der tiefste Punkt als Höhepunkt: via Änziloch zum Hängst


Publiziert von Felix Pro , 30. Mai 2014 um 17:08. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:25 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-LU   Napf 
Aufstieg: 710 m
Abstieg: 710 m
Strecke:P Änziwald - P. 1050 - Chrothütte - P. 1140 - Chrutoose - Hapfig - P. 1117 - Änziloch - Änziloch-Brücke - Glaserbödeli - Chleweidli - Ober Grosseberg - Gustiweid (P. 1200) - Ober Änzi (P. 1248) - Ober Änzi (P. 1238) - Änzilegi - Stächelegg - Hängst - P. 1152 - Chrothütte - P. 1050 - P Änziwald
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Eriswil, Hofstatt, Chrüzstige, Hergiswil Müli und Hübeli zum Parkplatz Änziwald
Kartennummer:2522

Die Clubtour des SAC Huttwil beginnt beim Parkplatz Änziwald; zu sechst machen wir uns aufs Waldweglein, welches direkt hochleitet zu P. 1050.

 

Ein erster sanfter Abstieg auf breitem Saumweg führt uns an der Chrothütte vorbei weiter - zum nächsten, nur minimen Anstieg, und hinaus auf den Rücken, wo der Hof auf Chrutoose liegt. Mal im Wald, dann wieder auf offenen Flächen streben wir einem weiteren, abgelegenen Hof zu: auf Hapfig beginnt nun der abenteuerliche Weiterweg.

 

Erst folgen wir hier dem ausgeschilderten Wanderweg hinab bis zu einer Lichtung, wo dieser in nordöstlicher Richtung nach Oberchrache und Birchegg abzweigt. Ab hier sind nun vorerst keine Markierungen mehr auszumachen - später jedoch erkennen wir auf dem empfehlenswerten Gang in (und aus) der Schlucht doch einige rote Punkte und Pfeile an den Bäumen. Beinahe flach ausschreitend erreichen wir auf schwacher Spur nach einer Waldpassage die Lichtung mit dem verlassenen Haus auf Änziloch - aktuell scheinen sich darin Jäger ein bescheidenes Réduit eingerichtet zu haben.

 

Nach einer Kurzrast finden wir, nach kurzem weglosem Gang durchs hohe Gras, den Einstieg in den steilen Abstieg im Wald: überraschend deutlich präsentiert sich der durch das Gehölz abwärts führende Steig - lauschig schreiten wir dem Hauptziel unserer heutigen Tour zu. Nach der Traversierung einer ersten Bachrunse - bereits hier haben wir über uns einige Flühe entdecken können, während uns jedoch von hier der Blick zur immensen Stächeleggflue verwehrt bleibt - gelangen wir zum finalen Abstieg zur alten, einfachen Holz-Brücke Änziloch.

Der Gang über das wild anmutende Bachbett der die Stächeleggflue entwässernde Kleine Fontanne mutet bereits „anregend“ an - der Blick in die äusserst schmale und tiefe Rinne, welche diese in den Nagelfluh „gefressen“ hat, ist unbeschreiblich eindrücklich. Wir freuen uns ausnehmend, diesen tiefen (zwischen dem Güggi- und Chrachegrabe) gelegenen Graben endlich einmal begehen zu können!

 

Übers Glaserbödeli steigen wir auf teils steilem, stets lauschigem, früher einmal gut eingerichtetem Steig hoch bis ausgangs Wald auf Chleweidli. Hier lassen wir uns an der Sonne nieder und nehmen einen kleinen Znüni-Imbiss ein. Vor dem kurz danach erreichten gleichnamigen Hof steht ein alter, schmucker Spycher, vor welchem wir zum Gruppenbild posieren.

Auf dem Kamm, welcher reizvoll und gemütlich von Under zum Vorder und Mittel und dem von uns tangierten Ober Grosseberg führt, steigen wir teils auf dem Wanderweg, teils weglos via Gustiweid auf direkter Linie auf zum heute viel begangenen Strässchen, welches von der Mättebergegg herkommt. Weglos streben wir nun bei schönen und angenehmen Wetterbedingungen dem Kreuz und der Ruhebank auf Ober Änzi zu.

 

Nach einer kurzen Pause schlendern wir zur dem Kloster Baldegg gehörenden Bergwirtschaft Ober Änzi, wo wir uns den Apéro genehmigen.

 

Gemächlich geht es anschliessend via Änzilegi weiter zur Stächelegg, wo wir die speziellen Biere verköstigen - und danach den Anstieg zum heute höchsten Punkt unter die Füsse nehmen.

 

Auf dem Hängst lassen wir uns zur Mittagsrast genussvoll nieder - und erfreuen uns der anhaltend prächtigen Tour und des geselligen Zusammenseins.

 

Auf dem etwas anspruchsvolleren Gratweg entlang der „gfürchigen“ Hängstflue, an der schwindelerregenden „Mutprobe“ vorbei, schreiten wir auf direktem Weg via P. 1152 hinunter, bis wir die Abzweigung kurz vor der Chrothütte erkennen und direkt zu dieser abstiegen.

 

Nachdem sich hier unser Tourenleiter Aschi auch als guter Bläser - auf dem „modernen“ Alphorn“ - zu erkennen gegeben hat, begehen wir zum Schluss unserer „Rundreise“ den heute morgen begangenen Aufstieg zu P. 1050 und den nachfolgenden Abstieg zum Parkplatz Änziwald - eine äusserst lohnenswerte Napf-Exkursion!

 

Unterwegs mit Aschi - herzlichen Dank für diese tolle, gut geführte „Entdeckungsreise“ - und Jumbo, Martin und Rosmarie 


Tourengänger: Ursula, Felix


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