Mahya Dağı 1031m
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HÖCHSTER EUROPÄISCHER TÜRKE: MAHYA DAĞI 1031m
Der erste Teil der Reise zum höchsten Gipfel des europäischen Teils der Türkei sowie der letzte Teil zum aserbaidschanischen Landeshöhepunkt verlief nach Plan. Ursprünglich wollten wir, nachdem der Mahya Dağı besucht war, zum höchsten Berg der Türkei weiterreisen. Leider erfuhren wir durch unseren Tourenanbieter kurz vor Abreise, dass das Gebiet um den 5137m hohen Büyük Ağrı Dağı (Ararat) wegen militärischen Ausschreitungen in der Osttürkei gesperrt wurde. Aus diesem Grund änderten wir unsere Pläne, und wollten als Alternative den neuen Landeshöhepunkt Kosovos von Mazedonien her besteigen. Den höchsten Türken werde ich wohl in den nächsten Jahren besteigen sobald es die politische Situation zulässt.
Allgemeines zum Mahya Dağı
Der 1031m hohe Mahya Dağı ist der höchste Gipfel des europäischen Teils der Türkei welche 3% der Landesfläche einnimmt. Ebenfalls ist der Mahya Dağı der höchste Gipfel des kleinen Gebirges Yıldız Dağları das zum grössten Teil in der Türkei liegt, jedoch auch nach Bulgarien reicht wo es Странджа (Strandža) heisst. Das Gebiet ist auch als Trakya bekannt in dem das Gebirge ein Teilstück ist. Der Mahya Dağı liegt im südlichen Teil des von Norwesten nach Südosten verlaufenden Gebirges. Die der Berg steht in der türkischen Provinz Kırklareli’nin ilçeleri dessen Hauptstadt 34km westlich das Gipfels liegt. Etwa 31km östlich liegt das Schwarze Meer (Türkisch: Karadeniz) zu dem die Hänge vom Mahya Dağı sanft abfallen. Die nächsten grösseren Orte beim Gipfel das 20km entfernte Pınarhisar im Südsüdwesten und das 14km entfernte Demirköy im Westnordwesten. Das nächste Dorf ist das direkt am Bergfuss gelegene Yenice südlich des Berges.
Der Berg ist bewaldet, die Wälder bestehen grösstenteils aus Laubwald. Die vorherrschenden Bäume sind die Traubeneiche (Quercus petraea) und die Rotbuche (Fagus sylvatica).
Auf dem Gipfel befindet sich eine militärische Überwachungsstation mit einem grossen Radar. Südlich, Etwas unterhalb südlich des Gipfels ist zudem eine Anlage mit grossen Funkantennen. Der Gipfelbereich ist des halb militärisches Sperrgebiet. Von der Strasse zwischen Pınarhisar und Demirköy oberhalb des Dorfes Yenice zweigt eine gepflasterter Weg zur Radarstation auf dem Gipfel ab. Man kann mit dem Auto bis unmittelbar zum höchsten Punkt gelangen. Beim Fotografieren sollte man im Gipfelbereich Vorsicht walten lassen. Oft wird der Tourist freundlich, aber bestimmt zur Umkehr gezwungen sobald man aus dem Auto bei der Radaranlage steigt.
Tourenbericht
TAG 1 (31.8.): Basel - İstanbul
Um Mittag flog ich mit der Turkish Airlines von Basel nach İstanbul wo ich bei der Gepäckausgabe Felix traf. Wir fuhren mit der U-Bahn zur Station Şişhane wo Felix ein Hotel für sich reserviert hatte. Leider hatte das Hotel kein Doppelzimmer frei weshalb ich auf dem Teppich die Nacht verbrachte - immerhin war die Nacht grats! Am Abend schlenderten wir durch die İstiklal Caddesi und genossen feines türkisches Essen sowie einige Bier.
