Frühlingserwachen am Altkönig


Publiziert von Futanari , 9. Mai 2013 um 09:03.

Region: Welt » Deutschland » Westliche Mittelgebirge » Taunus
Tour Datum: 1 Mai 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m

01.05.2013:
Gefühlt 100 Jahren habe ich nun keine Wanderung mehr unternommen, seit ich die vormals geliebte Schweiz hinter mir gelassen habe. Jetzt, in Frankfurt angekommen, heißt es sich wieder an andere Dimensionen zu gewöhnen...

Nun denn, wo gibt es denn so etwas wie richtige Berge in der Gegend?  Der Taunus ist grundsätzlich eine garnicht schlechte Option. Immerhin kann man hier schon Mal 500 Höhenmeter am Stück zurücklegen.

Da ich den halben Tag im Büro verbracht hatte, blieb mir nur Zeit für einen kleinen Spaziergang übrig. Durch einen Lauf, den ich in der Gegend von Hohemark organisiert hatte, kam mir der Altkönig in den Sinn.

Also los...

Von Hohemark ging es durch den schönen "frühlingserwachenden" Wald hinauf. Ein herrliches Gefühl hier und heute zu wandern, und nie wirklich richtig steil.

Ich hatte mir, wie ich es aus der Schweiz gewohnt bin, die am Parkplatz ausghängte Wanderkarte abfotografiert, in der Hoffnung, dass mir das helfen würde. Das erwies sich allerdings als Trugschluß, da sie bei weitem nicht detailiert genug ist und nur eine Auswahl der Wege darstellt. In der Schweiz hängt ja in der Regel ein Auszug der Schweizerischen Landeskarte aus.

Naja, immerhin die Himmelsrichtungen stimmen.

So ging es mit kleineren Umwegen hinauf zum Altkönig. Der Gipfelbereich gibt durchaus Eindrücke, die man auch in den Alpen finden kann.

Der Blick hinab nach Frankfurt war leider nicht klar, aber dennoch schön - ich habe mich in die Stadt verguckt... Die Skyline hat es mir angetan.

Beim Abstieg habe ich mir dann noch die Weiße Mauer angeschaut. Beeindruckend - und für mich erstaunlich, wie das wohl entstanden ist.

Etwas weiter hinab traf ich dann noch einen unglücklichen Radl-Fahrer, der neben seinem Radl kniete und versuchte, die abgesprungene und verklemmte Kette wieder auf das Ritzel zu bewegen. Schwierig, aber mit vereinten Kräften und Geschick hat es geklappt. Klassischer Designfehler, der der Kette einen Weg erlaubt, an dem sie nichts verloren hat ...

Bald wieder in Hohemark war ich doch sehr zufrieden mit der Wanderung. "Nicht schlecht" - wie sich ein Allgäuer äußerst löblich ausrücken würde.

Tourengänger: Futanari

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