Pizzo la Cima (Region Val Grande)


Publiziert von Zaza , 4. März 2008 um 19:18.

Region: Welt » Italien » Piemont
Tour Datum: 2 März 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1700 m
Abstieg: 1400 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Regionalzug Domodossola - Vogogna (gute Anschlüsse aus CH z.B. auf den Zug um 09:45)
Unterkunftmöglichkeiten:Nettes Bed&Breakfast in Colloro.
Kartennummer:285 Domodossola

Die Tour fand kalendarisch im Frühling statt, doch die Temperatur war sommerlich. Zwei Tage später schreibe ich bei winterlicher Witterung darüber und der Herbst...nun ja, der war in Form von knietiefem Laub irgendwie auch dabei.
 
Wir sind in Vogogna gestartet und neben der Burg auf dem schönen Saumpfad nach Genestredo aufgestiegen. Nun folgten wir der Markierung, die sehr steil nach Ca', einer einzelnen Hütte im Wald, führt. Der Besitzer der Hütte hat unterwegs jede Menge kleiner Tafeln mit mehr oder weniger teifgründigen Weisheiten angebracht. Der Weg führt nun steil nach Pianoni und Sui, er ist stellenweise wenig ausgeprägt. Dem Grat entlang erreicht man über die Colmetta schliesslich den Pizzo la Cima.
 
Auf den etwas kraxligen Weiterweg zum Pizzo delle Pecore haben wir diesmal verzichtet. Man könnte auch nach Westen absteigen, um dann über die Alpen Loro und Morgagno zurück nach Vogogna zu gelangen. Wir haben uns dafür entschieden, der hübsch gelegenen Alp Pra d'Gatt einen Besuch abzustatten. Von hier wurde es dann noch ein wenig abenteuerlich, den Pfad zurück nach Sui aufzustöbern (Schnittspuren helfen bei der Suche). Von Sui ging es retour nach Pianoni, dann nach Capraga und Colloro. Hier hatten wir Glück beim Autostop und wurden gleich bis Domodossola mitgenommen.
 
Die Verhältnisse waren recht gut. Bis auf etwa 2000 m sind steile Südhänge in der Region schneefrei. An Schattenhängen sieht das ganz anders aus, hier ist die Schneegrenze eher bei 1200/1400 m zu finden. Etwas zu schaffen machte uns besonders beim Abstieg der sehr rutschige Untergrund: Im oberen Teil das steile Gras, im unteren Teil das knietiefe Laub.
 
Die Alpen dieser Zone sind sehr interessant. Sie sind an überraschenden und sehr wasserarmen Stellen gelegen; offensichtlich zwang die Not die Menschen der Region einst dazu, derart unwirtliche Orte zu kultivieren. Zisternen waren die Lösung. Was in Trockenperioden passierte, blieb uns indessen unklar. Weitere Infos zu den Pfaden und Alpen der Region findet man auf der ausgezeichneten Seite von Ferruccio Rossi: Klick und Klack.
 

Tourengänger: Zaza, Aurora

Galerie


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