TAG 2 (1.9.): İstanbul - Kırklareli und Mahya Dağı
Am Morgen früh fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel mit der U-Bahn an die riesige Busstation der türkischen Metropole. Lang mussten wir dort nicht warten und konnten mit einem modernen Bus in die türkische Provinzhauptstadt Kırklareli fahren. Mit 35°C und stahlblauem Himmel empfing uns die gemütliche Ortschaft. Bald fanden wir ein gemütliches Hotel. Da wir noch genügend Zeit hatten wollten wir den Ausflug zum Mahya Dağı noch am selben Tag angehen. Mit einem kleinen Bus gelangten wir in die Nachbarstadt Pınarhisar. Von dort fuhr kein Bus am frühen Nachmittag in Richtung Yenice am Fusse des Berges weshalb wir ein Taxi anheuerten welches uns bis auf den Gipfel fuhr. Oberhalb Yenice erreichten wir im Wald die gepflasterte Abzweigung zum Mahya Dağı und die Anspannung stieg nun mit jeder Kurve. Verkehr trafen wir ausser von einem kreuzenden Militärlastwagen und einigen abgestellten Autos von beerenpflückenden Leuten keinen mehr an. Wir konnten direkt mit dem Taxi bis vor den Stacheldraht der Radarstation fahren. Schnell stiegen wir dort aus und machten einige Fotos - und schon kam ein Mitarbeiter der Ststion und meinte wir sollen wieder verschwinden und keine Fotos mehr machen. Uns war's egal, denn der „verbotene“ Berg war bestiegen und Gipfelfotos hatten wir schliesslich auch. Der Taxifahrer gab nun Gas und so waren wir schnell wieder in Pınarhisar. Im schönen Stadtpark tranken wir noch einen Kaffee und fuhren anschliessend mit dem Minibus zurück nach Kırklareli. Abends schauten wir uns die Provinzhauptstadt an und gingen einen feinen Dürüm essen.
TAG 3 (2.9.): Reise von Kırklareli nach Griechenland
Von Kırklareli fuhren wir mit dem Bus ins nahe gelegene Edirne wo wir bald einen Anschlussbus nach Keşan hatten. Dort mussten wir die Busstation wechseln da wir an einer Kleinen Station im Ortszentrum ankamen, die Busse nach Griechenland jedoch an der Schnellstrasse ausserhalb der Stadt bei einer grossen Busstation abfuhren. Weil wir dort länger Warten mussten, assen wir dort gleich zu Mittag. Irgendwann am Nachmittag fuhren wir dann schliesslich ab in Richtung griechische Grenze; der Bus sollte uns bis nach Αλεξανδρούπολη (Alexandroúpoli) bringen.
TAGE 3 UND 4 (2./3.9.): Griechenland
TAGE 4 BIS 6 (3.-5.9): Mazedonien
TAGE 6 UND 7 (5./6.9.): Bulgarien
TAGE 8 BIS 11 (7.-10.9.): Türkei, Teil II
TAGE 11 BIS 17 (10.-16.9): Aserbaidschan
Tourenbericht von Felix: Mahya Dağı
Wichte Links zum Mahya Dağı
Wetter: Mahya Dağı
Tourenbericht: Mahya Dağı (Engl.)
Wikimap: Mahya Dağı
Der erste Teil der Reise zum höchsten Gipfel des europäischen Teils der Türkei sowie der letzte Teil zum aserbaidschanischen Landeshöhepunkt verlief nach Plan. Ursprünglich wollten wir, nachdem der Mahya Dağı besucht war, zum höchsten Berg der Türkei weiterreisen. Leider erfuhren wir durch unseren Tourenanbieter kurz vor Abreise, dass das Gebiet um den 5137m hohen Büyük Ağrı Dağı (Ararat) wegen militärischen Ausschreitungen in der Osttürkei gesperrt wurde. Aus diesem Grund änderten wir unsere Pläne, und wollten als Alternative den neuen Landeshöhepunkt Kosovos von Mazedonien her besteigen. Den höchsten Türken werde ich wohl in den nächsten Jahren besteigen sobald es die politische Situation zulässt.
Allgemeines zum Mahya Dağı
Der 1031m hohe Mahya Dağı ist der höchste Gipfel des europäischen Teils der Türkei welche 3% der Landesfläche einnimmt. Ebenfalls ist der Mahya Dağı der höchste Gipfel des kleinen Gebirges Yıldız Dağları das zum grössten Teil in der Türkei liegt, jedoch auch nach Bulgarien reicht wo es Странджа (Strandža) heisst. Das Gebiet ist auch als Trakya bekannt in dem das Gebirge ein Teilstück ist. Der Mahya Dağı liegt im südlichen Teil des von Norwesten nach Südosten verlaufenden Gebirges. Die der Berg steht in der türkischen Provinz Kırklareli’nin ilçeleri dessen Hauptstadt 34km westlich das Gipfels liegt. Etwa 31km östlich liegt das Schwarze Meer (Türkisch: Karadeniz) zu dem die Hänge vom Mahya Dağı sanft abfallen. Die nächsten grösseren Orte beim Gipfel das 20km entfernte Pınarhisar im Südsüdwesten und das 14km entfernte Demirköy im Westnordwesten. Das nächste Dorf ist das direkt am Bergfuss gelegene Yenice südlich des Berges.
