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Hüttentour 2021: Treschhütte


Published by Patrik Dentsch , 10 June 2021, 10h55.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike: 4 June 2021
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-UR 
Time: 3:15
Height gain: 800 m 2624 ft.
Height loss: 800 m 2624 ft.
Route:Gurtnellen - Felliberg - Treschhütte
Access to start point:Gurtnellen Fellital, mit dem Alpentaxi kann man sogar bis Felliberg hinauf
Accommodation:SAC Treschhütte

Dank der tollen Challenge "Urner Hütten-Pass" welche ich vor einiger Zeit im Netz gefunden habe gab es für mich einen Ansporn wieder vermehrt in die Wanderschuhe zu steigen. Mein Ziel: Mindestens 10 der teilnehmenden Hütten zu besuchen. Das ist für mich die ideale Herausforderung was meinen Körper und meine Fitness angeht. Also wurde am 4. Juni 2021 die erste Hütte besucht. Zudem beschloss ich, das erste Mal in einer SAC Hütte zu nächtigen. Hüttenübernachtungen sind für mich nichts neues, durfte ich doch schon vor ein paar Jahren in der Totalphütte nächtigen, Ausrüstung war also vorhanden. Schnell noch einen Schlafplatz tage vorher reserviert (in Zeiten von COVID-19 und auch sonst ein muss m.M.).

Gut vorbereitet ging es in aller frühe per Bahn und Bus zum Start (Fellital Gurtnellen). Das Wetter war hervorragend, es war angenehm kühl sonnig. Bei der kleinen Kapelle dann gab es ein kleines, zweites Frühstück, danach ging ich den Fahrweg weiter und ignorierte die Abkürzung, zuweil ich Abkürzungen nicht so gern mag (sind sie doch meist steil und...naja eben steil) und ich ein wenig Probleme mit meinem Knie hatte (was in meiner Gewichtsklasse gerne mal vorkommen kann). Der Umweg war dann dank schönem Ausblick auf das Tal sehr bekömlich. Ob Felliberg ging es dann ins T2-Terrain, stetig dem Fellibach entlang hinauf dem Himmel entgegen. Ich habe mir natürlich viel Zeit gelassen und immerwieder Pausen gemacht, der Fluss faszinierte mich einfach. Auch die gewaltigen Wassermassen, die da hinunterflossen waren beeindruckend. Zu dem Zeitpunkt war auch ein kleiner Teil des Weges vom Bach überschwemmt, so das ich froh war um wasserdichte Wanderschuhe...und vor allem HOHE wasserdichte Wanderschuhe :D. Nach gut 3 Stunden war es geschafft. Der Wind war im Bereich der Hütte ein wenig kälter und schärfer geworden, doch es war mir egal, den ich war froh es geschafft zu haben. 

Zur Hütte kann ich nur folgendes sagen: Sehr schöne Hütte mit passendem, modernen Anbau. Und das Hüttenteam war super nett und sehr freundlich. Dank der Belegung durfte ich sogar im Familienzimmer übernachten, ein ganzes Zimmer für mich. :D Zu der Zeit war noch eine andere Familie mit 2 Kindern oben, auch die haben übernachtet.
Die Gegend dort oben fand ich sehr schön, auch der Fellibach...naja zu dem Zeitpunkt eher ein reissender Fluss, tat seines dazu und war nicht überhörbar...auch Nachts nicht. Es ist natürlich eine Gewöhnungssache was das angeht...ich hatte Ohropax dabei :D. Am Abend dann sas man noch im Stübli und hat ein wenig miteinander geschwatzt, und ich durfte feststellen, dass ich wahrscheinlich der erste Liechtensteiner bzw. erstes LAV-Mitglied dort oben war.... so zumindest scheint es nach dem Hüttenbuch zu sein.

Am nächsten Tag dann gab es ein einfaches Frühstück und feinen Kaffee, bevor ich um ca. 9 Uhr wieder die Heimreise antrat. Die Wetterprognosen waren nicht erfreulich, Regen und Gewitter wurden erwartet...und kamen dann auch. Ich hatte das Glück das steile Stück bis zum Felliberg noch trocken erreichen zu können, danach begann starker Regen. Das war mir dann auf dem Feldweg auch egal, das nahende Gewitter war dann eher unangenehm. Den zwei mir entgegenkommenden Wanderern wünschte ich noch viel Glück im Aufstieg, bei dem Wetter und den dann rutschigen Steinen und Wurzeln alles andere als lustig.

Last but not least, heil wieder zu Hause angekommen, samt darauf folgenden Muskelkater (der 2 Tage lang mir in den Waden hing), war es eine super tolle Wanderung.

Hike partners: Patrik Dentsch


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