Breithorn


Publiziert von Bernhard Vetsch , 6. Oktober 2008 um 22:34.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:23 Juli 2008
Hochtouren Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS   I 
Zeitbedarf: 2:30
Aufstieg: 300 m
Abstieg: 300 m
Strecke:Kleinmatterhorn - Breithorn - Kleinmatterhorn

Durch meinen Cousin hatte ich die Gelegenheit, 3 Tage in Zermatt zu verbringen. Ich war noch nie da und wollte natürlich so viel wie möglich unternehmen.

Am ersten Tag zeigte er mir Zermatt und erklärte auf der Wanderung zum Stellisee das ganze Bergpanorama.

Am zweiten Tag besuchten wir die Hörnlihütte. Es war faszinierend den Bergsteigern, welche vom Matterhorngipfel zurückkamen zuzusehen. Ein kleines Stück am Einstieg wollte ich dann auch noch klettern, aber nach 3 Metern gab ich der Vernunft nach ;-)
Trotzdem; ich könnte nicht Jahr für Jahr die Hörnlihütte besuchen, nur um zuzusehen; ohne das zu nutzen, wofür sie gemacht ist. Somit entstand an diesem Tag das langfristige Projekt des Matterhorngipfels.

Am dritten Tag wollten wir aufs Breithorn, welches somit mein erster 4000er ist. Steigeisen haben wir gemietet, ein kurzes Seil mussten wir kaufen. Ich wollte mein Kletterseil nicht der Gefahr, es durch ein Fehltritt mit dem Steigeisen zu verletzen, aussetzen und nahm es nicht nach Zermatt mit. Nun stellte sich aber heraus, dass man Seile in Zermatt nicht mieten kann, wohl auch aus Angst, dass sie zu schnell kaputt gehen.
Obwohl wir uns nicht wirklich akklimatisieren konnten, war die Höhe für uns kein Problem - wir sind ja noch jung ;-) Die Tour ist aber auch nicht wirklich anstrengend. Von der Bergstation auf dem Kleinmatterhorn sind es nur ca. 300 Höhenmeter. Beim überqueren des Plateaus konnten wir uns an die Seilhandhabung und Steigeisen gewöhen. Wir fanden auf Anhieb einen guten Rhythmus und waren in 75 Minuten auf dem Gipfel. Trotz den erschreckend vielen Leuten ein eindrückliches Erlebnis. Einziger Wehrmutstropfen war der Verlust meiner Sonnenbrille, welche vom starken Wind am Gipfel erfasst wurde und sich in die Tiefe verabschiedete. So durften wir nicht mehr zu lange auf dem Gipfel verweilen und mussten den Abstieg antreten, damit ich nicht schneeblind werde.

Wir sind ohne Bergführer gegangen. Ich denke, dass dies bei guten Bedingungen für einen gewohnten Bergänger vertrebar ist, sofern man sich auf dem Bergführerbüro auch über die Bedingungen informiert und das geeignete Material mitbringt.

Tourengänger: Bernhard Vetsch

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