Hochfeilerhütte (2710m), Zillertaler Alpen


Publiziert von Tef Pro , 7. Juli 2008 um 19:09.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum: 4 Juli 2008
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 2:15
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 50 m
Strecke:Parkplatz Pfitscher Joch Straße - Hochfeilerhütte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:von Sterzing ins Pfitscher Tal, Ausschilderung "Pfitscher Joch", zuletzt Forstsraße. Parkplatz in der 3.Kehre. Von Sterzing fährt ein Bus (Nr. 54) bis Stein, von dort 30 Min. länger.
Unterkunftmöglichkeiten:Hochfeilerhütte: http://www.hochfeilerhuette.it/
Kartennummer:Kompass Nr. 44, Karte Hochfeiler im Beiheft

Der Weg aus dem Pfitscher Tal zur Hochfeilerhütte ist so schön, dass die Tour durchaus  auch ohne Gipfelziel zu empfehlen ist. Deswegen hier als Extratour aufgeführt.
Die Hütte selbst liegt wunderschön oberhalb des Gliederferners mit schönen Blicken auf die Berge ringsum, aber auch hinaus und hinüber zu den Stubaier Alpen.
 
1. Tag:

Wir starteten unsere Tour am Freitag spät Nachmittags (nach der Arbeit - die wir etwas früher verließen) beim Parkplatz an Pfitscherjoch Straße auf 1700 Meter Höhe.
Der Weg führt erstmal leicht bergab und über den Oberbergbach hinweg. Auf der anderen Seite geht es durch eine verfallene Almregion mit einigen alten, halb zusammengestürzten Holzhütten bergan. Die Natur wuchert in all ihrer Pracht. Hier waren wir vom frischen Fallwind geschützt und kamen  auf dem Serpentinenweg a bissal ins Schwitzen.
Nach gut 300 Hm wird es flacher und es geht am Berghang ins Tal hinein. Dabei nehmen einem sofort die wunderschönen Landschaftseindrücke gefangen, die durch die Wolken einen ganz eigenen Reiz entwickeln.

Was auch positiv auffällt: keine Forststraße oder ähnliches zerschneidet die Natur!

Der Weg ist nun teilweise recht feucht und führt zwischen niedrigem Erlengebüsch und blühenden Alpenrosen hindurch. Schließlich biegt er um die Ecke und die Hänge werden abschüssiger, der Weg ist jedoch gut in Schuß und nicht schwierig.
Es geht nur unmerklich bergauf, rechts unten liegt das urtümliche Bett des zurückgewichenen Gliederferners mit dem sich dahin schlängelnden Gliederbach, oben, noch weit weg, erkennt man die Zunge.
Unser Pfad verliert etwas an Höhe und wir überqueren auf einer Holzbrücke einen Bach. Hier war früher die Einmündung des Weißkarferners in den Gliederferner, nun kommt das tosende Wasser vom weit oberhalb gelegenen Gletscher.
Das letzte Stück geht nochmal steil bergauf und man sieht schon die Hochfeilerhütte. Gerade als wir ankamen, hoben sich die Wolken kurz und wir sahen die ganzen Berge ringsum- unbeschreiblich schön!
Die Hütte war angenehm leer, der Service ist gut, die Qualität des Essens und das Weißbier (Weihenstephan vom Faß!) überdurchschnittlich, und die Preise sehr fair. Das Bergsteigeressen ist von einer Person kaum zu schaffen!
Zum Sonnenuntergang hoben sich die Wolken endgültig und wir erlebten ein faszinierendes Naturschauspiel, wie man es nur in den Bergen erleben kann.
Wir waren schon gespannt auf den nächsten Tag.
Übrigens: die Nächte Sa/So sind generell immer recht voll, deswegen besser ausweichen auf Freitag ( es gibt auch recht spät noch zu essen)
Hochfeilerhütte: www.hochfeilerhuette.it/

Tag2:  kommt demnächst

Tourengänger: Tef

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