Wegen militärischer Sperrung des Isonetals: anstatt Camoghè das Hügelchen Cima di Medeglia


Published by johnny68 Pro , 3 September 2008, 20h24.

Region: Monde » Switzerland » Tessin » Bellinzonese
Date of the hike:27 August 2008
Waypoints: Cima di Medeglia 1260m. 4133 ft. (2)
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Camoghè 
Time: 4:00
Height gain: 500 m. 1640 ft.
Height loss: 600 m. 1968 ft.
Hiking grading: T1 - Valley hike
Route:Isone - Cima di Dentro - Cima di Medeglia - Medeglia
Access to start point:Mit dem Postauto von Bironico nach Isone

Eigentlich plante ich an diesem Tag eine Tour von Isone auf den Camoghe 2228 m und dann weiter auf die Gazzirola 2116 m. Das Militär machte mir leider einen Strich durch die Rechnung: während der Woche (Montag bis Freitag) ist das ganze hintere Isonetal militärisches Sperrgebiet. Ich lief auf allen Wegen auf die militärische Sperrzone auf. Eigentlich bin ich selber schuld: ich hätte wissen müssen, dass in Isone hinten eine grosse Kaserne ist und hier scharf geschossen wird (was auch zu hören war). Also gab es nichts anderes, als auf der Cima di Dentro eine andere Richtung einzuschlagen: nach Westen. Hier hat es einen vom Pizzo di Corgella bis auf den Monte Ceneri-Pass abstreichenden Grat mit einigen Hügelchen, aber einer sehr schönen Aussicht. Man befindet sich 1000 m über der Magadinoebene. Unüberschaubar sind hier der Radiosender sowie die aus dem 2. Weltkrieg stammenden Militärbunker: die ganze Krete ist verbunkert.
Von der Cima di Medeglia geht es relativ steil hinunter nach Medeglia. Der Weg ist hier teilweise nicht sehr gut gekennzeichnet.
Als Trost  gab es am Abend vis-à-vis von Locarno ein feines Nachtessen und ein Nachtpanorama von der Terrasse aus.

Hike partners: johnny68

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Comments (1)


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ABoehlen Pro says:
Sent 4 September 2008, 06h46
Ciao Johnny

Dass die Gegend um Isone grossräumiges Sperrgebiet ist, musste ich vor einigen Wochen auch feststellen (siehe hier). Ich finde es schade, dass man erst unmittelbar vor Ort über diesen Sachverhalt informiert wird, und nicht mal die touristischen Wanderkarten einen entsprechenden Hinweis enthalten. Zum Glück ist die Gegend so vielseitig, dass es nicht schwer ist, ein alternatives Wanderziel zu finden!

Grüsse, Adrian


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