Wildhuser Schafberg 2373m / Jöchli 2335m / Nädliger 2321m
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Den Wildhuser Schafberg hatte ich schon lange auf meiner Wunschliste und als ich dann auch noch Chäppi's Eintrag vom 23.07.09 gelesen habe, war der Entscheid zur Tour vom vergangenen Sonntag schnell gefällt. Weil ich erst um 12:30 Uhr in Gamplüt loslief, war ich mir nicht sicher, ob Jöchli und Nädliger auch noch drinnliegen würden, doch schlussendlich konnte ich die geplante Route absolvieren und die Zufriedenheit ist riesig. Die weiss-blau-weisse Route vom Schafboden zum Jöchlisattel und weiter zum Altmannsattel kannte ich bereits, dazumal hatte ich jedoch vergessen, das Jöchli mitzunehmen! ;-)
Tourenbeschrieb vorwiegend aus dem SAC-Führer "Säntis-Churfirsten":
Wildhuser Schafberg 2373m (T3):
Der dritthöchste Berg des Alpsteins beherrscht mit seinem ebenmässigen Südhang das Bild des Obertoggenburgs. Dem unteren Ende des Gipfelhangs vorgelagert ist die Schafbergwand, ein grossflächiges Klettereldorado.
Über die Südwestflanke: Normalroute über Rasenhänge, in manchen Jahren bis weit in den Spätherbst ausführbare Tour.
Von Gamplüt (1354m) führt ein markierter Bergweg gegen Norden zum Westfuss der Schafbergwand, wo man die Felsstufe durch eine steile Einbuchtung überwindet und schlussendlich die Schäferhütte (1552) erreicht. Der Weg setzt sich durch die weiterhin steile, grasige Mulde zum Rasensattel (1848m) nordseits der Schafbergwand fort und führt, im mittleren Abschnitt etwas gegen Osten ausholend, über den Hang zum Südgipfel (2363m, Blechfahne), von wo man, durch einen kurzen Riss (Drahtseil) absteigend, bald zum höheren Hauptgipfel gelangt.
Abstieg über gleiche Route bis zum Schafbergsattel (2197m?).
Jöchlisattel 2290m - Jöchli 2335m (T4):
Vom Schafbergsattel quert man absteigend auf weiss-blau-weiss markiertem Weg in den Kessel (Mulde) oberhalb des Wildhauser Schafbodens und steigt über Geröll und Karren ostwärts zum Jöchlisattel auf.
Das Jöchli ist ein rundlicher, gegen Westen steil abfallender Schrofengipfel (Gipfelbuch), den man vom Jöchlisattel über den Gratrücken in einigen Schritten erreicht (T3, ca. 10 min. vom Sattel).
Nädligersattel 2321m - Nädligersattel 2260m (T4):
...die Route vom Jöchlisattel Richtung Nädliger führt weiter, ist durchgehend markiert und nicht zu verfehlen!
Abschnitt im Grat, der sich vom Altmann gegen Südwesten zum Wildhuser Schafberg hinzieht. Gegen Nordwesten bilden Felsstufen, unterbrochen von Rasenbändern, den Hang, auf der Gegenseite, gegen die Chreialp, dehnt sich ein grösseres Karrengelände mit Karstlöchern, Dolinen etc. aus. Das Gebiet ist der Lieblingsstandort eines grossen Steinwildbestandes.
Die LK kotiert zwei Punkte auf der Gratkante mit 2321m und 2303m; der Nädligersattel, der von Norden als Gratsenke erscheint, befindet sich etwa 200 Meter südlich von P. 2303. Er eröffnet einen früher häufiger benutzten Zugang vom Schafboden zum Altmann. Vom Nädliger kann man an beliebiger Stelle über die Karrenfelder gegen Südosten zur Chreialp absteigen.
