Vom Simmental zum Schwarzsee


Published by KurSal , 11 July 2019, 10h01.

Region: World » Switzerland » Fribourg
Date of the hike:10 July 2019
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-FR   CH-BE 
Time: 7:00
Height gain: 1745 m 5724 ft.
Height loss: 1516 m 4972 ft.
Route:19,5 km
Access to start point:Zürich - Bern - cff logo Enge im Simmental (In Bern ganz hinten einsteigen - der Zug wechselt die Fahrrichtung in Spiez)
Access to end point:cff logo Schwarzsee, Gypsera - Fribourg - Zürich
Accommodation:Schwarzsee, Boltigen
Maps:1226 Boltigen

Boltigen - Eichstalden - Schlittbode - Burgruine Festi - Blatti - Grueholz  - Äbnet - Erbetlaub - Trimlegable - Vortel - Walop - Kaisereggalp - Kaisereggpass - Riggisalp – Gypsera

Schweizerkarte Digital

19,5 Kilometer, 1745 Meter bergauf, 1516 Meter bergab, 7 Stunden 
 
Eigentlich weiss ich dass der BLS Lötschberger in Enge im Simmental die Türen nur in der ersten Komposition öffnet. Kurz ich sass hinten, weil ich in Bern beim Einsteigen träumte. 
Ich bin flexibel. Der Start ist unplanmässig in  Boltigen. Durchs Dorf mit den schmucken Holzhäusern, dann auf der Nebenstrasse bis Eichstalden. Hier folge ich dem alten Weg zur Riffemad. Ab dem Schlittbode halte ich die Höhe am Waldrand. 
Von 1090 Meter Höhe folge ich dem immer steiler werdendem Festigrat bis zur Burgruine Festi.
Nach der Ruine ein Aufschwung, klettere die Felsstufe halb hoch. Nun wird es für mich zu arg. Ich breche ab. Steige 30 Meter ab und quer im Wald zum Weg am Blatti. Der Weg führt mich zur geplanten Route. 
Der folgend Blatti-Grat ist einiger weniger stotzig als der Festigrat, aber mit unzähligen umstürzen Tannen versperrt. Alte und neue - hier wurde sicher 15 Jahre nicht mehr gesägt. Der Abschnitt bis zur Grueholz Weide kostet mich sehr viel Zeit. 
Auf der Weide komme ich wieder in einen normalen Trott. 
An der Hirtenhütte Äbnet finde ich den alten Pfad knapp über 1600 Meter gut. Leider verläuft er sich bald im hohen Gras bis zum Sattel auf 1655 Meter geht es durch die Botanik. Nördlich des Blockfelsfeldes nach dem Sattel ist der Pfad wieder erkennbar. Ich folge dem Schafweidezaun bis kurz vor der Schäferhütte.
 
Hier erwartet mich der Herdenschutz. Ziemlich hartnäckig die Hunde. Nach etwas zureden lassen sie mich passieren. Wobei mich einer bis ins nächste Blockfelsfeld verfolgt. Ohne bellen.
 
Im Geröll bis zur Trimlegable erkenne ich die Spur nur knapp. Nun bin ich auf dem markierten Wanderwege. Aber einfacher wird es nicht. Viel feuchtes Grass in sehr steilem Gelände. - Wenn schon dann gleich richtig. Ich steige nach der ersten Felsrippe direkt zum Punkt 1944 auf. Mit Händen, Füssen und einem Wanderstock als Halter. Weiter hoch der Abbruchkante nach. Vom Sattel bei Punkt 2038 mit Sicht nach Walop auf dem Grat bis 2085 Meter über Meer hoch.
 
Bin ziemlich ausgepowert. Entschliesse mich aber doch meinen Plan durchzuziehen. Der Schwarzsee ist in Bleibt mein Ziel.
 
Abstieg bis Vortel und noch eine Stufe tiefer zur Alp Walop. Der hintere Walopsee ist eher ein Sumpf. Wechsle vom Kanton Bern in den Kanton Fribourg zur Kaisereggalp. Der Weg zum Kaisereggpass ist in steilem Gelände aber sehr gut gebaut. Der Gipfel ist im Nebel. Unten am See ist es sonnig. Ich verzichte auf das Gipfelkreuz da war ich schon bei sehr schönem Wetter oben.  
Den Abstieg gehe ich gemütlich an. Zweimal nehme ich die Fallline Weidezäunen entlang.
Zum Schluss auf der Schotterstrasse ( für meinen Geschmack etwas viel rollende Steine) nach Gypsera. Auf solchen Strassen jogge ich meistens, so rutsche ich viel weniger. Was meine Muskeln freut.
 
Fazit: Den Start verzettelt. Dann streng im Sturm gebeutelten Wald. Lieder viel Nebel - nicht wolkenlos wie vorhergesagt. 
Eher eine sportliche Tour, als eine fürs Gemüht.

Hike partners: KurSal


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Geodata
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