Matona - Hoher Freschen, kurz rauf, lang runter ;-))


Publiziert von goppa , 30. September 2012 um 16:30. Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum:29 September 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 1 Tage
Strecke:Furx, Alpwegkopf, Leseweg, Freschenhaus, Matona, Hoher Freschen, Freschenhaus, Alpwegkopfhütte, Peterhof Furx.
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Rankweil, Batschuns, Furx
Unterkunftmöglichkeiten:Freschenhaus
Kartennummer:SLK 228 Hoher Freschen 1:50000, f&b WK364 Bregenzerwald

SMS an HaPe um 05:40 Uhr "Regnets?" - ANTWORT "Nein, komme in 15 Min" -
Gestern haben wir eine Bergtour auf die Braunarlspitze (Schröcken) ausgemacht. Regentropfen, die ans Dachfenster klopfen, lassen mich um halbsechs Uhr daran zweifeln. Aber nachdem ich jetzt munter und auf bin, gibt's ein kurzes Frühstück, dann kommt auch schon HaPe mit breitem Grinsen. Es regnet wieder leicht, drum disponieren wir um, neues Ziel ist der Hohe Freschen - einer unserer Schlechtwetterberge.
Um es nicht zu langweilig zu machen, starten wir um 06:50 Uhr von Furx 1150m aus. Über den Alpweg, vorbei bei den vielen Kälbern, die auf der Alpweg-Alp auf den heutigen Abtrieb ins Tal warten. Auch das Alpwegkopfhaus bleibt hinter uns und wir erreichen das Lesegatter. Von der anderen Laternsertalseite hören wir zu dieser frühen Morgenstunde noch die Hirsche röhren und schrecken vor der Tschuggenalm auch ein Birkhahnpaar auf, das prächtige Männchen spreizt imposant seine Schwanzfedern. Über den Leseweg, der die vielen steilen Tobel an der Nob-Nordseite quert und heute trotz Nässe gut begehbar ist, zum Sattel 1606m oberhalb der Unt. Saluver Alp. Aufstieg zur 200 m höher gelegenen Ob. Saluver Alp, weiter zum Freschenhaus und hinüber zur Hohen Matona 1997m wo ich nach knapp drei Stunden um 09:45 ankomme. Ein paar Fotos, Abstieg über den nassen, rutschigen Steig und in einer halben Stunde hinüber zum Hohen Freschen, wo HaPe beim Gipfelkreuz auf 2004m auf mich wartet. 10:15 Uhr - Die Aussicht ist trotz der grauen Wolkendecke gar nicht so schlecht, im SW ist sogar der Glärnisch zu sehen. Schesaplana und Panüler im S sind dagegen nebelverhüllt.
Langsam wird es ungemütlich kalt auf dem Gipfel, Abstieg zu einer heißen Suppe und einem Weißbier im Freschenhaus (bis 7. Oktober haben Zita und Martin noch geöffnet).
Zwei Stunden später hat sich bereits der Nebel vom Tal zu uns heraufgearbeitet, die weiße Schicht hat das Rheintal zugedeckt. Leichter Regen setzt beim Abstieg ein, über den Leseweg wieder zurück, beim Alpwegkopfhaus gibt's noch einen Einkehrschwung, schließlich ist es erst halbzwei. Daß wir hier zwei nette, bergerprobte Mädchen kennenlernen, dürfte der Grund für's heutige "Verhocken" sein. Es ergibt sich eine angenehme, lustige Unterhaltung, die wir nach fünf, als die Wirtin Sperrstunde macht, im Peterhof in Furx fortsetzen. Auf jeden Fall ist es bereits dunkel, als es nach der heutigen Bergtour wieder heimwärts geht. 



Tourengänger: goppa, abcdefgh12

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