3 Tage am Skihochtouren in der Rotondoregion (1/3)


Publiziert von Merida , 22. März 2014 um 22:11.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:16 März 2014
Ski Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   CH-UR   Gruppo Pizzo Lucendro   Gruppo Pizzo Rotondo 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 3000 m
Abstieg: 2000 m
Strecke:21 km
Unterkunftmöglichkeiten:Jugendherberge Hospental

Weitere Tourentage:
Mo, 17.3.2014 (Tag 2)
Di, 18.3.2014 (Tag 3)

Endlich hatte es geklappt mit der Rotondoregion. Lange hatten wir diese schon ganz weit oben auf unserer Wunschliste. Doch machten uns Wetter, Wind oder ungleiche Terminkalender einen Strich durch die Rechnung. Der erste Tag sollte zwar noch etwas wechselhaft und windig sein, doch als Zustiegstag sollte das schon gehen, da es ja im Tagesverlauf immer besser werden sollte. Hüttenzustieg ist vielleicht etwas untertrieben, denn wir wollten unbedingt zum Start den kompletten Grat mit allen Gipfeln von Hospental bis zum Lucendro machen. Dies war auch der Grund, weshalb wir schon am Vorabend anreisten und in der Jugi Hospental übernachteten. So konnten wir pünktlich um 6 Uhr in Hospental bei noch leichtem Schneefall starten.

So, 16.3.2014 - Tag 1
Winterhorn, Pizzo d'Orsirora, Pizzo dell'Uomo (WS)
An den Skiliften orientierend, stiegen wie bis zum Sattel des Winterhorns, bei doch eher ungünstigen Sichtverhältnissen, hoch. Im Sattel selber blies es uns stürmisch um die Ohren. In der Flanke, in der wir den Fussaufstieg machten, war der Wind aber kein Problem, ebenso auf dem Gipfel, wo sogar die Sicht gut war. Zurück beim Sattel und wieder mit Ski tobte der Wind jedoch unverändert, weshalb wir beide mit Skibrille unterwegs waren. Der Grat führte uns in der Folge coupiert weiter zum unscheinbaren Pizzo d'Orsirora, welchen wir nicht bewusst passierten. Der Pizzo dell'Uomo war dann schon wieder eher als Gipfel wahrnehmbar.

Siwerbenhorn, Stegenhorn, Pizzo Lucendro (ZS)
Der Normalweg zum Lucendro, wäre nun in der steilen Ostflanke von Siwerben- und Steghorn einfach unten vorbeigezogen. Wir liessen es uns aber nicht entgehen die beiden Gipfel noch mitzunehmen. Dazu machten wir beide Male ein Rucksackdepot und stiegen nur mit den Skiern hoch. Vor allem das Stegenhorn, weisst dabei einen ordentlich steilen Schlusshang auf, der aber auch komplett per Ski gemacht werden kann. Sahen wir vom Gipfel noch kurz bis zur Rotondohütte, standen wir wenig später mit fast Null Sicht wieder in der steilen Osthangtraverse und hielten uns möglichst ans Navi. Und so erreichten wir, bei wieder besser werdender Sicht, den Sattel kurz vor dem Lucendro, wo es nachher Richtung Rotondohütte geht. In der Zwischenzeit hatte es nun endgültig aufgemacht und so legten wir hier auch gleich eine sonnige Rast ein und erstellten unser Rucksackdepot. Anschliessend ging es über den etwas steilen Schlusshang ins Skidepot und unschwierig zu Fuss auf den Gipfel des Pizzo Lucendro. Wieder zurück beim Sattel, brachte uns dann eine längere Abfahrt und ein letzter Aufstieg in die Rotondohütte, unserem Ausgangspunkt für die nächsten 2 Tourentage. 

Fazit:
Der Weg ist das Ziel. Etwa 21km / 3000Hm sind dafür zu bewältigen. Belohnung 6 Gipfel ;-)
Vor allem Winterhorn, Siwerbenhorn, Stegenhorn und Lucendro sind lohnende Gipfel. 

SLF-Lawinenstufe: Gering, im Tagesgang mässig

Tourengänger:
Stephan und Stephan

Herzlichen Dank Stephan für die tollen Bilder.

Tourengänger: Merida


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