Rundtour um den Tössstock


Published by bulbiferum , 25 April 2010, 17h08.

Region: World » Switzerland » Zürich
Date of the hike:24 April 2010
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-ZH   CH-SG 
Time: 6:00
Height gain: 1470 m 4822 ft.
Height loss: 1470 m 4822 ft.
Route:15.7 Km, PP Fälmis - Scheidegg - Brandegg - Hüttchopf - Hinterhessen - Brandenfels - Tössscheidi - Tössstock - Höchhand - Schwarzenberg - Farner - PP Fälmis
Access to start point:Mit dem PW zum PP Fälmis

These Boots Are Made for Walkin’ sang Nancy Sinatra im Autoradio, als ich heute Morgen früh ins Zürcher Oberland fuhr. Die Sonne ging farbenprächtig auf, ja der Tag versprach gut zu werden. Schade war einzig, dass Helene nicht dabei sein konnte.  

Auf dem Parkplatz in Fälmis war es noch still. Ein Reiher zog über das Tal als ich mich auf den Weg machte. Zuerst folge ich der Fahrstrasse hinauf zur Wolfsgrueb. Dort steht auf einem Schild, dass der Weg hinunter zur Tössscheidi gesperrt sei. Im Namen der Sicherheit wird offensichtlich bald alles wegen des kleinsten Vorkommnisses gesperrt. Vom Luftraum bis zum kaum sichtbaren Ziegenpfad. Warnhinweise würden meiner Meinung nach auch genügen. Einen Abschnitt dieses Weges werde ich später dann trotzdem begehen.

 Aber zuerst wandere ich hinauf zur Scheidegg. Auf der Wiese beobachte ich einen jungen Rehbock. Es reicht gerade für ein Foto, dann macht er sich aus dem Staub. Gute Fotos von Rehen zu machen gelingt mir sehr selten. Mir sind während des Tages noch 9 Rehe begegnet, aber für ein Foto war ich jedes Mal zu langsam obwohl ich den Apparat in den Händen hatte.
 Von der Scheidegg geht es weiter hinauf zur Brandegg. Die Aussicht wäre hier gut aber aus einem Panorama wird dann doch nichts. Es hat viel zuviel Dunst und die Sicht ist schlecht. Via Überzütt erreiche bald den Hüttchopf. Von hier steige ich über einen Grasrücken direkt bis nach Hinterhessen hinunter ab. Hier folge ich dem Weg ca. 500m nach Westen. Bei E 714242 N 240911 soll gemäss Karte ein Pfad ins Tal abzweigen der auf einer Höhe von 940 m wieder auf einen anderen gelb markierten Weg trifft. Ich hatte ziemlich Mühe diesen Pfad zu finden. Dank GPS finde ich ihn dann. Offensichtlich wird er nur sehr selten begangen. Er endet bei einer hölzernen Leiter. Ich folge nun dem breiten Wanderweg in westlicher Richtung, passiere ein Tobel mit schönen Nagelfluh Wänden und nehme dann die erste sich bietende Möglichkeit um zur Töss hinunter abzusteigen. Dabei mache ich auch einen kleinen Abstecher zur Brandenfels Balm.
 

Auf dem Weg zur Tössscheidi liegen dann tatsächlich ein paar Steinbrocken auf dem Weg. Vermutlich der Grund für die Wegsperrung. Beschwingt wandere ich der jungen Töss entlang und geniesse die wunderbare Landschaft. Von der Tössscheidi an ändert sich der Charakter der Route wieder. Sie führt nun direkt sehr steil und Schweiss treibend  hoch auf den Tössstock. Weiter geht es hinunter zur Schwämi und dann auf die Höchhand. Hier verweile ich ein wenig. Es ist ein schöner Ort, fast Park ähnlich.

Das nächste Ziel ist der Schwarzenberg. Den Guntliberg lasse ich links liegen. Beim Farner biege ich rechts ab. Via Gerwald und den Hof Ger erreiche ich wieder meinen Ausgangspunkt.

Es war wieder eine schöne Tour in einer Gegend, die ich vor ein paar Jahren noch nicht kannte und die ich immer mehr schätzen lerne. 

Hike partners: bulbiferum


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