2-Tageswanderung : Braunwald Gumen - Charetalalp - Glattalp SAC - Läcki - Schwarzenbach - Bisital


Publiziert von Baeremanni Pro , 2. September 2013 um 18:00.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:31 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Ortstockgruppe   CH-GL   Glärnischgruppe 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 571 m
Abstieg: 582 m
Strecke:Braunwald Gumen - Bützi - Charelalp - Grossbodenkreuz - Glattalp SAC - Läcki - Tröli - Schwarzenbach - Bisistal - Steinweid
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV bis Braunwald, Seilbahn nach Gummen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Autobus (möglich auch ab Talstation Glattalp Seilbahn
Unterkunftmöglichkeiten:Glattalphütte SAC (empfehlenswert)
Kartennummer:246 T Klausenpass

Es war geradezu schwierig für diese Wochenede einen Übernachtungsplatz in einer Hütte oder dergleichen zu finden. In er Glattalphütte waren noch Plätze frei, somit war ein erstes Ziel gefunden.
Machte mich somit auf nach Braunwald und hinauf mit der Seilbahn nach Gumen. Nach dem AK erst eher flach westwärts, dann kurz rassig aufsteigen steigen hinauf zu P. 2150 Bützi. Anschliessend abwärts hinein in die Wüste der Charenfelder. Ganz interessant, was sich hier durch Gletscher und Wasser im Kalk wohl während Jahrtausenden gebildet hat. Nun ja, von nichts ist das Hölloch ja auch nicht erstanden, hier oben versickerte das Wasser und spülte dann auch das Höhlensystem aus dem Gebirge. Wichtig war vorallem, in diesem doch recht holprigen Gelände keinen Misstritt zu machen, so ging es halt für einmal etwas langsamer vorwärts. Laut Profil aus Swissmap wären es von Gumen bis zur Glattalphütte nur ca. 3 1/2 h. Die Wegweiserangaben mit 5 Stunden trafen in der Folge eher zu.
Die untere Strecke bis zum Wiederanstieg zum Grossbodenkreuz, war dann aber unwahrscheinlich flach und wunderbar zu wanden. Hier oben eine solche Ebene zu finden hätte ich nicht erwartet. Dann noch knapp 200 Meter hoch zum Grossbodenkreuz und schon sieht man die Hütte. Noch eine gute halbe Stunde Abstieg durch gemischtes Gelände und das Tagesziel war erreicht.
Gut verpflegt durch die Hütten-Crew gings dann ins Bettchen. Bei Tagesanbruch schaute ich erst einmal baus dem Fenster. War nichts zu sehen ausser Nebel,so verzog ich mich halt noch einmal unter die Decken.
Na ja, eine Stunde später trieb es mich dann doch wieder hinaus. Nach dem Morgenessen immer noch recht trüb. Ich entschliesse mich zum Abstieg, da ich dem Wetter nicht traue. Die alpine Route über den Mähren bei der feuchten Spur ist mir zu heiss.
Nun, der Abstieg ins Tal war auch nicht das Gelbe vom Ei. Teilweise rechts steil und überaus holprig. Aber "Mann" hätte ja mit der Seilbahn runter fahren können. Von dieser hörte ich nur das Laufen der Seilrollen. Es waren recht harte 750 Meter Abstieg, so hatte ich mir den Kaffe-Träsch im Beizli bei der Talstation wohl verdient.
Jetzt kam die zweite Überraschung, der nächste Bus fuhr erst um 11:36. Was soll ich da sitzen bleiben? Ich mache mich also auf die Talwanderung Richtung Muotathal. Leider waren nur wenige angenehme Stücke auf dem alten Talweg, der Rest hiess "Landstrassenwaggel" auf Belag. Bei der Siedlung Steinweid fand ich ein gutes Plätzchen zum Warten auf den nun talaus fahrenden Bus.
Nun über Schwyz nach Brunnen. Dort fand ich Anschluss an das Dampfschiff "Uri", mit welchem ich den Weg nach Luzern und heimzu antrat.

Tourengänger: Baeremanni

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