Rorspitzli 3220m
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Rorspitzli 3220m (ZS+)
Eine Hochtour, die den steilen Aufstieg zur Salbithütte und zur Lücke beim Rorspitzli mit einer prächtigen Abfahrt von 1800m Höhendifferenz belohnt!
Samstag, 17.03.2007, Salbithütte SAC (Route 19 aus Alpine Skitouren Zentralschweiz):
Anfahrt mit ÖV bis Göschenen 1102m. Nach kurzer Kaffepause im Hotel Rössli den Aufstieg zur Salbithütte 2105m in Angriff genommen. Zuerst auf der Göscheneralpstrasse bis Ulmi P. 1195, dann dem Sommerweg entlang nach Regliberg 1680m und schlussendlich hoch zur Salbithütte. Die Skis mussten bis auf ca. 1800m getragen werden, anschliessend fanden wir dann eine geschlossene Schneedecke und konnten gemächlich zur Hütte hochfellen. Der Winterraum der Salbithütte ist sehr gemütlich: Es gibt einen Ofen und Brennholz, Licht, Geschirr, es kann Wein und Bier gekauft werden, und 10 Betten - einzig ums Schneeschmelzen kommt man auch hier nicht herum, und der nächtliche Gang aufs Plumpsklo (ca. 30m schräg unterhalb der Hütte) ist im tiefen Schnee auch nicht so angenehm...
Um am nächsten Tag zeitg aufbrechen- und gut angelegten Spuren folgen zu können, sind wir dann gleich noch weiter bis zur Bandlücke 2357m hochgestiegen. Vor allem der Schlussaufstieg zur Lücke ist sehr steil (bis 45°) und muss wohl oft, frühmorgens und ohne vorhandener Trittspuren, mit Steigeisen begangen werden. Wir konnten hier des nachmittags im weichen Schnee tiefe Trittspuren anlegen, welche uns dann am nächsten Morgen sehr dienlich sein sollten.
GPS-Profil Samstag
Sonntag, 18.03.2007, Rorspitzli (257a):
Start um 06.00 Uhr bei klarem Himmel und gefrorener Schneedecke (-> Harscheisen bis zur Bandlücke). Wir kamen zügig voran, um 07.25 Uhr standen bereits alle oberhalb der Bandlücke (Aufstieg war gut ohne Steigeisen möglich:-) und konnten die prächtige Aussicht auf den Salbitschijen 2981m und das Rorspitzli 3220m geniessen. Nun in westlicher Richtung, immer leicht ansteigend, den Rorplatten entlang auf den Rorfirn, und zuletzt steil hoch (40°) in die zwischen Rorspitzli und Spitzli gelegene Lücke ca. 3100m, Skidepot und kurze Pause. Mit Steigeisen über den leichten und brüchigen (Steinschlag!) Blockgrat auf den Gipfel, 10.15 Uhr.
Vom Skidepot zuerst etwas auf dem Grat (NE-Richtung), dann steil über die Flanke hinunter (Steinschlag!) auf den Kartigelfirn abgestiegen (NW-Richtung). Hier endlich die Steigeisen wieder gegen die Skis ausgetauscht und den offenen N-Hang des Kartigelfirns gegen P. 2309 abgefahren auf Route 257b, meist windgepresster Pulver. Weiter über Ober Brunni und Brunni (immer noch etwas Pulver), schlussendlich zwischen Lawinenzügen auf einem recht schmalen Rücken (der beste Durchgang muss etwas gesucht werden) in den Trichter des Kartigel hinunter. Nun weiter, parallel zum Mületobel (auf der linken Seite!) zur Meienreuss hinunter. Ab ca. 1400m mussten die Skis mehrmals ab- und wieder angeschnallt werden, da der Schnee nun doch immer knapper wurde, insgesamt aber kamen wir sehr gut hinunter bis ins Tal. Beim Gärtli dann über die Brücke und mit kurzem Gegananstieg ins Meien-Dörfli 1274m hinauf.
Nun mit dem Taxi (Baumann, Wassen, 079 209 24 59) zurück nach Göschenen gefahren (CHF 10.- pro Person) und das herrliche Wetter und das frische Bier auf der Terasse des Hotels Rössli genossen!
GPS-Profil Sonntag
GPS-Tracks
Göschenen-Salbithütte
Salbithütte-Rorspitzli
Rorspitzli-Meiental 1
Rorspitzli-Meiental 2
Bemerkungen:
Es gibt wohl noch einen einfacheren Aufstieg als über die Bandlücke, um auf die Rorplatten zu gelangen. Und zwar durch die Lücke, welche nordöstlich zum P. 2512 hochzieht (auf der 25er Karte ersichtlich).
Kaum zu glauben, südseitig eine geschlossene Schneedecke erst ab ca. 1800m, norseitig eine geschlossene Schneedecke bis auf ca 1300m hinunter!
Alpentaxi Wassen (Kleinbus für 11 Personen), Herr Baumann, +41 41 885 17 87 oder Mobil +41 79 209 24 59
Weitere Bilder zur Tour auf www.chmoser.ch
Eine Hochtour, die den steilen Aufstieg zur Salbithütte und zur Lücke beim Rorspitzli mit einer prächtigen Abfahrt von 1800m Höhendifferenz belohnt!
Samstag, 17.03.2007, Salbithütte SAC (Route 19 aus Alpine Skitouren Zentralschweiz):
Anfahrt mit ÖV bis Göschenen 1102m. Nach kurzer Kaffepause im Hotel Rössli den Aufstieg zur Salbithütte 2105m in Angriff genommen. Zuerst auf der Göscheneralpstrasse bis Ulmi P. 1195, dann dem Sommerweg entlang nach Regliberg 1680m und schlussendlich hoch zur Salbithütte. Die Skis mussten bis auf ca. 1800m getragen werden, anschliessend fanden wir dann eine geschlossene Schneedecke und konnten gemächlich zur Hütte hochfellen. Der Winterraum der Salbithütte ist sehr gemütlich: Es gibt einen Ofen und Brennholz, Licht, Geschirr, es kann Wein und Bier gekauft werden, und 10 Betten - einzig ums Schneeschmelzen kommt man auch hier nicht herum, und der nächtliche Gang aufs Plumpsklo (ca. 30m schräg unterhalb der Hütte) ist im tiefen Schnee auch nicht so angenehm...
Um am nächsten Tag zeitg aufbrechen- und gut angelegten Spuren folgen zu können, sind wir dann gleich noch weiter bis zur Bandlücke 2357m hochgestiegen. Vor allem der Schlussaufstieg zur Lücke ist sehr steil (bis 45°) und muss wohl oft, frühmorgens und ohne vorhandener Trittspuren, mit Steigeisen begangen werden. Wir konnten hier des nachmittags im weichen Schnee tiefe Trittspuren anlegen, welche uns dann am nächsten Morgen sehr dienlich sein sollten.
GPS-Profil Samstag

