Fünffingerstöck 2994m ab Sustenbrüggli
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Nach der nahrhaften Tour gestern im Sustengebiet soll es heute was Kleineres sein. Da anerbieten sich zum Beispiel die Fünffingerstöck ab Sustenbrüggli, die Passstrasse ist seit Freitag offen. Gerade bei starkem Föhn wie heute sind Touren im hinteren Meiental eine gute Wahl.
Die Nacht war zwar klar, doch trotzdem viel zu warm. So muss ich bis 2400m mit einer durchweichten Unterlage kämpfen. Das verheisst nichts Gutes. Entsprechend drück ich auf die Tube, um frühzeitig wieder unten zu sein. Ohnehin führt die Tour ausschliesslich über Osthänge, was in der Planung zu berücksichtigen ist.
Um 6:30 laufe ich beim Sustenbrüggli (1907m) los. Ich erblicke eine Dreiergruppe im steilen Aufstieg zur Sustlihütte, vermutlich mit Endziel Stössenstock. Ansonsten herrscht Ruhe im Gebiet. Hatte im Reusstal noch starker Föhn am Auto gerüttelt, herrscht hier - im hintersten Meiental - Windstille. So fliesst der Schweiss bald in Strömen, als ich die aufgeweichten Hänge der Firnplangg raufspure (kurze Stellen > 30°). Teils halte ich mich an eine verschwommene Schneeschuhspur, um etwas Halt zu bekommen. Eine enge, kurze Steilstufe (>35°) führt an den Südostfuss des Wendenhorns hoch und damit auf den Chli Sustlifirn. Ab hier kann ich über eine tragfähige, griffige Unterlage aufsteigen und mach weiter Tempo.
Vorübergehend steilt der Firn auf (>35°). Hat man diese Stufe geschafft, folgt bald schon das abschliessende Couloir, welches wiederum steil (knapp 40°) zum Firnplateau zwischen Wendenhorn und Fünffingerstöck (2994m) hochführt. Von hier erreicht man in wenigen Minuten den Skigipfel. Ich treffe auf einen Türler, welcher über den Obertalgletscher hochgestiegen ist; weitere Gruppen sind unterwegs. Wann immer die Strasse bis Steingletscher offen ist, wird diese Route ausgiebig begangen. Das hochalpine Panorama kombiniert mit den wilden Felsformationen bildet eine herrliche Umgebung. Die eher kleine Skitour hat diesbezüglich ganz schön viel zu bieten. Dominiert wird die ganze Szenerie vom Titlis, welcher zum Greifen nah erscheint.
Angesichts des starken Südwinds, welcher mich auf dem Obertaljoch wie aus dem Nichts trifft, und der tageszeitlichen Erwärmung pausiere ich nur kurz und mach mich an die Abfahrt über die gleiche Route. Die Osthänge über den Sustlifirn sind wunderbar zu fahren. Anschliessend über die aufgeweichte Firnplangg zurück zum Sustenbrüggli, welches ich Punkt 8:30 erreiche. Nach einer langen Kaffeepause im gleichnamigen Restaurant fahre ich an den Lauerzersee und eröffne gleich noch die Badesaison. Noch vor Mittag bin ich wieder zuhause.
Die Nacht war zwar klar, doch trotzdem viel zu warm. So muss ich bis 2400m mit einer durchweichten Unterlage kämpfen. Das verheisst nichts Gutes. Entsprechend drück ich auf die Tube, um frühzeitig wieder unten zu sein. Ohnehin führt die Tour ausschliesslich über Osthänge, was in der Planung zu berücksichtigen ist.
Um 6:30 laufe ich beim Sustenbrüggli (1907m) los. Ich erblicke eine Dreiergruppe im steilen Aufstieg zur Sustlihütte, vermutlich mit Endziel Stössenstock. Ansonsten herrscht Ruhe im Gebiet. Hatte im Reusstal noch starker Föhn am Auto gerüttelt, herrscht hier - im hintersten Meiental - Windstille. So fliesst der Schweiss bald in Strömen, als ich die aufgeweichten Hänge der Firnplangg raufspure (kurze Stellen > 30°). Teils halte ich mich an eine verschwommene Schneeschuhspur, um etwas Halt zu bekommen. Eine enge, kurze Steilstufe (>35°) führt an den Südostfuss des Wendenhorns hoch und damit auf den Chli Sustlifirn. Ab hier kann ich über eine tragfähige, griffige Unterlage aufsteigen und mach weiter Tempo.
Vorübergehend steilt der Firn auf (>35°). Hat man diese Stufe geschafft, folgt bald schon das abschliessende Couloir, welches wiederum steil (knapp 40°) zum Firnplateau zwischen Wendenhorn und Fünffingerstöck (2994m) hochführt. Von hier erreicht man in wenigen Minuten den Skigipfel. Ich treffe auf einen Türler, welcher über den Obertalgletscher hochgestiegen ist; weitere Gruppen sind unterwegs. Wann immer die Strasse bis Steingletscher offen ist, wird diese Route ausgiebig begangen. Das hochalpine Panorama kombiniert mit den wilden Felsformationen bildet eine herrliche Umgebung. Die eher kleine Skitour hat diesbezüglich ganz schön viel zu bieten. Dominiert wird die ganze Szenerie vom Titlis, welcher zum Greifen nah erscheint.
Angesichts des starken Südwinds, welcher mich auf dem Obertaljoch wie aus dem Nichts trifft, und der tageszeitlichen Erwärmung pausiere ich nur kurz und mach mich an die Abfahrt über die gleiche Route. Die Osthänge über den Sustlifirn sind wunderbar zu fahren. Anschliessend über die aufgeweichte Firnplangg zurück zum Sustenbrüggli, welches ich Punkt 8:30 erreiche. Nach einer langen Kaffeepause im gleichnamigen Restaurant fahre ich an den Lauerzersee und eröffne gleich noch die Badesaison. Noch vor Mittag bin ich wieder zuhause.
Tourengänger:
Bergamotte

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