Rund um die Langkofelgruppe


Publiziert von hgu , 15. Juli 2012 um 17:11.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum:28 Juni 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 925 m
Abstieg: 925 m
Strecke:18,5 km
Kartennummer:Tabacco Nr. 05, Val Gardena

Rund ums Wahrzeichen des Grödnertales

Nach der gestrigen Einstimmungstour auf der Seceda-Alpe wandern wir heute auf der anderen Talseite. Den Wagen parken wir kostenfrei am Ref. Valletini. Wir wandern von dort über breiten Weg, begleitet vom Baulärm der nahen Skistation Sellapass, über den Friedrich-August-Weg nach Süd-West, zur gleichnamigen Hütte. Hier wird durch ein großes Pumpfahrzeug gerade die Kammer der Sanitäranlage geleert, also wieder störender Lärm!
Somit ziehen wir schnell weiter und freuen uns eine halbe Stunde später über die endlich eintretende Ruhe und die schöne Bergatmosphäre. Der Blick nach Westen nimmt den Rosengarten in den Fokus und läßt Ausläufer der Seiseralm und vom Schlern erkennen. Immer zu unserer rechten die gewaltige Langkofelgruppe. Noch ist es recht neblig um die Bergspitzen, doch das macht die Atmosphäre mystisch!
Schon bald haben wir das Rif. Sandro Pertini passiert und erreichen schnell die Plattkofelhütte am Fassajoch. Wir genehmigen uns einen Capu und genießen den Blick auf die nun in der Sonne glitzernden Bergspitzen der Langkofelgruppe, allen voran dem Plattkofel, an dessen Fusse wir nun sitzen.
Weiter geht es nun über Weg 527 auf die Norseite der Kofelgruppe und schon bald wird der Einschnitt der nördlichen Langkofelscharte sichtbar. Wir steigen ihr über Weg 525 entgegen und rasten an der Langkofelhütte. Dieser Abstecher kostet zwar mindestens eine Stunde - mit Einkehr eher zwei - belohnt aber mit felsigem Ambiente.
Gut gestärkt steigen wir zur Weggabelung zurück und wandern über 526 weiter nach Osten. Das steile Gemäuer des Langkofels haben wir nun nahe zur Rechten und schon bald taucht die Comici-Hütte auf. Ein Rifugio mit einem herroischen Namen; Emilio Comici, der sich als Meister in den schwierigsten Kletterrouten der 30er-Jahre erwies.
Wir schauen auf die Hütte und ihre riesige Terrasse, im Zentrum des Super-Dolomiti-Skitrubels und fragen uns, was hätte Emilio dazu gesagt?
Wir wandern weiter, nun schon in südlicher Richtung und passieren bald die Steinerne Stadt. Jetzt kommt auch die altertümliche Korbseilbahn und das Sellajochhaus mit der großen Skistations-Baustelle in den Blick. 
Wir sehen hinauf in die Langkofelscharte, zur Toni Demetz Hütte und haben die Runde geschafft.

Tourengänger: hgu


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