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Taghorn / Fellihorn 2125m


Published by chaeppi Pro , 28 August 2013, 13h13.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike:27 August 2013
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-UR 
Time: 5:45
Height gain: 1400 m 4592 ft.
Height loss: 1400 m 4592 ft.
Route:13.4 km
Access to start point:SBB Erstfeld - Bus Gurtnellen Fellital
Access to end point:dito
Accommodation:Treschhütte
Maps:Swiss Map 25

Meteo Schweiz prognostizierte zumindest für den Vormittag noch trockenes Wetter, mit Schauer und Gewitterneigung am Nachmittag. So sollte es für heute keine allzulange Wanderung werden. Die Tour aufs Taghorn lag bei mir auch schon länger in der Projektschublade, und der Ausgangspunkt ist mit dem ÖV ab meinem Wohnort innert nützlicher Zeit erreichbar.

Gleich bei der Bushaltestelle Gurtnellen-Fellital befindet sich der Wanderwegweiser. Etwas erstaunt war ich dort über die angegebenen 3h zur Treschhütte. So hatte ich das nicht in Erinnerung. Obwohl ich nicht das Gefühl hatte sonderlich schnell unterwegs zu sein, erreichte ich die Hütte nach 1:45h. Zuerst folgt der Wanderweg etwas langweilig der gekiesten Alpstrasse nach Unter Felliberg. Kurz vor Unter Felliberg findet man eine markierte Abzweigung zum schönen Hüttenweg der Treschhütte. In immer angenehmer Steigung durch das schöne Fellital ist dann die Hütte bald erreicht.

Kurz nach der Hütte befindet sich die unübersehbare Abzweigung zum Taghorn. Hier geht's dann schon steiler zur Sache. Sehr gut markiert führt der Pfad durch einen Grashang bis zum Waldrand. Der Weiterweg ist dann im steilen Wald mit roten Strichen markiert und immer gut sichtbar. Zwei Stellen sind mittels Drahtseilen entschärft, wobei man dank guten Fels und Wurzelgriffen auch problemlos ohne hochkommt. Oberhalb des Waldes flacht das Gelände merklich ab und der Pfad führt durch Heidelbeer und Alpenrosenstauden durch zunehmend gerölligeres Gelände, bis man plötzlich vor einer Hütte steht.
Auch findet man hier Überreste einer alten Transportseilbahn. Vermutlich diente die der Erstellung der Lawinenverbauungen auf der Reusstal Seite. Zum Gipfelaufschwung führen dann immer noch sichtbare Spuren durch viel Geröll. Da ich zuerst meinte der Blitzableiter des Gipfelkreuzes sei eine Aufstiegshilfe, bin ich diesem entlang in gutem Fels steil zum Kreuz hochgeklettert. Erst oben habe ich gesehen dass man da auch bedeutend einfacher hoch käme. Leider gab es bei diesem Wetter keine Aussicht zu geniessen. Trotzdem habe ich dann bei Windstille und angenehmer Temperatur dort meine Mittagspause genossen.

Abstieg dann auf gleichem Weg zurück zur Treschhütte, wobei hier im Wald mit den vielen feuchten Wurzeln etwas erhöhte Vorsicht geboten war. Bei der bewarteten Hütte musste ich selbstverständlich nochmals eine längere Pause einlegen. Da mein Bus im Tal erst um 15:03 fuhr, blieb mir genügend Zeit für den Abstieg. Trotzdem war ich dann 30' zu früh unten, wo dann auch promt starker Regen einsetzte. So habe ich es wieder einmal mit Autostopp versucht, und wurde in kürzester Zeit von einem freundlichen Urner zum Bahnhof Erstfeld gefahren.

Hike partners: chaeppi


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Comments (2)


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chaeppi Pro says: RE:
Sent 29 August 2013, 07h34
danke Ruedi
eine wirklich schöne Wanderung in einer einsamen und ursprünglichen Gegend.

VG, chäppi


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