Wängihorn 2149m - Burg Nordgipfel 2243m


Publiziert von chaeppi Pro , 13. Juli 2017 um 22:06. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:12 Juli 2017
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 5:45
Aufstieg: 1060 m
Abstieg: 1925 m
Strecke:15 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:SBB Flüelen - Bus Spiringen Locherbach - Seilbahn Eggenbergli
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Schattdorf - Flüelen Bahnhof
Kartennummer:Swissmap 25

Heute wollte ich Kollege Chris67 das ihm unbekannte Schächental etwas näher bringen. So schlug ich eine Wanderung auf das Wängihorn und die Burg vor. Wählt man den Ausgangspunkt Witerschwanden, kann man sich mit der nostalgischen Seilbahn nach Eggenbergli einiges an Höhenmetern ersparen. Neuerdings befindet sich an der Tal sowie der Bergstation ein Münzautomat und man muss sich keine Jetons mehr besorgen. Jetons sind jedoch nach wie vor bei Herr Brand für CHF 8.-- an der Spielmattlistr. 3 gegenüber der Talstation erhältlich. Das eigenartige an dieser Bahn ist dass man hier nicht pro Person, sondern pro Gondel bezahlen muss. So können also für CHF 8.-- mit Jeton, oder CHF 10.-- am Münzautomat bis vier Personen für diesen Preis in die Höhe gondeln.

Gleich bei der Bergstation der Seilbahn in Eggenbergli befinden sich die Wanderwegweiser. Ziemlich steil führt der Weg durch Wald und Weidegelände nach Wängichulm. Hier flacht das Gelände vorübergehend etwas ab bis es dann gegen das Wängihorn wieder steiler wird. Kurz vor dem Wängihorn haben wir den Pfad verlassen und sind weglos Richtung dem sichtbaren Gipfelkreuz hochgestiegen.

Nach der Gipfelpause weiter auf dem immer gut sichtbaren Wanderweg vorbei am Tierbalm in angenehmer Steigung zur Burg. Die Abzweigung zur Burg ist beschriftet und markiert. Bald sind dann die zwei schönen Burgseen und der Nordgipfel erreicht. Auf eine Besteigung des Südgipfel haben wir verzichtet da dieser ja keine bessere Aussicht zu bieten hat.

Nach einer weiteren Pause folgten wir dem Aufstiegsweg zurück bis zur beschrifteten Weggabelung und weiter dem markierten Wanderweg Richtung Haldi. Bald erreichten wir die genial angelegte und mit Ketten gut gesicherte Plattistäge. Wenn man diese Felswände von unten anschaut, kann man sich fast nicht vorstellen dass hier ein Weg durchführt. Ist man da mal durch, ist dann auch die Alpwirtschaft Stafelalp bald erreicht. Selbstverständlich legten wir dort bei der sympathischen Älplerin eine gemütliche Stärkungspause ein.

Nun folgte ein etwas eintöniger und sich in die Länge ziehender Weg nach Haldi. Bei der Alp Ober Oberfeld legten wir zwecks Einkauf von delikatem Alpkäse nochmals einen kurzen Halt ein. Die Überraschung des Tages war dann die wegen Unterhaltsarbeiten für heute ausser Betrieb stehende Seilbahn von Haldi nach Schattdorf. So blieb uns zum Abschluss der Wanderung nichts anderes übrig als die 600 HM Abstieg nach Schattdorf per pedes zurückzulegen. Trotzdem war es wiederum ein wunderschöner Bergtag

Tourengänger: chaeppi, Chris67


Galerie


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