E Schluch Wildsau uff em Däller


Publiziert von Henrik , 30. April 2017 um 13:05.

Region: Welt » Schweiz » Basel Land
Tour Datum:12 Februar 2017
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BL 
Aufstieg: 190 m
Abstieg: 190 m
Strecke:Ricola Schaugarten
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Claudiamobil
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Claudiamobil
Kartennummer:Wildsau-Wurst

... ein Frühlingstag unter der Eggflue bzw. auf dem kleinen Plateau bei Nenzlingen. Richtung Hohe Winde liegt der weitere Falten-Jura wie unter einer Decke – aus Dunst und Wolken. Gleissend die Sonne, und so warm, dass die Fleece-Jacke im Rucksack verstaut wird. Wir sind hier immer wieder einmal. Und andere offenbar auch, denn wir werden wie Bekannte gegrüsst, obwohl wir niemanden kennen.  Mit dem Claudiamobil hergefahren, am Ortsrand auf dem PP das Auto hingestellt und ins Dorf hineinspaziert. In der Dorfmitte auch die Entsorgungscontainer und ein weiterer PP. Hier wendet auch das Postauto.
 
... die wenigen Höhenmeter werden bei uns nicht „vernichtet“... ich käme auch nicht auf die Idee, Meter zu „vernichten“, aber das ist immer wieder Sprachgebrauch, auch auf hikr! Wir spazieren zur Kapelle Gobewald (zu der sich im Netz ausser eine Abbildung nichts Erhellendes findet, aber das habe ich früher auch schon mal geschrieben, siehe dort).
 
... bei der Schiessanlage kreuzen wir hinüber an den Waldrand, auf viel gefallenem Laub zum Pt. 520. Bereits hier biegen wir ab Richtung Dorf – eben am Gobewald entlang und dann kurz vor dem Ortsrand hinauf zum Wasserreservoir und dort dann links haltend Richtung „Uf Ebnet“. Zwischen der Waldzone „Uf Egg“ und dem Dorfrand liegt die Nenzlingeweid (für historisch Interessierte lohnt sich ein Klick auf die alte Karte – dann eröffnet sich doch Überraschendes), über die sich im Netz doch der eine und andere Hinweis findet (mit diesem Link kann man ältere Darstellungen kartografisch abfragen).
 
... zwischen Nenzlingeweid und Oberfeld (Plateau Nenzlingen) erreicht der Spaziergänger den Schaugarten von Ricola (Ricolaaaaa....). Der ist öffentlich zugänglich und jetzt im Februar allerdings noch ziemlich farblos. Wir nehmen uns aber vor, dann mal zur Blütezeit herzukommen (...). Verbindend mit einem Mittagessen in der „Linde“.
 
... die haben wir dann auch im Fokus, wir verlassen den Schaugarten und spazieren zurück ins Dorf. Via Underfeld. Am Dorfrand ist unschwer nachzuvollziehen, dass hier eine gute Lebensqualität besteht – die Bauzone ist doch erheblich ausgedehnter als vor vier Jahren! Nenzlingen liegt jurawärts – die Sonne scheint hier ziemlich länger als wohl anderswo im Kanton BL. Wir betreten die „Linde“, die Mittagsgäste haben diese schon wieder verlassen, nur am Stammtisch sitzt der örtliche Forstwart, der gerade im Begriff ist, Unscheinbares narrativ weiterzugeben, da lauschen wir gerne mit. Thema: die Wildsau! Bei der Frage an den Wirt, ob er denn jetzt auch solcherlei auf der Karte habe, entgegnet dieser: unbedingt – wir offerieren selbst hergestellte „Wildsau-Wurst“. Das lassen wir uns nicht entgehen und bestellen auch noch je ein Glas Wein.  Die Wildsau gelangt also in Form eines Schlauches auf den Teller (siehe Titel) und sind dann aber auch erfreut, dass uns dieser „Schlauch“ schmeckt.
 
... am Dorfrand hat sich zwischenzeitlich der PP gefüllt – es ist Mitte Nachmittag.

Tourengänger: Henrik

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentare (1)


Kommentar hinzufügen

mong Pro hat gesagt:
Gesendet am 2. Mai 2017 um 02:13
Es gibt die "Abenteuer des Schienenstranges".

Und es gibt die "Abenteuer des Henrik".


Kommentar hinzufügen»