Fontannental - Napf - Fankhausgraben (Mettlenalp)


Publiziert von Baeremanni Pro , 30. Mai 2011 um 15:19.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:29 Mai 2011
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   Napf   CH-LU 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1179 m
Abstieg: 729 m
Strecke:Chappelbodenbrücke (Waldemme) - Fontannental - Menzberg - Napf - Mettmenalp
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Autobus ab Wolhusen Richtung Romoos und Dopplelschwand
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Autobus Richtung Trubschachen - Langnau. Nur 1. Mai bis 30. Oktober an Sonntagen
Unterkunftmöglichkeiten:Nicht rekognosziert
Kartennummer:2522T Napf

Auf der Heimreise von einem schönen Abend unter Freunden schmiedeten Hansruedi und ich Pläne für den Sonntag. Der Wetterbericht war so gut, dass natürlich nur eine Wanderung in Frage kam.
Warum nicht wieder einmal auf den Napf? Beide kannten wir das Fontannental nur vom „Hörensagen“. Also probieren wir es doch einmal von dieser Seite.
 Mit dem Zug nach Wolhusen und weiter mit dem Autobus bis zur Haltestelle „Chappelbodenbrücke“.
Hier überschreiten wir die kleine Emme, die wie fast alle Gewässer in der Region fast kein Wasser mehr führt.  Nach der Brücke nordwärts bis zur Einmündung der Fontanne in die kleine Emme. Selbstverständlich müssen hier ein paar Bilder geschossen werden.  Nun etwas zurück und ein erstes Mal rauf und runter. Vor dem Steg über die Fontanne steht eine Informationstafel zum Thema „Gold waschen“.  Etwas mehr als 30 kg in über 300 Jahren. Wie wir auf dem Steg sind, sehen wir doch einige Hobby-Goldwäscher, welche hier im Fluss Ihrem Hobby frönen.
Kurz nach dem Weiler Müliacker teilt sich das Tal. Wir folgen der „kleinen Fontanne“, nun leider meist auf der Strasse mit dem entsprechenden Hartbelag bis zum Weiler „Löchli“. Unterwegs gibt es noch eine alte Mühle zu bestaunen und wird natürlich auch im Bild „digitalisiert“.
Der Abzweiger des Wanderweges ist zwar markiert, doch ist der Durchgang zwischen den Häusern  etwas versteckt. Man muss unter der mächtigen Linde durch (dort ist auch eine WW-Rombe angebracht. Nun recht steil hinauf bis zur oberen Rängg. ( 293 m auf 1.8 km)  Bald einmal sind wir beim P. 1038 bei Bergbüelschür. Wir staunen hier zwar, dass es bis zum Napf laut Wegweise noch drei Stunden sein sollen, trotten aber zügig in der angegebenen Richtung weiter. Bei einem weiteren Wegweiser „Fuchsloch“  kommen uns die ersten  Zweifel, noch gehen wir aber weiter. Es geht immer weiter talabwärts?? Endlich konsultieren wir die Karte richtig. Hmmmmmm!!!
Zurück zu P. 1038 und von dort nördlich durch das EFH-Quartier. (Den mittleren Weg von den drei mehr oder weniger nordwärts weisenden Wegen nehmen)  Am Rande des Qaurtiers treffen wir auf den von Menzberg her kommenden Wanderweg, ja es ist sogar der nationale Wanderweg 3, die Alpenpanorama Route .
Mehr oder weniger der Krete folgend über ober Waldig, Gmeinalp, hoch über dem Chrachengraben bis passieren wir die Chrotthütte auf 1067 MüM.  Kurz nachher wechseln wir die Talseite. Bei P. 1138 steigen wir auf einer Spur direkt auf zu P. 1220. Der auf der LK eingezeichnete Weg ist  zu einer Forststrasse ausgebaut und wird von den Bikern stark befahren. Für uns ist es zwar recht steil, doch der Steiss hat bei P. 1302 ein vorläufiges Ende. Auf der Stächelegg kommen wir nun in ersten Scharen der Sonntagsausflügler hinein. Nun noch auf den Napf hinauf und wir haben wieder einmal ein Tagesziel erreicht.
Nun, da sind wir nun wirklich nicht alleine, doch es gibt wenigsten was zwischen die Zähne und etwas Kühles zum Trinken. Die Aussicht hier oben ist fantastisch und wen wundert es, dass hier so viele Leute sind. Der Napf ist schliesslich nicht nur uns zwei da.
Wir machen dennoch nicht allzu lange und verziehen uns talwärts. In einer guten halben Stunde ist der Abstieg zur Mettlenalp geschafft und wir geniessen den Abschluss der Wanderung im dortigen Alp-Beizli bei  Gerstensaft und Meringues.
Lange vor Abfahrt des Busses nehmen wir darin schon die Plätze ein, wir wollten ja nicht stehen während der langen Fahrt durch den Fankhausgraben.

Tourengänger: Baeremanni

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