Pilatus Esel über Ostwand


Publiziert von Burro , 25. Oktober 2008 um 18:20.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:18 Oktober 2008
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Pilatusgebiet   CH-NW   CH-OW 
Aufstieg: 1700 m
Abstieg: 1700 m
Strecke:Alpnachstad-Rengpass-Osgrat-Esel
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Luzern, Hergiswil nach Alpnachstad
Zufahrt zum Ankunftspunkt:siehe oben
Kartennummer:1170, Alpnach

Einsame Tour auf den Touristenberg Pilatus über den herbstlich gefärbten Ostgrat

In Alpnachstad den Wegweisern folgend hinauf zum Rengpass. Dem Grat in westlicher Richtung folgen bis zu P.1382. Hier verlässt der Bergweg den markierten Wanderweg und man folgt den Wegspuren weiter über den Grat bis hin zum ersten Felsaufschwung. Hier wird die Routenfindung etwas schwieriger. Es sind verschieden Varianten möglich, ob eher links oder rechts, es scheint alles möglich zu sein. Wir folgten schwach ausgeprägten (Tier-?)Spuren in südöstlicher Richtung bis hin zu einem Abgrund. Hier stark nach rechts haltend und durch ein relativ steiles Grascouloir (T4+)  hinauf zur Graskuppe oberhalb des Felsaufschwungs. Ca. in der Hälfte unserer Variante kam von rechts eine ziemlich ausgeprägte Wegspur. Vermutlich wäre das die Idealroute. Das heisst, man sollte unter dem Aufschwung eher nach rechts halten. Vermutlich wäre das die einfachere, aber bestimmt nicht so spannende Route, wie die durchs Couloir.
Jetzt folgt man dem Grat weiter (im oberen Teil blaue Markierungen) bis hinauf zu P. 1972. Endlich kommt das eigentliche Ziel der Tour in Sicht, die schroffe Ostflanke des Esels. Man folgt den Wegspuren Richtung Esel und schon bald sind die ersten blauen Markierungen hinauf zum Esel zu sehen. Diesen folgend gehts problemlos über die ersten Felsstufen hinauf zum markanten Couloir. Dieses Couloir wird bis ans Ende durchstiegen, wo das kleine aber feine Routenbuch von  Naesi zu finden ist. Weiter gehts nach rechts und über ein ausgesetztes Band hinauf zum Gipfelhang und über diesen steil zum Gipfel.
"Abstieg" dann knieschonend mit der Bahn zurück nach Alpnachstad.

Bis zum Esel ist die Tour im T4-Bereich anzusiedeln, der Esel dann im unteren T5-Bereich. Die Tour ist von der Technik her nicht schwierig, im oberen Teil ist sie einfach ausgesetzt und nur für solche geeignet, die absolut schwindelfrei sind. Vorallem jetzt im Herbst ist die Tour sehr abechslungsreich: Im unteren Bereich ist man im wunderschön gefärbten Wald, im mittleren Teil auf den braun, gelben Wiesen und im oberen Teil kommen dann noch die dunklen Felsen und die Asiaten (eher störend und die im ganzen Jahr :-)) dazu.



Tourengänger: Burro

Galerie


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Kommentare (2)


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Stormrider hat gesagt:
Gesendet am 30. November 2008 um 20:07
hey burro
so etzt bini entli au agmäldet!
da mini msn adi: berliamedee@hotmail.com
und min e-mail adi:amedee@gmx.ch
gruäss amedee alias stormrider

Stormrider hat gesagt:
Gesendet am 30. November 2008 um 20:09
a ja hani no vergässe:
Super Touräbeschriib und super Fotis.
Hetäd de Gipfel glaub ohni din Beschriib ned so problemlos erreicht.
greez stormrider


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