Anm.: So beliebig wie beschrieben sind die Stellen gar nicht, ich bin zweimal zu früh abgestiegen und musste mühsam wieder aufsteigen. Meine Variante wohl im T5-Bereich. Am besten kehrt man auf der Route Richtung P. 2303 zurück und probiert dort sein Glück. Anstatt direkt zur Chreialp zu gelangen, machte ich auf meiner Route noch einen ungewollten Abstecher zur Zwinglipasshütte bevor ich dann über den Tesel und das Flüerentobel nach Wildhaus gelang.
Tourenbeschrieb vorwiegend aus dem SAC-Führer "Säntis-Churfirsten":
Wildhuser Schafberg 2373m (T3):
Der dritthöchste Berg des Alpsteins beherrscht mit seinem ebenmässigen Südhang das Bild des Obertoggenburgs. Dem unteren Ende des Gipfelhangs vorgelagert ist die Schafbergwand, ein grossflächiges Klettereldorado.
Über die Südwestflanke: Normalroute über Rasenhänge, in manchen Jahren bis weit in den Spätherbst ausführbare Tour.
Von Gamplüt (1354m) führt ein markierter Bergweg gegen Norden zum Westfuss der Schafbergwand, wo man die Felsstufe durch eine steile Einbuchtung überwindet und schlussendlich die Schäferhütte (1552) erreicht. Der Weg setzt sich durch die weiterhin steile, grasige Mulde zum Rasensattel (1848m) nordseits der Schafbergwand fort und führt, im mittleren Abschnitt etwas gegen Osten ausholend, über den Hang zum Südgipfel (2363m, Blechfahne), von wo man, durch einen kurzen Riss (Drahtseil) absteigend, bald zum höheren Hauptgipfel gelangt.
Abstieg über gleiche Route bis zum Schafbergsattel (2197m?).
Jöchlisattel 2290m - Jöchli 2335m (T4):
Vom Schafbergsattel quert man absteigend auf weiss-blau-weiss markiertem Weg in den Kessel (Mulde) oberhalb des Wildhauser Schafbodens und steigt über Geröll und Karren ostwärts zum Jöchlisattel auf.
Das Jöchli ist ein rundlicher, gegen Westen steil abfallender Schrofengipfel (Gipfelbuch), den man vom Jöchlisattel über den Gratrücken in einigen Schritten erreicht (T3, ca. 10 min. vom Sattel).
Nädligersattel 2321m - Nädligersattel 2260m (T4):
...die Route vom Jöchlisattel Richtung Nädliger führt weiter, ist durchgehend markiert und nicht zu verfehlen!
Abschnitt im Grat, der sich vom Altmann gegen Südwesten zum Wildhuser Schafberg hinzieht. Gegen Nordwesten bilden Felsstufen, unterbrochen von Rasenbändern, den Hang, auf der Gegenseite, gegen die Chreialp, dehnt sich ein grösseres Karrengelände mit Karstlöchern, Dolinen etc. aus. Das Gebiet ist der Lieblingsstandort eines grossen Steinwildbestandes.
Die LK kotiert zwei Punkte auf der Gratkante mit 2321m und 2303m; der Nädligersattel, der von Norden als Gratsenke erscheint, befindet sich etwa 200 Meter südlich von P. 2303. Er eröffnet einen früher häufiger benutzten Zugang vom Schafboden zum Altmann. Vom Nädliger kann man an beliebiger Stelle über die Karrenfelder gegen Südosten zur Chreialp absteigen.
Anm.: So beliebig wie beschrieben sind die Stellen gar nicht, ich bin zweimal zu früh abgestiegen und musste mühsam wieder aufsteigen. Meine Variante wohl im T5-Bereich. Am besten kehrt man auf der Route Richtung P. 2303 zurück und probiert dort sein Glück. Anstatt direkt zur Chreialp zu gelangen, machte ich auf meiner Route noch einen ungewollten Abstecher zur Zwinglipasshütte bevor ich dann über den Tesel und das Flüerentobel nach Wildhaus gelang.
Tourengänger:
Bolivar

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Kommentare (5)