Sarine und Gérine auf der Spur ...


Publiziert von poudrieres , 11. Mai 2014 um 19:36.

Region: Welt » Schweiz » Freiburg
Tour Datum:11 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-FR 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 650 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Postauto oder PW.

... oder einfach nur eine Fluss-, Wald- und Wiesenwanderung südlich von Fribourg.

In den eingeschnittenen Schluchten von Sarine und Gérine hat sich trotz menschlicher Nutzung über weite Strecken eine ursprüngliche Flusslandschaft erhalten, die es zu entdecken lohnt. Wer allerdings dem Parcours in der beschriebenen Weise folgen will, darf sich vor kaltem Wasser nicht fürchten. Nur wer beherzt Stiefel und Hose auszieht und ins kalte Wasser watet, kommt ans andere Ufer der Sarine.

Von der Abbaye de Hautrive folgt der Weg dem waldreichen Ufer am E-Werk vorbei bis zur Einmündung der Gérine. Eine kleine Galerie führt den Weg durch das Steilufer der Gérine im Bois du Dévin.

Bei Marly ist die Gérine auf eine gerade Rinne reduziert, durch die das Wasser über betonierte Stufen talabwärts braust. Oberhalb von Marly ist der Spuk wieder vorbei und ein nicht markierter Pfad führt nach einer Brücke in Kehren vom parcours vita hinauf auf die Wiesen und Felder bei Villarsel-sur-Marly. An der Commanderie vorbei geht es durch die hügelige Landschaft nach Ferpicloz.

Im Bois de Monternau lohnt es sich dem Sentier panoramique entlang des Waldsaums zu folgen (Picknick-Platz mit Chasseral-Blick). Ein Hohlweg führt zuletzt hinunter nach Arconciel. Die dortige Laiterie unterhalb der Kirche hat leider gerade Mittagspause (11-17 Uhr!), daher kann ich das hausgemachte Eis nicht probieren.

Die Strasse nach Tuffière ist wenig einladend und so steige ich über Pra Novel zur Sarine hinunter. Die S-Kurve der Sarine bietet nach den Steilwänden mit ihren Kiesbänken eine natürliche Furt. Ein Fahrweg führt hinunter und ein Pfad weiter zur Furt. Das Furten gelingt gut: nicht zu kalt und nicht zu tief. Der Ziehweg am gegenüberliegenden Ufer ist aufgelassen aber noch gut sicht- und passierbar.

In munterem Auf und Ab folgt der Weg ab La Tuffière dem Ufer der Sarine bis zur Abbaye de Hauterive (Zisterzienser). Im Klosterladen findet man neben Geistlichem auch Produkte aus klösterlicher Produktion. Ein heftiger Schauer beendet pünklich meine Wanderung..

Route: Abbaye de Hauterive - Bois du Dévin - Marly - Ferpicloz - Bois d'Amont - Bois de Monternau - Arconciel - La Tuffière - Prés d'en Bas - Abbaye de Hauterive.

Orientierung: Häufig markierte Wege.

Variante: Von Arconciel über Montéveau zurück zur Abbaye de Hauterive.

Schwierigkeit: Mehrheitlich T1-T2. Furten der Sarine T3 (heute 70cm tief, mässige Strömung).

Bedingungen: Waldpassagen stellenweise sumpfig.

Ausrüstung: Bergwanderausrüstung.

Einkehrmöglichkeit: Marly, Arconciel.

Parkmöglichkeit: Abbaye de Hauterive.

Literatur: Gruyère - Diablerets; Anker/Schnegg; Rother Verlag.

Links: wasserwege - sentiers de l'eau.

Karte:
Karte


Tourengänger: poudrieres


Galerie


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