Ein Abstecher in das Valle Vigezzo


Publiziert von Baeremanni Pro , 17. November 2007 um 21:10.

Region: Welt » Italien » Piemont
Tour Datum:15 November 2007
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Vigezzo   I 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 660 m
Abstieg: 1200 m
Strecke:Druogno - Travello - Fornale - Masera
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit "Centovallibahn" entweder von Domodossola(I) oder Locarno(CH) nach Druogno(I)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit "Centovallibahn" von Masera(I) nach Domodossola(I) oder Locarno(CH)
Unterkunftmöglichkeiten:Da als Tagestour ausgeführt nicht speziell beachtet.
Kartennummer:LK 1:50000 285 Domodossola + 275 Valle Antigorio

Eine alte Idee, die komplette Durchquerung des Centovalli und des Valle Vigezzo von Locarno nach Domodossola, konnte ich letzte Woche bei fast optimalem Wanderwetter abschliessen. Also Anreise mit der Bahn nach Druogno. Da es für italienische Verhältnisse noch früh am Tag war (09:09h) war noch kein Gasthaus offen und so bin ich halt losmarschiert. Nach den bisherigen Etappen der "Duchwanderung" allerdings mit gemischten Gefühlen betreffend Kartengenauigkeit.

Doch schon beim Dorfausgang eine wunderbarer Wegweiser. Scheint keine Probleme zu geben. Bis nach Coimo ein sehr schöner Weg (Darunter liegt die Gasleitung für das Tal). Auch Mozzio ist noch zu finden. Habe mein GPS in Betrieb. Dennoch eine Sucherei, bis man den Weg, bzw. was noch davon übrig ist findet. Nun erstmals kräftig hinauf, etwas mehr als 400 Höhenmeter nach Travello. Nicht gerade angenehm durch den wohl schönen Buchenwald, dafür liegt das Laub stellenweise knietief und die Gefahr von Misstritten recht gross. Dieses Problem habe ich in der Folge noch mehr. Dafür ist die Sicht ausgezeichnet und mich sehe viele Details, welche sonst im "grünen" Wald kaum sichtbar sind.

Ab Travello ist auf der Karte ein Weg nach Fornale fast entlang der Höhenkurven eingetragen. Habe ich natürlich auch so im GPS gespeichert. Aber denkste! Alles abgesperrt und Warntafel. Der Bergrutsch (man sieht diesen von der Bahn her sehr gut) , macht die Erhaltung eines Weges unmöglich. Also weiter hinauf, interessanterweise ist da plötzlich eine betonierte Strasse. Doch nun finde ich wieder rot-weisse Wegmarken. Laut einer "Kompasskarte" führt die Route zur Alpe Pescia hoch. Der Fussweg schneidet erfreulicherweise Kehren ab. Auf der Höhe von ca.1360 m geht nun der Weg über das Rutschgebiet. Mutig wage ich mich auf den in der Karte eingezeichneten Weg, der im Gelände aber nur noch schwach sichtbar ist. (Wäre gescheiter gewesen, den kleinen Umweg über eine weitere Alp auf der gleichen Höhe zu machen).  Nun weit oberhalb Fornale treffe ich wieder auf Wegmarken und einen Wegweiser. So suche ich mich von Wegmarke zu Wegmarke durch. Durch Sturmfall, Ginster und Dornen bis fast zur zur Alp Fornale ist recht mühsam. In der Folge geht es nun aber auf besseren Wegen recht zügig weiter und ich kann den Abstieg geniessen. Nur ein Sturz, läuft zwar glimpflich ab, doch meine Hände kommen in intensiven Kontakt mit Kastanien-Hüllen.

Je weiter ich absteige komme ich zu recht neuen Wegweisern, welche vom CAI Domodossola aufgestellt wurden. Hoffentlich machen die Freunde weiter, ich möchte allen Unbillen zum Trotz noch mehr in der schönen Gegend bergwandern. Vorallem zu dieser Spätherbstzeit, wenn im Norde schon Schnee liegt.


Tourengänger: Baeremanni

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Geodaten
 56.xol Valle Vigezzo

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