenbühl - Güntenen - P. 862 - Tanne - Mooshof - Escholzmatt, Bahnhof
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Gettnau und Wolhusen nach Entlebuch
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Escholzmatt - cff logo Entlebuch
Kartennummer:2522

Bei etwas trüben Wetterbedingungen - kaum Sicht auch auf die näheren Bergketten, nur einmal auf dem höchsten Gipfel unserer langen Tour (> als 18 km) etwas blauer Himmel, welcher das wenige Blau jedoch beinahe bis zum Endpunkt offenbarte - starten wir am Bahnhof Entlebuch.

 

Über eine ältere Holzbrücke queren wir die Kleine Emme und steigen gemächlich an; via Obflüe und Schluecht gelangen wir in den Wald, welcher uns nun länger „Weggefährte“ sein wird. Zwischenzeitlich treten wir wieder auf offenes Gelände hinaus; auf Wintermatt, Habschwanden, drehen wir von der Strasse ab auf einen Weg durch Wiesengelände.

 

Nach Bärgli dringen wir bald einmal wieder in den Wald ein; dabei folgen wir meist dem offiziellen Weg, oft jedoch auch den über die Gipfelpunkte verlaufenden deutlichen Spuren.

 

Dergestalt überschreiten wir die P. 1011 und P. 1022 oberhalb der Höfe auf Schabuzis, und gelangen im steten Auf und Ab angenehm im stillen, lauschigen Wald nach einem weglosen Wiesenanstieg auf Voglisbergegg.

 

Nach dem kurzen Abstieg auf den Fahrweg leitet uns dieser weiter, wieder am Waldrand, später im Wald, zur Obermattegg, dem Übergang zwischen Fontanne und Entlebuch.

 

Wieder etwas ansteigend, lassen wir uns den Gipfelpunkt der Schüpferegg nicht entgehen; eine weitere (hier kleine) Fernmeldeanlage stellt das Gipfelkreuz dar …

 

Länger zieht sich nun der Weiterweg hin, leider nach wie vor wenig aussichtsreich - und etwas langwierig. Kurz vor der Obstaldenegg passieren wir eine komfortabel von Schüpfheim Tourismus eingerichtete Picknick-Stelle; erst versuchen wir danach, absteigend Richtung (Wintersite) den direkten Aufstieg zum gleichnamigen Gipfel zu finden - jener ist jedoch derart überwachsen, dass wir umkehren und von diesem Vorhaben ablassen. Zurück auf der  Obstaldenegg folgen wir dem Wanderweg im sattsam bekannten Auf und Ab durch dichtere und auch aufgelockerte Waldbestände bis zu P. 1125.

 

Wenige Hundert Meter später können wir den Saumweg nicht erkennen, welcher Richtung P. 1164 leiten würde. So steigen wir ab auf breiten Weg bis zum direkten, von N her verlaufenden, weglosen, teilweise mit fünffachem Stacheldrahtverhau „gesicherten“ Aufstieg zur Bachegg.

 

Hier ankommend, öffnet sich die Wolkendecke zum ersten Male etwas deutlicher, so dass wir sogar bei Sonnenschein unsere Mittagsrast geniessen können, bevor wir uns zum - wiederum etwas längeren - Abstieg aufmachen. Über die Chappelmattweid erreichen wir auf einem Fahrweg Gmeinwärch.

 

Über den Hof Lugibechli gewinnen wir den etwas undeutlich ausgeschilderten Wanderweg zum Fuchsnäst; hier beginnt unsere Wanderung entlang des Bocke.

Über gelbe, vom Hahnenfuss geprägte Wiesenflächen steigen wir auf undeutlicher Spur an nach Hinder- und weiter zur Vordermi(s)chliswand. Bei dieser nehmen wir den ausgeschilderten Weg wieder hinunter zum Hasebach; auf die Strasse gelangend, schreiten wir weiter aus und erreichen bald Hinder Bodematte. Auf der Strasse weiter marschierend, gelangen wir via P. 848 (nahe Bode matte) zu P. 857.

Hier biegen wir ab, nochmals einige wenige Höhenmeter auf uns nehmend, hinauf zum Strässchen, welches uns an einer kleinen Kappelle (Büelchäppeli) vorbei über Wannenbüel wieder hinunter führt nach Güntenen. Via P.862, wenige Meter zurück und ansteigend, erreichen wir den Schlussgang zum Endpunkt unserer längeren Tour: über Weideflächen gelangen wir via Tanne und Mooshof ins Aussenquartier von „Äschlismatt“ und zum Bahnhof Escholzmatt.

 

Leider haben wir Bernadette in Escholzmatt „verpasst“ - es wird eine weitere Gelegenheit geben ;-) 


Tourengänger: Ursula, Felix


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