Pleisenspitze (2567m)


Publiziert von Tef Pro , 14. Januar 2009 um 20:37.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Karwendel
Tour Datum:10 Januar 2009
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT3 - Anspruchsvolle Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1600 m
Strecke:Scharnitz - Pleisenhütte - Pleisenspitze und retour
Zufahrt zum Ausgangspunkt:In Scharnitz abbiegen Richtung "Karwendeltal", bis zum gebührenpflichtigen Parkplatz (3€, heute war aber der Automat wegen der Kälte ausgefallen :-)
Kartennummer:Kompass Nr. 26

Die Pleisenspitze ist als freistehender Gipfel ein genialer Aussichtsberg. Auch im Winter wird er häufig besucht.
Momentan macht es wohl zu Fuß oder mit Schneeschuhen mehr Spaß als mit Skiern, denn unten ist es auf dem Weg zum teil schon aper, im mittleren Teil ist die Fahrstraße von Spurrillen durchzogen und oben gibt es dann eine dünne Eisharschkruste. Zu Fuß stört das alles gar nicht, im Gegenteil, man kommt fast so schnell voran wie im Sommer und kann die recht lange Tour locker an einem Tag schaffen.
Da zudem auf halber Strecke die am Wochendende geöffnete Pleisenhütte wartet, steht auch einem Weißbier auf der aussichtsreichen Sonnenterasse nix im Weg.
Die ganze Tour ist momentan kaum lawinengefährdet. Wir starteten im schattigen und eisigen Isartal bei Scharnitz und folgen erstmal der Teerstraße ein gute Stück taleinwärts.
Beim Gasthof Wiesenhof biegen wir links auf die Forststraße ab. Nun geht es in den Wald hinein hoch zu den Häusern von Lablehner und eben auf der Nordseite des Kienleitenkopf entlang bis zum Wassergraben.
Gleich nach der Brücke vrlassen wir die Forststraße (da sie um einiges länger wäre) und folgen den Spuren rechts in den Wald hinein.
Gleichmäßig steil geht es ziemlich direkt nach oben, bis wir wieder auf den Forstweg treffen. Diesem folgen wir nun (noch 2 mal mit kurzen Abkürzungen), ehe er nach einigen Serpentinen plötzlich nach Osten schwenkt und aus dem Wald heraus tritt.
Durch den steilen Latschenhang ereichen wir ums Eck unvermittelt die Pleisenhütte auf 1757m. Bis hierher sind Schneeschuhe überflüssig, danach schnallten wir sie an, obwohl es auch ohne weitergehen würde.
Rechts am Haus vorbei geht es durch weitlaufendes Latschenglände leicht ansteigend ins Vorderkar. An einer Rampe steigen wir empor zum Hinteren Pleisengrat.
Da die Lawinengefahr 1 ist und die Harschkrallen gut greifen, wählen wir den Direktanstieg zum Sattel vorm Gipfel.
Ab dem Sattel kommt man in etwas Felsgelände, das jedoch ohne Probleme zu meistern ist.
Der Rundumblick ist wirklich sehr schön, nur geht am Gipfel ein recht frischer Wind, so daß wir unsrere Brotzeit unten am Sattel vornehmen müssen.
Beim Abstieg geht sich natürlich bei der Pleisenhütte noch ein Weißbier in der Nachmittagssonne aus.

Tourengänger: Tef

Galerie


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