Der Berg ist bewaldet, die Wälder bestehen grösstenteils aus Laubwald. Die vorherrschenden Bäume sind die Traubeneiche (Quercus petraea) und die Rotbuche (Fagus sylvatica).
Auf dem Gipfel befindet sich eine militärische Überwachungsstation mit einem grossen Radar. Südlich, Etwas unterhalb südlich des Gipfels ist zudem eine Anlage mit grossen Funkantennen. Der Gipfelbereich ist des halb militärisches Sperrgebiet. Von der Strasse zwischen Pınarhisar und Demirköy oberhalb des Dorfes Yenice zweigt eine gepflasterter Weg zur Radarstation auf dem Gipfel ab. Man kann mit dem Auto bis unmittelbar zum höchsten Punkt gelangen. Beim Fotografieren sollte man im Gipfelbereich Vorsicht walten lassen. Oft wird der Tourist freundlich, aber bestimmt zur Umkehr gezwungen sobald man aus dem Auto bei der Radaranlage steigt.
Tourenbericht
TAG 1 (31.8.): Basel - İstanbul
Um Mittag flog ich mit der Turkish Airlines von Basel nach İstanbul wo ich bei der Gepäckausgabe Felix traf. Wir fuhren mit der U-Bahn zur Station Şişhane wo Felix ein Hotel für sich reserviert hatte. Leider hatte das Hotel kein Doppelzimmer frei weshalb ich auf dem Teppich die Nacht verbrachte - immerhin war die Nacht grats! Am Abend schlenderten wir durch die İstiklal Caddesi und genossen feines türkisches Essen sowie einige Bier.
TAG 2 (1.9.): İstanbul - Kırklareli und Mahya Dağı
Am Morgen früh fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel mit der U-Bahn an die riesige Busstation der türkischen Metropole. Lang mussten wir dort nicht warten und konnten mit einem modernen Bus in die türkische Provinzhauptstadt Kırklareli fahren. Mit 35°C und stahlblauem Himmel empfing uns die gemütliche Ortschaft. Bald fanden wir ein gemütliches Hotel. Da wir noch genügend Zeit hatten wollten wir den Ausflug zum Mahya Dağı noch am selben Tag angehen. Mit einem kleinen Bus gelangten wir in die Nachbarstadt Pınarhisar. Von dort fuhr kein Bus am frühen Nachmittag in Richtung Yenice am Fusse des Berges weshalb wir ein Taxi anheuerten welches uns bis auf den Gipfel fuhr. Oberhalb Yenice erreichten wir im Wald die gepflasterte Abzweigung zum Mahya Dağı und die Anspannung stieg nun mit jeder Kurve. Verkehr trafen wir ausser von einem kreuzenden Militärlastwagen und einigen abgestellten Autos von beerenpflückenden Leuten keinen mehr an. Wir konnten direkt mit dem Taxi bis vor den Stacheldraht der Radarstation fahren. Schnell stiegen wir dort aus und machten einige Fotos - und schon kam ein Mitarbeiter der Ststion und meinte wir sollen wieder verschwinden und keine Fotos mehr machen. Uns war's egal, denn der „verbotene“ Berg war bestiegen und Gipfelfotos hatten wir schliesslich auch. Der Taxifahrer gab nun Gas und so waren wir schnell wieder in Pınarhisar. Im schönen Stadtpark tranken wir noch einen Kaffee und fuhren anschliessend mit dem Minibus zurück nach Kırklareli. Abends schauten wir uns die Provinzhauptstadt an und gingen einen feinen Dürüm essen.
TAG 3 (2.9.): Reise von Kırklareli nach Griechenland
Von Kırklareli fuhren wir mit dem Bus ins nahe gelegene Edirne wo wir bald einen Anschlussbus nach Keşan hatten. Dort mussten wir die Busstation wechseln da wir an einer Kleinen Station im Ortszentrum ankamen, die Busse nach Griechenland jedoch an der Schnellstrasse ausserhalb der Stadt bei einer grossen Busstation abfuhren. Weil wir dort länger Warten mussten, assen wir dort gleich zu Mittag. Irgendwann am Nachmittag fuhren wir dann schliesslich ab in Richtung griechische Grenze; der Bus sollte uns bis nach Αλεξανδρούπολη (Alexandroúpoli) bringen.
TAGE 3 UND 4 (2./3.9.): Griechenland
TAGE 4 BIS 6 (3.-5.9): Mazedonien
TAGE 6 UND 7 (5./6.9.): Bulgarien
TAGE 8 BIS 11 (7.-10.9.): Türkei, Teil II
TAGE 11 BIS 17 (10.-16.9): Aserbaidschan
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