Skitourenkurs Mettmenalp - durch Schnee und Nacht


Publiziert von Daenu , 5. Januar 2012 um 18:38.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:29 Dezember 2011
Ski Schwierigkeit: WS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Chärpfgruppe 
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zug ab Ziegelbrücke
Kartennummer:1173, 1174

Trotz Schneegestöber wagen wir uns aus dem Haus und machen uns auf den Weg vom Berggasthaus Mettmenalp zur Leglerhütte. Die Route ist mit langen Holzstangen markiert, an denen silbrige Pfeile befestigt sind. Zuerst gehen wir wieder über die Staumauer, dann östlich um den See herum und über die Fläche von Matt gegen Süden. Der folgende Taleinschnitt lässt sich dank dem vielen Schnee gut überwinden. Anschliessend geht es flach zu den Alphütten der Ober Stafel, danach leicht ansteigend zu P.1925. Hier wenden wir uns nach rechts und steigen über wenig steile Hänge zur Sunnenbergfurggele auf. Nun kommt zum Schnee noch der Wind dazu, doch die Leglerhütte ist nicht mehr weit. Linkshaltend folgen wir den Spuren zur Hütte.

Nach einer längeren Rast machen wir uns auf den Rückweg. Das Wetter hat sich gebessert und es reisst zwischendurch sogar auf. Von der Hütte aus sieht man die Fläche der Schönau. Auf den Fellen geht es zurück Richtung Sunnenbergfurggele, am höchsten Punkt packen wir die Felle in den Rucksack. Eigentlich planten wir die Abfahrt durch eine Rinne nördlich des Rotstockes zu den Ängiseen hinunter. Ein Bergführer hat uns jedoch geraten, mit einer Gruppe besser die Variante über Chamm zur Ratzmatt zu wählen. Deshalb fahren wir zur Sunnenbergfurggele ab, wenden uns dort nach links, folgen dem kleinen Tälchen auf der linken Seite und fahren in einem Bogen auf ein Bödeli hinunter (in Sommer sind dort die zwei kleinen Seelein auf rund 2110m). Über einen schönen Hang erreichen wir die Hütten von Chamm. Die folgenden 100hm sind recht steil und führen durch lockeres Gestrüpp, lassen sich aber gut befahren.

Auf der Ratzmatt heisst es wieder - Felle an die Ski! Wir legen eine nur leicht ansteigende Spur zum Steinstossfurggeli hinauf. Dort folgen wir dem Grat aufs Franzenhorn, das eher ein Hügel ist. Kurz hinunter - Abfahrten mit Fell sorgen immer für lustige Szenen - und wieder etwas hinauf und wir stehen auf der Schönau, bereit für die lange Abfahrt nach Schwanden hinunter.

Der erste Hang ist etwas steil, deshalb befahren wir ihn vorsichtig. Danach geht es - mal flach mal steiler durch eine Schneise hinunter. Auf rund 1500m - dort wo auf der Karte ein Weg ist - biegen wir rechts in den Wald ab. Nach einer hügeligen Rock'n'Roll-Einlage erreichen wir eine weitere Schneise. Sobald sie breiter wird halten wir uns an die rechte Begrenzung, damit wir den Weg auf ca. 1280m nicht verpassen. Diesem folgen wir wieder in den Wald um - leicht ansteigend - die Auenstafel bei P.1300 zu erreichen. Nun folgen wir dem Fahrweg bis zur Strasse, die wir bei einer Spitzkehre erreichen. Dort wenden wir uns gegen links und fahren über einen hübschen Hang ab, die Strasse einige Male querend. Am Waldrand stossen wir wieder auf die Strasse und folgen ihr bis zum Restaurant Tannenberg. Es ist schon etwas dunkel und die Sicht wird langsam kritisch. Wir wählen die kleine Schneise rechts am Wäldchen vorbei und fahren über den Hang zum Strommasten hinüber. Der Stromleitung folgen wir bis zum Ende der Lichtung. Nun steigen wir ein kurzes Stück zu Fuss auf dem Wanderweg ab und erreichen den Waldrand und damit die letzten flachen Hänge. Nun ist es stockdunkel. Nur noch den Lichtern von Mülibächli entgegen und wir stehen an der Strasse, der wir nach Schwanden folgen.

Tourengänger: Daenu


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