Glatten und Märcher Stöckli von der Klausenpassstraße
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Tourensuche
Was macht man, wenn sich die versprochene stabile Schönwetterlage doch nicht durchsetzen kann und statt dessen eher unsichere Wetterverhältnisse vorherrschen. Am Besten die geplanten höheren Ziele aufgeben und sich nach geeigneten Alternativen umschauen. So hab´ ich mir Gipfel ausgesucht, die relativ schnell erreichbar waren. Meine Wahl fiel auf den Glatten und das Märcher Stöckli. Diese Gipfel erheben sich nicht allzu hoch über der Klausenpassstraße. Gleichzeitig war die Tour mein erster Ausflug in Karstgelände.
Start
Geparkt habe ich am Hotel Untere Balm. Von dort führt ein einfacher Wanderweg unterhalb der Balmer Bänder im kaum 45 Minuten auf das Balmer Grätli. Hier wurde der Weg schlagartig anspruchsvoller. Es ging über grobblockiges Geröll zunächst ein wenig bergab und dann Richtung Osten durch eine markante schluchtartige Passage südlich unter dem Chli Glatten vorbei auf die Karsthochfläche des Glatten. Der Weg oder besser die Route führte dabei nicht stetig hinauf, sondern tauchte auch immer wieder in kleine Felssenken ab um dann wieder bergan zu führen. Die Felslöcher und Klüfte flößten mir schon Respekt ein. Wie ein aperer Gletscher, nur eben aus Stein. Ich verstand, warum das Betreten von Karstflächen bei Nebel oder Schnee schnell zu einer gefährlichen Angelgenheit werden kann. In den Mulden hat man keine besonders gute Orientierungsmöglichkeit. Man sah immer nur die unmittelbare felsige Umgebung.
Kultstätte Glatten
An der plateauartigen Gipfelkuppe des Glatten angekommen, beeindruckte nicht nur die weite Aussicht ringsum, sondern auch die vielen hier aufgestellten Menhire, die dem Ganzen ein etwas kultisches Ambiente verliehen. Vielleicht hätte ich ja die Sonne anbeten sollen, denn mit fortschreitender Tageszeit verschlechterte sich das Wetter und Gewitterschauer zogen auf.
Besuch des Märcher Stöckli
Vom Glatten habe ich mir die Route zum Märcher Stöckli selbst gesucht. Zunächst südwestlich haltend bis zum oberen Einschnitt der Erst Chälen. Dort Abstieg und anschließen wieder steil hinauf auf den Gipfel, der direkt über der Klausenpasshöhe aufragt und einen schönen Tiefblick auf das wuselige Kommen und Gehen rund um den Kiosk beschert.
Rückweg
Zurück führte mich mein Weg nordwestlich auf das höhere Märcher Stöckli (2420 m). Weiter über schönes Karstgelände und zurück in die felsige Schlucht wieder auf das Balmer Grätli. Hier waren die Regenwolken schon recht nah und es donnerte bedrohlich. Ich beeilte mich deshalb und erreicht das Auto noch so gerade im Trockenen.
Fazit:
Nicht zu lange aber dennoch sehr abwechslungsreiche Wanderung. Der Zugang zum Hochplateau durch die "Schlucht" hat was. Wenn man nicht gerade GPS-mäßig voll ausgestattet ist, sollte man bei Nebel wohl grundsätzlich von einer Begehung der Hochflächen absehen, da es zu Orientierungsproblemen kommen kann.
Was macht man, wenn sich die versprochene stabile Schönwetterlage doch nicht durchsetzen kann und statt dessen eher unsichere Wetterverhältnisse vorherrschen. Am Besten die geplanten höheren Ziele aufgeben und sich nach geeigneten Alternativen umschauen. So hab´ ich mir Gipfel ausgesucht, die relativ schnell erreichbar waren. Meine Wahl fiel auf den Glatten und das Märcher Stöckli. Diese Gipfel erheben sich nicht allzu hoch über der Klausenpassstraße. Gleichzeitig war die Tour mein erster Ausflug in Karstgelände.
Start
Geparkt habe ich am Hotel Untere Balm. Von dort führt ein einfacher Wanderweg unterhalb der Balmer Bänder im kaum 45 Minuten auf das Balmer Grätli. Hier wurde der Weg schlagartig anspruchsvoller. Es ging über grobblockiges Geröll zunächst ein wenig bergab und dann Richtung Osten durch eine markante schluchtartige Passage südlich unter dem Chli Glatten vorbei auf die Karsthochfläche des Glatten. Der Weg oder besser die Route führte dabei nicht stetig hinauf, sondern tauchte auch immer wieder in kleine Felssenken ab um dann wieder bergan zu führen. Die Felslöcher und Klüfte flößten mir schon Respekt ein. Wie ein aperer Gletscher, nur eben aus Stein. Ich verstand, warum das Betreten von Karstflächen bei Nebel oder Schnee schnell zu einer gefährlichen Angelgenheit werden kann. In den Mulden hat man keine besonders gute Orientierungsmöglichkeit. Man sah immer nur die unmittelbare felsige Umgebung.
Kultstätte Glatten
An der plateauartigen Gipfelkuppe des Glatten angekommen, beeindruckte nicht nur die weite Aussicht ringsum, sondern auch die vielen hier aufgestellten Menhire, die dem Ganzen ein etwas kultisches Ambiente verliehen. Vielleicht hätte ich ja die Sonne anbeten sollen, denn mit fortschreitender Tageszeit verschlechterte sich das Wetter und Gewitterschauer zogen auf.
Besuch des Märcher Stöckli
Vom Glatten habe ich mir die Route zum Märcher Stöckli selbst gesucht. Zunächst südwestlich haltend bis zum oberen Einschnitt der Erst Chälen. Dort Abstieg und anschließen wieder steil hinauf auf den Gipfel, der direkt über der Klausenpasshöhe aufragt und einen schönen Tiefblick auf das wuselige Kommen und Gehen rund um den Kiosk beschert.
Rückweg
Zurück führte mich mein Weg nordwestlich auf das höhere Märcher Stöckli (2420 m). Weiter über schönes Karstgelände und zurück in die felsige Schlucht wieder auf das Balmer Grätli. Hier waren die Regenwolken schon recht nah und es donnerte bedrohlich. Ich beeilte mich deshalb und erreicht das Auto noch so gerade im Trockenen.
Fazit:
Nicht zu lange aber dennoch sehr abwechslungsreiche Wanderung. Der Zugang zum Hochplateau durch die "Schlucht" hat was. Wenn man nicht gerade GPS-mäßig voll ausgestattet ist, sollte man bei Nebel wohl grundsätzlich von einer Begehung der Hochflächen absehen, da es zu Orientierungsproblemen kommen kann.
Tourengänger:
morphine

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