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mit Einsiedler und weiteren Clubfreunden auf Rossstock und Fulen


Published by Felix , 19 August 2013, 14h27. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike:17 August 2013
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SZ   CH-UR 
Height gain: 1000 m 3280 ft.
Height loss: 1000 m 3280 ft.
Route:Gitschen - Abedweid - Mälchbödeli - Rossstock - Rossstocklücke - Fulen - Rossstocklücke - Liderner Planggeli - Seelenen - P. 1794 - Lidernenhütte - Gitschen
Access to start point:PW via Huttwil, Autobahn Sursee - Brunnen, Sisikon und Riemenstalden nach Chäppeliberg; resp. von Einsiedeln nach Biberbrugg, Autobahn Schwyz - Brunnen nach Chäppeliberg
Maps:1172

Nach der doch anstrengenden Tour auf den Blüemberg vor drei Wochen starten wir, nach der Fahrt mit dem kleinen, luftigen (!) Luftseilbähnchen wiederum in Gitschen zur heutigen Clubtour - die beiden westlichen Nachbarn des Chaiserstocks stellen die Gipfelziele dar.

 

Überraschend wolkig präsentiert sich die Bergwelt - auch die „Empfangsdame“ bei der Talstation meinte, das Wetter sei nicht in diesem Sinne vorhergesagt worden … Immerhin reissen die Wolken einige wenige Male über den Bergen ob dem Spilauersee auf - und ist das Emporsteigen etwas angenehmer als bei den prognostizierten sommerlichen Verhältnissen. An der Abedweid vorbei folgen wir dem ruppigen Fahrweg bis zum Mälchbödeli; ab hier beginnt die teils nur schwache Wegspur, welche zwischen Tisch und Grosse Tisch stetig aufwärts leitet.

 

Nach einer kurzen Rast unterhalb des Tisch’ steigen wir steiler an zum zwischenzeitlich gegen die Schlüsselstelle abflachenden Hang; ab hier treffen wir auf wbw Markierungen - das enge und steile kurze Couloir werden wir später begehen. Erst gilt es nun auf dem gegen Schluss hin etwas felsigeren Anstiegsweg zum Gipfel und auf dessen kurzen Grat zum Gipfelkreuz des Rossstocks zu gelangen. Leider erhaschen wir hier „dank“ der starken Wolkenbildung nur wenige Blicke ins Schächental; immerhin ist der Blick ins nördliche „Vorland“, über den Spilauersee Richtung Grosser Mythen und Vierwaldstättersee doch um einiges besser.

 

Nach einer kurzen Verpflegungspause machen wir uns zurück auf den Abstieg und erreichen die bereits vorher von oben inspizierte Schlüsselstelle; sie ist in unschwieriger Kraxelei gut zu begehen und erfreut den gewandten Berggänger. Nach einer kürzeren Passage auf schmalen Pfad im Grasland folgt eine gut zu querende Geröllhalde, nach welcher wir zum Übergang nach Ober Frutt, zur Rossstocklücke, gelangen.

 

Hat sich unser zweiter heutiger Gipfel beim Anmarsch ebenfalls noch von Wolken umgeben gezeigt, so offenbart sich bei näherem Hinschauen resp. Hinaufsteigen dessen attraktiver Alpinwanderweg gut: mal geröllig, dann (selten nur) etwas abschüssig, meistens jedoch guttrittig - und recht steil - leitet der auch hier wbw markierte (auf www.geoadmin.ch rot eingezeichnete), gut angelegte Pfad hoch. Gelegentlich mag man sich fragen, wie lange in und entlang den felsigen Flanken es noch hochgeht; doch erstaunlich rasch und „anregend“ ist der leicht alpin anmutende Gipfelsteig zum Fulen geschafft - und die Freude gross. Zudem können wir (bei zwar nur wenig Aussicht) doch recht viel Sonne während unserer ausgiebigen Mittagsrast auf dem geräumigen Gipfelplateau geniessen.

 

Beim Abstieg ist eine Spur mehr Konzentration angesagt, sind doch einige Passagen leicht rutschig; doch problemlos kommen wir wieder auf der Rossstocklücke an. Eine längere Traverse, mit dem Queren eines Schneefeldes, stellt der anschliessende Wegabschnitt dar - wir stellen hier fest, dass in den nördlich gelegenen kleinen Taleinschnitten doch teilweise noch beachtlich viel Schnee liegt.

 

Nach Erreichen des Liderner Planggeli folgen wir ein kurze Zeit dem Bergweg, welcher Richtung Chaiserstock führt, bevor wir auf der nun wieder wrw markierten Wegspur den Weg zurück unter die Füsse nehmen.

 

Während sich nun die beiden besuchten Berge stets mehr von Wolken umgeben zeigen, präsentiert sich das Schmal Stöckli hinter den Seelenen vor teilweise blauem Himmel - und spiegelt sich, zusammen mit einer kleinen Hütte am Rande des einen der Seelenen, doch hübsch darin.

 

Am besagten kecken Felsspitz vorbei, wo heute einige Kletterer zu beobachten sind, treffen wir bald auf der gastlichen Lidernenhütte ein, wo wir uns zu einer Rast niederlassen und den Durst stillen (und einige von den leckeren Fruchtwähen kosten).

 

Ein nur kurzes Wegstück führt uns zurück nach Gitschen, wo - des Andrangs wegen - „Platzkarten“ ausgegeben werden; diese Pause nutzen wir, um diesjährigen Alpkäse und Urner Dürr’s zu erstehen, bevor wir mit der kleinen LSB zu Tale, nach Chäppeliberg, fahren.

 

Unterwegs mit Daniel, Jumbo, Lilly, Manfred, Rocio und Urs 


Hike partners: Ursula, Felix, Berghaesli


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