Trogenhorn (1973) und West Hohgant (2063)


Publiziert von zounds Pro , 6. Oktober 2009 um 21:38.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum:15 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 1370 m
Abstieg: 1370 m
Strecke:Innereriz Säge (1040), Obere Breitwang (1370), Trogenhorn (1973), Hohgant West (2063), Wysschrüzgrat (bis Punkt 1959), Innerbärgli, Trogen (1665), Grüenenbergpass (1555), Grüenenbergli (1297), Trüschhubel (1154), Innereriz Säge (1040), 18,3km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW: Über Thun/Steffisburg, dem Zulg entlang das Tal bis zum Ende der Strasse in Innereriz (Säge).

Eine Tour, die um diese Jahreszeit unweigerlich zu Rückenschmerzen führt ...

Ab Innereriz Säge beginnt die Wanderung zunächst mit einem gemässigten Aufstieg durch den Wald bis auf die Untere Breitwand. Wenig später zieht sich der Weg dann in die Flanke unter dem Arnigrat und folgt einem markanten Zickzackweg steil nach oben. Zunächst noch im Wald, dann ab etwa 1700 Meter unter freiem Himmel. Und hier finden die Rückenbeschwerden dann ihren Anfang: Heidelbeeren, so weit das Auge reicht, reif und süss, gross und saftig ... die nächsten 3 Kilometer gehen wir mehrheitlich gebückt und das Marschtempo leidet doch erheblich ...

Auf das Trogenhorn klettern wir leicht über ein paar grosse Blöcke, hinunter dasselbe ... doch zuvor geniessen wir natürlich noch die herrliche Aussicht auf die Berner Alpen von hier oben. Dann folgt der schönste Abschnitt dieser Route: der gemässigte Aufstieg zum West Hohgant und dann der bezaubernde Weg auf dem Wysschrüzgrat. Ab dem West Hohgant sind wir dann weit und breit die einzigsten Wanderer – so genissen wir diese Umgebung noch intensiver.

Der Weg auf dem Wysschrüzgrat ist leicht zu finden, ausser beim Punkt 1976, wo man vor einem steilen Einschnitt auf dem Grat etwas nach unten ausweichen muss (siehe Karte). Wir gehen weiter bis zum Punkt 1959. Hier gibt es eine Wegmarkierung, die einem irgendwie verständlich macht, dass es einen Weg nach unten, ins Innerbärgli gibt. Der ist Anfangs teilweise schlecht auszumachen, und so müssen wir uns den Weg über die schroffen Felsformationen selbst suchen. Man muss die Felsen dann rechts umgehen und stösst irgendwann wieder auf einen erkennbaren Weg, der hinunter über die Trogenalp bis zum Grüenenbergpass führt. Zwischen Trogen und dem Grüenenbergpass verändert sich die Landschaft dann – es wird wieder grün und waldig, schliesslich laufen wir durch eine leicht «hochmoorige» Ebene. Nach dem Pass geht es zunächst etwas steiler nach unten durch den Wald, schon bald wird es aber wieder flacher und wir gehen gemütlich zurück bis zum Ausgangspunkt.

Was den Abschnitt vom Trogenhorn über den Wysschrüzgrat bis zum Grüenenbergpass so unglaublich schön macht ist unter anderem die Vielfältigkeit der Landschaft. Von der Heidekrautebene über den grün bewachsenen Grat, dann die schroffen, weissen Felsen ins Tal und durch die moorige Landschaft – hier finden sich alle Farben, Formen und Naturbausteine ... !

Tour mit der ganzen Familie: Esther, Yo und Kai!

Tourengänger: zounds

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