Hegauvulkane II : Staufen ( 543m ), Hohentwiel ( 690m ) & Wartenberg ( 844m )


Published by maawaa , 7 March 2010, 19h29.

Region: World » Germany » Südwestliche Mittelgebirge » Sonstige Höhenzüge und Talgebiete
Date of the hike: 7 March 2010
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: Hegau Vulkanschlote   D 
Time: 4:30
Height gain: 640 m 2099 ft.
Height loss: 640 m 2099 ft.
Route:17 Kilometer
Access to start point:Mit dem PW bis zu den Parkplätzen Domäne Hohentwiel bzw. Wanderparkplatz Dreilärchen
Accommodation:Einzelne Ferienzimmer in den umliegenden Gemeinden
Maps:Kompass Wanderkarte " Donaueschingen. Baar. Hegau " ( 1 : 50.000 )

Diese Tour sollte eigentlich schon gestern stattfinden. Die starken Schneefälle in der Region verhinderten dies jedoch, und ich beschloss kurzerhand heute Morgen, in aller Frühe, Richtung Singen im Hegau aufzubrechen um eine Wanderung über 3, eventuell sogar 4, Vulkanhügel zu starten.

Einer der eindrucksvollsten, wenn nicht sogar DER eindrucksvollste Vulkanhügel schlechthin ist natürlich der Hohentwiel bei Singen. Mit seiner gewaltigen Burgruine ist er im Sommer wie auch im Winter ein lohnendes Ausflugsziel! Was ich jedoch nicht bedachte: die Besichtigung der Ruine kostet Eintritt, und im Winter öffnen sich die Pforten erst um 11 Uhr. Es kam wie es kommen musste, ich traf gegen halb Acht heute Morgen am Parkplatz unterhalb des Gipfelaufbaus ein, wanderte Richtung Ruine und stand vor verschlossenen Türen...

Da ich jedoch nicht erst wieder zum Infogebäude hinabwandern wollte, entschloss ich mich rasch das zweite Ziel des heutigen Tages in Angriff zu nehmen, um erst später, am Ende der Tour, wieder an den Hohentwiel zurückzukehren. Ich marschierte also kurzerhand Richtung Nordwesten und erreichte nach wenigen Minuten den Waldrand des deutlich kleineren Staufen. Der Staufen ist nicht nur rund 100m niedriger als der Hohentwiel,  er ist auch sehr viel flacher, und nicht sofort als Vulkanhügel zu erkennen. Dennoch ist auch auf seinem höchsten Punkt, wie auf den anderen Hegau - Vulkanhügeln ebenfalls, eine Burgruine zu finden. Nach einer guten halben Stunde Wanderzeit erreichte ich nun also den Gipfel des Staufen ( 593m ).

Hier hielt ich mich nur kurz auf, galt es doch jetzt etwa 4 Kilometer Wegstrecke zurückzulegen um dem nächsten Berg, dem Hohenkrähen, einen Besuch abzustatten. Seit einem Bergsturz vor einiger Zeit ist dieser jedoch gesperrt, ich wusste nicht ob es möglich sein würde überhaupt in die Nähe des Gipfels zu kommen. Obwohl in den Karten ein markierter Wanderweg eingetragen ist, lässt es sich nicht vermeiden einige Meter auf der Landstrasse zu gehen bevor man dann den Hohenkrähen erreicht. An diesem Sonntagmorgen hielt sich der Verkehr jedoch in Grenzen. 
Unmittelbar unterhalb des Gipfelaufbaus am Hohenkrähen befinden sich zwei Häuschen einer Pfadfindergruppe, und an dieser Stelle entschloss ich mich nicht aufzusteigen. Der Weg ist hier abgesperrt ( Achtung! Lebensgefahr! ), und in Anbetracht der Windböen, des Neuschnees und des stellenweise vereisten Bodens war dies wohl eine kluge Entscheidung. 

Nun ging es wieder zurück zum Hohentwiel wo ich kurz vor Elf eintraf. Ticket gelöst, erneut hochgewandert und diesmal auch reingekommen. Ich stand also auf dem höchsten Punkt des Hohentwiel ( 690m ) und genoss den Blick auf die anderen Vulkanhügel und das Städtchen Singen. Aufgrund des strengen Windes hier oben entschloss ich mich jedoch nach wenigen Minuten wieder abzusteigen und sah mir nicht jeden Winkel der eindrucksvollen Burgruine an. 

Da am Nachmittag noch ein privater Besuch in Donaueschingen auf dem Programm stand, lag der nördlichste der Hegau - Vulkanhügel, der Wartenberg, sozusagen auf dem Weg. Hier parkierte ich den Wagen auf der Nordseite, auf dem Wanderparkplatz Dreilärchen, und nahm mir den dritten und damit auch letzten Vulkanhügel für heute vor. Der Wind blies hier am stärksten. Zeitweise hatte ich regelrecht Mühe vorwärtszukommen... Allerdings sind die Wege auf den Wartenberg ( 844m ) allesamt asphaltiert und somit gut begehbar, ich war relativ schnell oben und pausierte am imposanten Gipfelkreuz. Das steht allerdings etwas unterhalb des höchsten Punktes, auf 821m. Der Gipfel selbst befindet sich im Privatbesitz und wird von einem Wachhund verteidigt der auch gleich mit lautem Gebell auf mich zustürmte... Offensichtlich erkannte der Hund aber schnell das von mir keine Gefahr ausging, und trottete noch ein wenig neben mir her. 

Nach gut 40 Minuten erreichte ich dann auf dem gleichen Weg wieder meinen Ausgangspunkt am Parkplatz. Insgesamt betrug die Wegstrecke heute rund 17 Kilometer, ich war - mit kurzen Pausen - ca. 4,5 Stunden unterwegs und konnte also 3 weitere Gipfel des Projekts " Hegauvulkane " besuchen. Zu den einzelnen Vulkanen :

http://de.wikipedia.org/wiki/Hegau



Fazit :

Eiskalte und lange Vulkanhügel - Wanderung. Schade das es mit dem Hohenkrähen ( noch ) nichts geworden ist !

 

 

Hike partners: maawaa


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Geodata
 2062.kmz Staufen 593m
 2063.kmz Hohentwiel 691m
 2064.kmz Wartenberg 844m

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