Gonzen, schweisstreibend


Publiziert von Chääli , 18. August 2012 um 11:34.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:17 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Strecke:Sargans - Erzhus - Leiter - Berghaus - Gonzen - Chamm - Tschuggene Säss - Hinterspina - Cholgrueb - Stutz - Bann - Heiligkreuz - Mels
Zufahrt zum Ausgangspunkt:IC von Zürich nach Sargans

Der Gonzen ist ja nun nichts Neues unter der Sonne - vor allem auf Hikr nicht, wo es Beschreibungen aller Arten und aller Routen gibt. Etwas speziell war diesmal die Sonne selber - nämlich eigentlich erstmals in diesem "Sommer" so richtig kräftig und heiss. Entsprechend schweisstreibend war der zweite Teil der Tour.

Zum Glück beginnt der Aufstieg zuerst grösstenteils im Wald, der üblichen Route folgend: Schloss, Prod, Cholplatz, Erzhus. Dort wirklich die alte Hütte mit einigen eisernen Überresten und die Steine, die etwas mehr glitzern als andernorts. Zeit zum Überlegen bleibt nicht lang. Es beginnt nun der Teil, der das Plus nach dem T3 ausmacht: Zuerst über ein abschüssiges Band (Weg aber auf der ganzen Länge mit Drahtseil gesichert), dann über die ominöse Leiter (allerdings sehr stabil, nicht allzu hoch und überhaupt nicht senkrecht, wie mancherorts zu lesen ist). Alles in allem sehr gut machbar, und die Aussicht direkt oberhalb der Leiter entschädigt für allenfalls erlittene Furcht.

Weiter gehts durch den Wald, über ein Flüsschen und am Schluss über Wiesen zum Berghaus Gonzen (zu!!). Über Rieterhütten nach Folla (langweilig) und von dort auf den Gipfel (über Stein und durch Buschwerk). Der Ausblick hinunter nach Sargans und ins Rheintal entschädigt für vieles.

Jetzt wieder zurück zur Alp bei Pt. 1668 und zuerst in einem Rutsch, dann auf Kuhspuren hinauf zum Kamm und über Pt. 1764 zum Parkplatz bei Pt. 1712. Ziemlich viel Verkehr heute, darum sofort weiter über Tschuggene Säss nach Hinterspina - auf einem anfangs nicht markierten, aber sehr abwechslungsreichen Weg. Ich beschliesse, auf die Seilbahn zu verzichten und schlage den Weg über Cholgrueb nach Heiligkreuz ein. Bald wird er zum engen, steilen Zickzack, der Biker reizen muss - und gerade deshalb für diese gesperrt ist. Verständlich allerdings auch, weil es ziemlich verheerend sein könnte, wenn man vom Weg abkäme. Nach dem Zickzack ein eher flaches Stück, dann wieder steiles Zickzack, dann wieder ein wenig flach usw. Auf die Dauer ist die Sache dann doch eher ermüdend. Und ab ca. 1000 Meter Höhe wird die Autobahn immer störender.

Ich bin schliesslich froh, mich beim Brunnen der Wasserversorgung oberhalb von Heiligkreuz erfrischen zu können und die letzte Viertelstunde zum Bahnhof Mels unter die (heissen) Füsse nehmen kann.

Tourengänger: Chääli

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