Cima delle Pecore 2060m - Cima di Negrös 2182m


Publiziert von chaeppi Pro , 17. September 2011 um 10:00.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum:16 September 2011
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Poncione Rosso 
Zeitbedarf: 7:45
Aufstieg: 2110 m
Abstieg: 2110 m
Strecke:16.4 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bus oder PW Lodrino
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus oder PW Lodrino
Unterkunftmöglichkeiten:Rifugio Alpe Negrös / Capanna Alva
Kartennummer:Swiss Map 25

Eine Wanderung die ich schon seit längerer Zeit einmal unternehmen wollte. Geparkt habe ich beim Friedhof in Lodrino. Der Wanderweg beginnt gleich dort. Die Tour könnte beträchtlich abgekürzt werden, wenn man nach Pön di Sopra fährt. Parkplätze wären am Ende der Strasse vorhanden. Von der Cap Alva kann man dann zurück nach Pön di Sopra was einem den langen, steilen Abstieg nach Lodrino ersparen würde.

Der Aufstieg von Lodrino bis Pön di Sopra verläuft durch einfaches Gelände, und man gewinnt nur langsam an Höhe. Am interessantesten war die Passage beim grossen Steinbruch von Lodrino. Der Weg führt gut gesichert entlang der oberen Kante des imposanten Steinbruchs.

Von Pön di Sopra gehts dann steiler, auf gut angelegtem und bestens markiertem Wanderweg bis P1364 Montàn. Dort wird mit einem beschrifteten Stein auf die Abzweigung aufmerksam gemacht. Von nun an ist die Tour bis zur Cap Alva unmarkiert. Es sind aber fast durchgehend meist gute Wegspuren vorhanden. Ab der Alpe Motarina in einfachem Auf und Ab entlang der Höhenkurve zur Alpe Legrina. Beim Alpkreuz gehts dann wirklich erstmals sehr steil weiter auf gutem Pfad zur Alpe Matro Càuri.

Hier gehts dann wieder in gemächlicher Steigung immer auf dem Grat weiter zur Cima delle Pecore. Kurz vor dem Gipfel kommen dann auch die Hände noch ein wenig zum Einsatz. Weiter auf dem Grat ist dann auch die Cima di Negrös bald erreicht.

Abgestiegen bin ich dann auf anfänglich gut warnehmbarer, teilweise mit mini Steinmannli markierter Spur auf dem OSO Grat. Irgendwo habe ich die Spur verloren und bin dann weglos durch eine Geröllhalde, später durch steile Grasflanken zum Rifugio Alpe Negrös abgestiegen. Weiter dann auf wieder gutem Pfad zur Cap Alva. In der unbewarteten Hütte genehmigte ich mir dann ein isotonisches Getränk, made in Holland, um mich für den restlichen Abstieg zu stärken.

Nun folgte der lange, steile und sehr steinige Abstieg nach Lodrino. Glücklicherweise bei dem warmen Wetter immer im Wald.

Route: Lodrino - Pai - Sacco - Citt - Pön - Alpe Càuri - Alpe Motarina - Alpe Legrina - Alpe Matro di Càuri - Cima delle Percore - Cima di Negrös - Rif Alpe Negrös - Cap Alpe d'Alva - Lagua - Lodrino


Tourengänger: chaeppi

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Kommentare (2)


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Seeger Pro hat gesagt: der 17. September hatts in sich
Gesendet am 18. September 2011 um 18:50
Ciao Peter
Genau vor einem Jahr war ich auch auf dem Negrös. Auto in Pön di sopra :-)) Dafür der Poncione Rosso
http://www.hikr.org/tour/post28141.html
Von Motarina geht der neu herausgeputzte Weg direkt zur Alpe Matro Cauri! Er beginnt direkt oberhalb Motarina und quert zuerst nach links in den Wald hinein. Auch ich machte den Umweg über Alpe Legrina :-(
Schöner Bericht und die Fotos geben das Lodrino/Iragna-Feeling voll rüber.
Gratuliere auch für die sportliche Leistung.
Cari saluti
Andreas Seeger

chaeppi Pro hat gesagt: RE:der 17. September hatts in sich
Gesendet am 18. September 2011 um 19:06
Hallo Andreas

Also den von dir erwähnte neue Weg habe ich nicht wahrgenommen. War natürlich auch auf meine Karte fixiert wo der offensichtlich noch nicht drauf ist. Wobei ich den Weg über die Alpe Legrina eigentlich nicht als Umweg empfunden habe. Landschaftlich war das wirklich sehr schön entlang der Höhenkurve in dem einsamen Taleinschnitt. An einer Stelle war übrigens ein brandneues Stahlseil bei einer kleiner Bachquerung montiert.

LG, chaeppi


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