Teufelsmühle und "Großes Loch" im Winter


Publiziert von keksesser , 1. Mai 2010 um 08:55.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Tour Datum:30 Januar 2010
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Strecke:12 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Bad Herrenalb ins Obere Gaistal zum Wanderparkplatz Talwiese.

Anlässlich des für unsere Breitengrade außergewöhnlich schneereichen Winters habe ich mich mit ein paar Freunden spontan entschlossen eine klassische Halbtageswanderung im Gaistal einmal im Schnee zu genießen. Während man im Sommer die Tour gut in drei Stunden bewältigen kann, benötigt man im Winter bei Schneeverhältnissen wie wir sie hatten doch eher vier bis fünf Stunden.

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz "Talwiese" im oberen Gaistal. Von dort folgen wir dem mit blauer Raute markierten "Brudes-Weg" und gelangen nach gut einer Stunde stetigen bergauf zur "Hahnenfalzhütte". Von dort geht es weiter zum "Langmartskopf". Von nun an folgen wir den Schildern, die uns zur "Teufelsmühle" führen. Da diese gleichzeitig der höchste Punkt der Tour ist, kann man sich dort eine Pause gönnen, für uns verbunden mit einer heißen Schokolade zum aufwärmen. Vom nahen Aussichtsturm hat man eine schöne Rundumsicht über die Höhen um das Enz- und Murgtal, bis hin in das Rheintal.
Von nun ab folgen wir dem mit einer blaune Raute und der Ziffer 43 markierten Weg der uns zunächst über einen Parkplatz, dann steil abwärts zum "Großen Loch" führt. Gerade im Winter sind die großen Eiszapfen, die von den Felsen herabwachsen ein beeindruckender Anblick.
Weiter geht es auf einem Pfad Richtung Bad Herrenalb. Dabei ist zu beachten, dass sich die Wegmarkierung von 43 auf 44 ändert. Wenn man sich aber stur an die Beschilderung "Plotzsägmühle" hält kann man auch hier nichts falsch machen. Von letzterer geht es auf einem Sträßchen noch einmal kurz steil bergauf, dann rechts einige hundert Meter durch den Wald, und wir sind wieder am Ausgangspunkt.

Insgesamt sowohl im Sommer als auch im Winter eine lohnende Halbtagestour, wobei man gerade im Winter auf dem steilen Abstieg zum "Großen Loch" ein wenig aufpassen sollte. Schneeschuhe sind sicherlich eine gute Option, aber nicht zwingend notwendig.

Tourengänger: keksesser


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