Mont Racine


Publiziert von Pfaelzer , 27. September 2009 um 23:02.

Region: Welt » Schweiz » Neuenburg
Tour Datum:27 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-NE 
Aufstieg: 600 m
Abstieg: 400 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV nach Les Geneveys-sur-Coffrane
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV nach La Sagne Eglise

 Heute wollten wir nach längerer Zeit mal wieder ausschlafen und trotzdem eine Wanderung unternehmen, hatten jedoch bis zum Morgenessen noch keinen Plan wohin.

Silvia schlug dann eine Jurawanderung vor, und zwar auf den Mont Racine wo sie vor vielen Jahren mal oben war. Kurz bei Hikr nachgeschaut fanden wir dank Sputnik`s Bericht den für uns günstigsten Startort, Les Geneveys-sur-Coffrane, von Zürich aus in 1:53 erreichbar.

Es reichte uns für den 12:04 Zug und so starteten wir um 14:00 am Bahnhof in Les Geneveys-sur-Coffrane. Auf dem Wegweiser ist der Mont Racine mit 2h ausgeschildert.

Der Weg führt aus dem verschlafenen Ort ein Fahrsträsschen entlang steil hoch und zweigt nach ein paar hundert Metern links in einen breiten Waldweg ab, welcher auch ein Fahrweg für Forstarbeiter zu sein scheint. Dieser Teil ist wenig abwechslungsreich, glücklicherweise kommt nach einer halben Stunde ein Wegweiser nach rechts steil einen engen Pfad hoch, eingesäumt von hohen Gräsern und Gebüsch. Aber nach kurzer Zeit steht man plötzlich auf einem asphaltiertem Strässchen und der Wald lichtet sich und gibt den Blick auf baumlose Juraweiden frei und schlussendlich auch auf den Gipfel, erkennbar an dem Triangulationsdreieck.

Noch kurz die Strasse entlang und dann mehr oder weniger weglos (es hat zwar kleine gelbe Schilder, aber der Weg ist nicht unbedingt zu erkennen, ist auch nicht wichtig) auf den Gipfel, wir waren nach insgesamt wenig mehr als einer Stunde oben. Der Wegweiser am Bahnhof ist sehr grosszügig bemessen.

Leider herrschte ziemlicher Dunst, so dass wir nur wenige Kilometer Fernsicht hatten, den Neuenburger See und mehr ahnend den Murtensee sahen wir gerade so noch, an die Alpen war überhaupt nicht zu denken.

Nach kurzer Pause am Gipfel beschlossen wir, nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern ins 2:40h entfernte La Chaux-du-Fonds.

 Man geht ein wenig der Crete entlang Richtung Süden und dann geht es Richtung Westen hinunter, anfangs über breite Wege und Wiesen und dann steil ein fast trockenes Bachbett welches ziemlich rutschig und matschig war, so dass wir froh waren dass nach einer Viertelstunde wieder ein besserer Weg folgte. Das Wetter wurde auch zusehends schlechter und in der Ferne war auch schon mehrfach Donnergrollen zu hören. Durch eine wunderschöne breite Hochebene erreichten wir kurz vor Beginn des starken Regens den Bahnhof von La Sagne Eglise und stiegen dort in eine tramähnliche Neuenburger Regionalbahn, die uns durch das heftige Unwetter trocken nach La Chaux-du-Fonds brachte.

Insgesamt eine sehr gelungene Nachmittagswanderung, mit dem beabsichtigten Ausschlafen noch das Optimale herausgeholt. Vielleicht ist es sichtmässig wirklich besser, dort im Winter zu wandern oder eben eine Schneeschuhtour zu machen. Wir werden das ausprobieren.


Tourengänger: Pfaelzer, Steinlaus

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