Glemser Felsenkranz


Publiziert von basodino Pro , 19. November 2012 um 18:43.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwäbische Alb
Tour Datum:18 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 450 m
Strecke:13 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Auto oder Nahverkehr bis zum Bahnhof von Metzingen.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit dem Zug alle Stunde (jeweils .38) in 7 Minuten mit dem Zug nach Metzingen.
Unterkunftmöglichkeiten:Hotel am Glemser Stausee, Wanderheim Eninger Weide
Kartennummer:Freizeitkarte 524 Bad Urach

Normalerweise sind die Touren in meiner Heimat von eher geringem Interesse, aber der Glemser Felsenkranz ist eine außergewöhnlich schöne Runde mit sehr abwechslungsreichem Ambiente.
Ausgangspunkt ist Metzingen, wo sich an der Straße zum Bahnhof Parkplätze an selbiger finden. Man läuft hinab und unterquert die Bahnlinien, dann links selbiger entlang bis man die neue Schnellstraße überquert. Jenseits (blaues Dreieck) zwischen Friedhof und Kleingartenanlage hindurch, dann links und bald wieder rechts in den Wald. Meist am Waldrand entlang aufwärts und schließlich durch selbigen immer den Wegzeichen folgen bis zur Staumauer des Glemser Speicherbeckens. T1, 60 min
Man überquert die Staumauer, lässt das Hotel (Einkehrmöglichkeit) rechts liegen, überquert eine Straße und erreicht über einen asphaltierten Weg eine T-Kreuzung. Hier rechts weiter dem Asphalt entlang, bis der Weg nach links abbiegt bei einer deutlich erkennbaren Baumgruppe. Nun über die Felder gerade hinauf in den Wald, wo ein Zickzackweg (so auf der Karte kaum erkennbar) über oder rechts vom Grat den steilen Aufschwung hinauf führt. Nach einer guten halben Stunde erreicht man eine Bank (schöner Aussichtspunkt), danach etwas flacher zum letzten Aufschwung. Einen breiten Forstweg überquert man nach rechts und folgt weiter der schmalen Spur in Kehren aufwärts. Ein Baum markiert den Gipfel des Grasberges, wobei dies nicht ganz der höchste Punkt ist. Als wir gerade dort verschnauften, wanderte unter uns horizontal eine Horde Wildschweine vorbei, 16 Stück an der Zahl und schön in Reih und Glied. So eine Prozession habe ich auch noch nie gesehen und war so baff, dass ich natürlich kein ordentliches Foto hinbekommen habe. T2, 45 min.
Nach dem "Gipfel" links querend und später rechts abwärts, mit einem möglichen Abstecher zum wenig erbaulichen oberen Speicherbecken (753 m). Knapp unterhalb findet sich die Eninger Weide, ein Wanderheim in der man gut einkehren kann, die aber auch Übernachtungsmöglichkeiten bietet. T1, 15 min.
Bis hierher war die Karte korrekt.

Statt hinter dem Wanderheim eine Abzweigung zu suchen (blaues Y, nicht existent), zweigt man vor dem Heim links ab und folgt dem roten Dreieck durch den Wald. Bald kann man an einer Verzweigung den linken Weg nehmen (rotes Y) und bald trifft man auf eine Abzweigung (blaues offenes Dreieck), die den Zugang zum Wolfsfelsen (Aussichtspunkt) eröffnet. Zurück auf dem Weg trifft man an einer T-Kreuzung endlich wieder auf klare Schilder. Dort links und bald zum grünen Fels (803 m) auf den höchsten Punkt. Dahinter etwas hinab zum Wiesfels, welcher ein üppiges Klettergebiet beherrbergt und sogar im November noch gut besucht schien.
Ab hier kann man entweder durch den schmalen Wald oder über die grasige Hochfläche laufen, die man später sowieso erreicht. Das Segelfluggelände kommt in Sicht. Links finden sich weiter schöne Felsen bzw. Aussichtspunkte. Zum Olgafels führt links eine Spur hinab, wenn man das Fluggelände schon beinahe hinter sich hat. Hier kann man den eigentlichen Fels ersteigen, indem man für 3 Meter gut gestufte Felsen ersteigt. (T3+, ;-))
Schließlich erreicht man das Ende der freien Fläche und folgt entgegen der Karte dem breiten Weg (der schmale Weg in die Nordspitze ist nicht markiert und war im Laub kaum auszumachen) nach rechts hinab. Bald kann man geradeaus auf gleicher Höhe wieder einer schmalen Spur folgen (rotes Y) bis man im Wald den Sonnenfels erreicht. Von dort hat man einen schönen Blick ins Ermstal bis nach Bad Urach. T1, 1 h 45 min.
Hinter dem Sonnenfels geht es nur noch hinab. Man überschreitet einen unscheinbaren Graben, welcher den Zugang zu den Höllenlöcher eröffnet, was uns aber zunächst entging. So erreicht man einen breiten Querweg (mit Rastplatz). Dort links abzweigen und nach nur wenigen Metern öffnet sich eine "hohle Gasse", ja auch hier gibt es so etwas. Links vom Eingang der Gasse führt eine Spur hinab. Mittels zweier glitschiger Eisenleitern (Vorsicht) durchsteigt man eine beeindruckende, wenngleich sehr kurze Schlucht (T3), die man nach oben durchqueren kann und so wieder auf dem vorherigen Weg bei besagtem Graben landet.
Die "hohle Gasse" durchschreitet man schließlich und beginnt eine flache Querung auf breitem Weg. Gerade wenn man die Nordostkante des Hochplateaus zu umrunden droht, führt eine nicht markierte schmale Spur rechts hinab, die in Kehren bis zum Calwerbühl führt. Man überquert dabei die erste Querstraße nach rechts und die zweite gerade hinab. T2, 40 min.
Links am Calwerbühl vorbei und auf die Aspahltstraße. Hinab bis oberhalb der Schnellstraße, die Brücke befindet sich ca. 200 m weiter rechts. Schließlich hinab bis nach Dettingen, nach dem Bahnübergang links abbiegen und in wenigen Minuten zum Bahnhof. T1, 15 min.

Übrigens, wenn man erst um 11.30 Uhr losläuft und die Tour genießt, kommt man am Schluss im November in die Dunkelheit, also knapp an einer Stirnlampentour vorbeigeschrammt. Ciao, Andreas!

Diese Wanderung war ein Auftakt mit Folgen!

Tourengänger: basodino, tourinette

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