Sonntag, 18.03.2007, Rorspitzli (257a):
Start um 06.00 Uhr bei klarem Himmel und gefrorener Schneedecke (-> Harscheisen bis zur Bandlücke). Wir kamen zügig voran, um 07.25 Uhr standen bereits alle oberhalb der Bandlücke (Aufstieg war gut ohne Steigeisen möglich:-) und konnten die prächtige Aussicht auf den Salbitschijen 2981m und das Rorspitzli 3220m geniessen. Nun in westlicher Richtung, immer leicht ansteigend, den Rorplatten entlang auf den Rorfirn, und zuletzt steil hoch (40°) in die zwischen Rorspitzli und Spitzli gelegene Lücke ca. 3100m, Skidepot und kurze Pause. Mit Steigeisen über den leichten und brüchigen (Steinschlag!) Blockgrat auf den Gipfel, 10.15 Uhr.
Vom Skidepot zuerst etwas auf dem Grat (NE-Richtung), dann steil über die Flanke hinunter (Steinschlag!) auf den Kartigelfirn abgestiegen (NW-Richtung). Hier endlich die Steigeisen wieder gegen die Skis ausgetauscht und den offenen N-Hang des Kartigelfirns gegen P. 2309 abgefahren auf Route 257b, meist windgepresster Pulver. Weiter über Ober Brunni und Brunni (immer noch etwas Pulver), schlussendlich zwischen Lawinenzügen auf einem recht schmalen Rücken (der beste Durchgang muss etwas gesucht werden) in den Trichter des Kartigel hinunter. Nun weiter, parallel zum Mületobel (auf der linken Seite!) zur Meienreuss hinunter. Ab ca. 1400m mussten die Skis mehrmals ab- und wieder angeschnallt werden, da der Schnee nun doch immer knapper wurde, insgesamt aber kamen wir sehr gut hinunter bis ins Tal. Beim Gärtli dann über die Brücke und mit kurzem Gegananstieg ins Meien-Dörfli 1274m hinauf.
Nun mit dem Taxi (Baumann, Wassen, 079 209 24 59) zurück nach Göschenen gefahren (CHF 10.- pro Person) und das herrliche Wetter und das frische Bier auf der Terasse des Hotels Rössli genossen!
GPS-Profil Sonntag

GPS-Tracks
Göschenen-Salbithütte
Salbithütte-Rorspitzli
Rorspitzli-Meiental 1
Rorspitzli-Meiental 2
Bemerkungen:
Es gibt wohl noch einen einfacheren Aufstieg als über die Bandlücke, um auf die Rorplatten zu gelangen. Und zwar durch die Lücke, welche nordöstlich zum P. 2512 hochzieht (auf der 25er Karte ersichtlich).
Kaum zu glauben, südseitig eine geschlossene Schneedecke erst ab ca. 1800m, norseitig eine geschlossene Schneedecke bis auf ca 1300m hinunter!
Alpentaxi Wassen (Kleinbus für 11 Personen), Herr Baumann, +41 41 885 17 87 oder Mobil +41 79 209 24 59
Weitere Bilder zur Tour auf www.chmoser.ch
Tourengänger:
chrismo77

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Kommentare (3)