Östliches Kreuzjoch (2231m)


Publiziert von Tef Pro , 7. November 2012 um 22:11.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Lechtaler Alpen
Tour Datum:13 Oktober 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:von Ehrwald komment am Fernpaß kurz vor der Tankstelle parken
Kartennummer:Kompass Nr.25

Es gibt sie also doch, nette Jäger.
Denn heute habe ich einen getroffen - den einizgen Menschen auf der ganzen Tour. Damit ich nicht krank werde, bekam ich gleich mal ein höllisch starkes Schnapsal, dann quatschten wir ganz nett vor seiner Hütte - ein angenehmes Erlebnis.
Das ganze Jahr noch nicht in den schönen Lechtaler Bergen gewesen, da wurde es mal wieder Zeit für einen Besuch. War an diesem Tag wettertechnisch nicht die beste Entscheidung, denn weiter östlich war es doch a bissal schöner, eigentlich hätte man es wissen sollen, bei so einer Wetterlage.
War aber eh schon wurscht, denn ich war sauspät unterwegs. Aber ein kleiner Gipfel sollte es schon noch sein, die Umgebung schön. Also auf ins Kälbertal und hinauf auf die Östliche Kreuzjochspitze. Einsam war es heute, ganz allein unterwegs, erst auf dem Rückweg die schon beschriebene Begegnung.
Bei hikr sieht man, daß man hier noch gewaltig erweitern kann, ich ließ es bei dem einen Gipfel mit einem kleinen Schwenk über kleine Pfade am Rückweg. Eine nette Nachmittagstour in schöner Landschaft mit viel Aussicht.
Los geht es am Fernpaß, wo der Urlaubs- und Schwerverkehr nicht zum Verweilen einladen. Aber bereits wenige Schritte kehrt Ruhe ein und vom Lärm ist nichts mehr zu hören. Direkt am Paß geht es westwärts die Straße hinein und an einer Kapelle vorbei.Kurz darauf zweigt nach rechts ein schöner Waldsteig ab. Nur wenig ansteigend führt er eine Weile dahin, bis man an eine Abbruchkannte oberhalb des Kälberbaches kommt. Nun steigt der Pfad steiler an überwindet einen Sattel und führt auf der anderen Seite kurz abwärts zu einer Wiese.
Man überquert die Wiese und folgt dahinter der Forststraße aufwärts. Die folgenden 15 Minuten im Wald sind etwas fad, doch dann lichtet sich der Wald und der schöne Talschluß breitet sich aus. Hinten rechts der Rote Stein, links oben das Kreuzjoch, im Norden die Gartnerwand. Man folgt den Markierungen auf dem nun wieder schmäler werdenden Weg, zunächst links des Baches, später rechts. Dort beginnt auch die Überwindung der Steilstufe. Erst weit oben zieht der Pfad nach links hinüber zur Galtbergalm.
Es geht nun direkt auf das Kreuzjoch zu und links einer Mulde mit kleinem Tümpel zieht der Pfad in Serpentinen steil hinauf. Man erreicht eine Schulter, quert nach links zu einer weiteren Schulter und sieht von dort erstmal Richtung Gipfel. Der Pfad führt nun etwas abwärts, durchquert eine Mulde und ührt schließlich total leicht über Wiesenhänge hinauf zum Gipfel. Der ausblick ist sehr schön, doch die Schleierwolken wollen heut nicht so richtig weichen.
Nach der Pause geht es bis zur Galtbergalm auf gleichem Weg, dann folge ich etwas oberhalb einen aus den Latschen herausgeschnittenen Pfad (in der Kompass Karte eingezeichnet). Er führt im leichten Auf und ab hinüber zur Jöchelhütte (1886m). Man könnte von hier auch hinauf zur Granterwand, doch das Wetter und das Schnapsal lassen mich wieder abwärts steigen. direkt bei der Hütte beginnt ein schöner Steig hinab ins Kälbertal, wo man wieder auf den Aufstiegsweg trifft.

Tourengänger: Tef

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