Bütlasse


Publiziert von elch70 , 2. August 2012 um 10:15.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:31 Juli 2012
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 10:00
Aufstieg: 1800 m
Abstieg: 1800 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW oder Poschi bis Griesalp
Kartennummer:LK Mürren 25:000

Nachdem der Wetterbericht für absolut perfektes Bergwetter voraussagte, gings früh raus und mit dem PW auf die Griesalp (das erste Poschi wäre erst um 08:12 angekommen). Parkplatz kostenpflichtig.
Dann um 07:20 losgelaufen, noch angenehm im Schatten bis auf die Sefinenfurgge.

Dort schon viel Betrieb. Bin dann weiter Richtung Gspaltenhornhüttte bis P. xxxxxxx, von dort dann auf dem Rücken Richtung Vorderi Bütlasse, die Abzweigung zum "Normalweg" durchs Couloir habe ich fast verpasst, aber dennoch gefunden.  Im Zustieg zum Couloir noch einzelne Schneerinnen (hart) und rutschige Gröllhalde. Das Couloir ist tatsächlich ein purer Schuttkessel. Die kurze  felsige Steilstufe- bei früheren Berichten als Schlüsselstelle bezeichnet - kann gut links umgangen werden.  Danach geht rasch bis auf den Grat, von dort die erste wundervolle Aussicht auf den Tschingelgrat und das Jungfraumassiv!

Weiter Richtung Gipfelaufschwung, da ich die Steigeisen und Pickel dabei hatte, bin ich übers Firnfeld bis unter den Gipfelaufbau und diesen dann über nochmals schuttiges Steilgelände um 12:30 erreicht. (Beim nächsten mal würde ich mich eher an den Grat halten und nicht zu weit westlich in die  Nord-Flanke ). Gipfelbuch fehlt leider immer noch, unterdessen auch die Gamelle -(

Habe bei Windstille  eine gute halbe Stunde lang das überwätigende Panorama genossen, das vom imposanten Gspaltenhorn, Tschingelgrat und dem  Blick ins Wallis über den Petersgrat und natürlich die Blüemlisalpgruppe dominiert wird.

Dann mehr oder weniger dem Grat folgend wieder runter, mit Eisen nochmals übers Firnfeld  und noch rasch auf die Vorderi Bütlasse. Durchs Couloir wieder abgestiegen und dann  wieder den Wegspuren entlang runter in die "Zivilisation".  Abstieg ins Tal wieder auf derselben Route.

Eine Hammertour- die 1800 Höhenmeter rauf und runter gehen nicht ganz spurlos vorbei, aber am nächsten Tag war dolce far niente angesagt:-)

Ausrüstung: 
Ich empfehle Helm ( Steinschlaggefahr im Couloir) , Pickel und Eisen, dann ist man für alle Eventualitäten gewappnet und die Tour macht bei den angetroffenen Bedingungen wirklich Spass!

Fotos folgen

Tourengänger: elch70


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