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Hahnenböhler Kreuz: Überschreitung free solo


Published by Nik Brückner , 3 March 2014, 13h45.

Region: World » Germany » Westliche Mittelgebirge » Pfälzerwald
Date of the hike: 2 March 2014
Hiking grading: T1 - Valley hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 0:15
Height gain: 5 m 16 ft.
Height loss: 7 m 23 ft.
Route:Mit Anmarsch 800m
Access to start point:Von der B271 nach Forst. Am nördlichen Ortsausgang durch die Weinberge hinauf zum Parkplatz am Waldrand, bei der Bismarckhöhle.
Accommodation:In Forst, oder Biwak in der Wand.
Maps:978-3-89637-2826

Im Jahre 1803 errichtete Familie Spindler aus Forst in der Weinlage Hahnenböhl ein hölzernes Feldkreuz auf dem mächtigen Kalkfelsen nahe dem Waldrand. Dieses Wetterkreuz sollte die Fluren vor starken Unwettern schützen.

Das hölzerne Kreuz wurde Anfang 1886 von einem starken Unwetter zerstört.

Im März 1886 wurde es dann durch das heutige eiserne Doppelkreuz erneuert. So erspart man dem Wettergott die Anstrengungen eines Wunders.

Natürlich! hatte ich "Celestial Fire" von Dave Bainbridge im Player, als ich mich zum Hahnenböhler Kreuz aufmachte.


Die Überschreitung dieses eigenwilligen Felszahnes fordert den kompletten Bergsteiger. Schon der Approach führt vom Waldparkplatz aus über eine vollkommen ungesichterte Route zu der bizarren Felsnadel hinüber, die einsam in den Pfälzer Himmel ragt.

Die exträjme Route in festem Kalkstein, in der sich Kletterpassagen mit ausgesetztem Gehgelände abwechselt, führt zunächst durch die düstere Westseite in einem weiten Linksbogen ausgesetzt zum Gipfel. Von dort dann ein, zwei Schritte auf dem Anstiegsweg hinunter, bevor man, sich nach links wendend, in die Rinne hineinsteigt, die vom Gipfel in den unteren Teil der steilen Ostflanke hinunterführt. Dort dann in freier Wegführung tiefer hinunter in leichteres Gelände.

Der Rückweg führt weglos unter der Nordseite des Felszackens, oder, schwieriger, unter dessen Südseite hindurch. Von dort auf gleichem Weg wieder zurück zum Waldparkplatz.


Hike partners: Nik Brückner


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