PHLOS 4(5,6)/23: Ruchälplistock und Jakobiger


Publiziert von zur_flo , 5. August 2007 um 01:21.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum: 1 August 2007
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Strecke:Intschi - Arnisee - Sunnig Grat - Grossgander - Ruchälplistock - Jakobiger - Obersee - Leutschachütte SAC - Leitschach - Arnisee
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bus AutoAG Uri nach Intschi Seilbahn von Göschenen oder Flüelen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dito
Unterkunftmöglichkeiten:Sunniggrätli Hütte (Privat) Leutschachhütte SAC
Kartennummer:Juhe, jeweils der Ecken der vier Karten: LK1212 Amsteg, LK1192 Schächental, LK1191 Engelberg sowie LK 1211 Meiental

Eine nächste Etappe im erweiterten Hausberge-Projekt: Was kann man bei sonnigem Wetter am 1. August schöneres tun als Bergwandern? Mit diesem Vorsatz fuhren Priska und ich am späten Abend des 31. Julis zur Talstation der Arnisseilbahn in Intschi. Diese fährt jeweils um :55 und :25, wegen dem öV-Anschluss. Doch für die letzte Fahrt um 20 Uhr(19:55) kamen wir zu spät -> es gibt aber die Möglichkeit, mir Jetons (können an Ort und Stelle gelöst werden) auch ausserhalb des Fahrplans die Bahn zu benützen. Während des Eindunklen stressten wir dann aufs Sunniggrätli hinauf - pünktlich zum Feuerwerk in Flüelen erreichten wir den Gipfel. Schon bald suchten wir uns in der Gipfelregion einen geeigneten Biwak-Platz. Um den 1. August herum wird das Gipfelkreuz des Sunnig Grats jeweils mit Neonröhren bestückt. Also etwas weg davon - doch tauchte eh schon der "Voll"Mond auf... eine dunkle Nacht wird es so oder so nicht geben... Am 1. August marschierten wir dann vom Sunnig Grat über den Grossgander hinauf zum Ruchälplistock. Dabei folgten wir einem gut Markierten Blau-Weiss-Pfad, welcher ab und zu etwas exponierte Kraxelstellen aufweist. Um zum Gipfelkreuzchen des Ruchälplistockes zu kommen muss man ein plattiges Felswändchen hochklettern. Eine dicke Eisenkette erleichtert allerdings den Aufstieg. Der Ruchälplistock wird nicht soo oft begangnen, wie das Gipfelbuch von 1998 bezeugt. Anderst sieht dies beim nächsten Gipfel aus, dem Jakobiger. Vom Ruchälplistock aus gelangt man auf einem schönen und gut mit Seilen gesicherten Kraxelweg zum Kreuz des Jakobigers. Unter diesem genossen wir einen ausgiebigen Gipfelrast und genossen das Traumwetter. Der Abstieg vom Jakobiger zur Leutschachhütte verläuft wiederum auf schönem Blau-Weiss-Pfad mit Seilen. Vor der Leitschhütte befindet sich noch Der Obersee, welcher bei so heissem Wetter eine wilkommene Erfrischung bieten kann. Auf ihm gäbe es noch ein Floss, welches zum erreichen einiger Kletterrouten benötigt wird. Bei der Leutschachhütte versucht man seit ein paar Jahren das grösste Steinmandli entstehen zu lassen: Den "Leitschi". Jeder Passant soll doch einen Stein drauf beigen und nen kleinen Eintrag ins extra platzierte "Gipfelbüchlein" schreiben... Vorbei an der Leutschachhütte wanderten wir dann bequem durch das Leitschachtal hinaus zum Arnibähnli. Dabei passiert man bei "Chäserli" den Geometrischen Mittelpunkt des Ürnerlandes... passt doch zu diesem Tag? Noch viele andere Leute verweilten auf dem Arni, so dass wir nur mit Mühe und etwas Glück dann den Bus nach Hause noch erwischten...

Tourengänger: zur_flo

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