Monte di Dentro 1311m - via Cogliata


Publiziert von Amortis , 24. Februar 2013 um 21:14.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:26 März 2012
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Pizzo Castello 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 850 m
Abstieg: 850 m

Bei uns im Norden herrschte richtiges "Hudelwetter" und so flüchtete ich auf der Suche nach etwas Sonne ins Tessin. Da in den höheren Lagen immernoch Schnee lag und wir nicht auf die Ski wollten, fiel die Wahl auf den Monte di Dentro. Frühmorgens fuhren wir ins Maggiatal welches um diese Jahreszeit noch nicht so arg überlaufen ist wie in den Sommermonaten. Wir fuhren bis nach Cavergno wo wir das Auto in der Nähe der Post parkierten.

Von Cavergno aus folgten wir dem Wanderweg bis zu einem Stauwehr der Kraftwerke (auf der Karte als Mulini bezeichnet). Wir verliessen in Mulini den Wanderweg und überquerten die Strasse. Es steht dort ein auffälliger Marmorbrunnen. Bei diesem Brunnen sind noch überreste einer Materialseilbahn o.ä. zu finden. Direkt dort geht eine Steintreppe in den Wald. Wir folgten dieser Steintreppe und dem anschliessenden Trampelpfad durch den Wald. Falls der Pfad nicht gut sichtbar ist, einfach gerade hinauf durch den Wald bis zur Felswand aufsteigen. Bei der Felswand angekomment eröffnet sich eine steile Schneise im Fels welche hoch zur Cogliata führt. Stellenweise sind sogar Eisenstagen und Drahtseile verlegt um sich ein wenig daran festzuhalten. Nach der kurzen Kraxelei gehts weiter durch den Kastanienwald auf einem gut sichtbaren Pfad. Plötzlich erschien eine Waldlichtung mit einem wildromantischem typischen Tessinerhäuschen aus Stein. Ein Ort zum verweilen! Nach der Pause stiegen wir links an der kleinen Siedelung vorbei und folgten alles am Rand des steil abfallenden Bachbetts durch den Kastanienwald hoch bis zum Monte di Dentro. Der Ausblick ins Maggiatal ist umwerfend! Vom Monte di Dentro gehts über Wiesen zu einer kleinen Alpsiedelung mit meheren Häuschen. Wir pausierten erneut, assen etwas und legten uns in die Wiese und tankten für eine Stunde etwas Sonne.

Frisch gestärkt nahmen wir den Abstieg in Angriff. Wir folgten dem Wanderweg runter zum Monte di Fuori wo wir erneut auf eine kleine Siedelung trafen mit einer kleinen Kappelle. Vorbei an diesem malerischen Ort stiegen wir ab bis zu einer Seilbahnstation (wahrscheinlich vom Kraftwerk betrieben). Da wir zeitlich gut dran waren entschlossen wir uns nicht direkt nach Cavergno abzusteigen, sondern wir wählten die Route nach Brontallo. Von Brontallo folgten wir dem Wanderweg alles entlang der Maggia bis nach Carvegno.

Eine sehr abwechslungsreiche und schöne Tour mit idyllischem, tessiner Flair. Vor allem im Spätwinter / Frühlin lohnenswert, abseits der Massen!

Tour mit Dominik

Tourengänger: Amortis


Galerie


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