Hausstock 3158m


Publiziert von adrian Pro , 29. März 2012 um 23:56. Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:26 März 2012
Ski Schwierigkeit: S
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   Hausstockgruppe   CH-GL   Segnas-Vorabgruppe 
Aufstieg: 1910 m
Strecke:Schiessplatz Wichlen, Unter Staffel - Ober Staffel - Häxenseeli - Panixerpass - Gl. da Mer - Gipfelhang - Gipfel
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Elm, nach Walenbrugg, Schiessplatz Wicheln
Unterkunftmöglichkeiten:Elm, wir übernachteten einfach und gut im Hotel Sonne
Kartennummer:247S Sardona, 246S Klausenpass

Ein wunderbarer Sternenhimmel über uns verspricht schönstes Wetter, als wir früh morgens zu unserer Tour auf den Hausstock starten. Eine lange Tour steht uns bevor, die Felle sind aufgezogen, der Rucksack gepackt, wir sind gut vorbereitet und voller Tatendrang.

Der Schnee ist durchgefroren und wir steigen ohne Hast oberhalb Jetzloch die steilen Hänge hoch nach Ober Stafel. Der Tag erwacht und er verheisst wunderbar zu werden. Über das Hexenseeli kommen wir auf dem Panixerpass an, bei der unbewarteten Hütte gönnen wir uns eine Pause an der Sonne.
Hier sehen wir den mächtigen Hausstock, dessen hohe Südostwand weiss und verführerisch leuchtet.
Bevor wir an die steile Wand gelangen, laufen wir, wenig Höhe gewinnend und Kräfte sparend, auf den Glacier da Mer. Höher und höher wird der Berg je Näher wir kommen. Nun werden wir nochmals gefordert, stetig Höhe gewinnend steigen wir die immer steiler werdende bis zu 40° Südostwand auf. Der Schnee ist griffig und wir kommen gut voran. Der Hausstock ist ein grosser Berg für eine Tagestour, fordert eine gute Kondition und auch Technik. Wer einmal oben stand wird immer wieder hinauf wollen, heute hat es wieder gepasst.
Je Näher man dem Gipfel kommt, umso grösser wird das Glücksgefühl hier am Berg sein zu dürfen. Ich fliege förmlich hoch, der Rucksack wird immer leichter, der Körper funktioniert perfekt, jeder Tritt sitzt, Endorphine werden ausgeschüttet, eine wahre Euphorie durchströmt mich. Der Hausstock, wahrlich kein einfacher Berg, schon lange wollte ich wieder einmal da hoch und heute, an diesem schön sonnigen Tag war es wieder soweit.
Für die letzten Meter ziehe ich die Steigeisen an und laufe den Berg hoch, nichts kann mich mehr halten, der Gipfel wird erstürmt. Oben angekommen, der Blick in die Runde, grenzeloser Ausblick – geschafft! Unglaublich schön! Panorama ringsum, grossartig!

Automatisch wandert mein Blick nach Südwesten, da steht er, nicht zu übersehen, der grosse Klotz, riesig, bedrohlich und einladend zugleich, der Tödi.
Wir kommen, wir sind bereit, diesmal passt es!

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast machen wir uns an die Abfahrt, die gar nicht übel ist. Der Gipfelhang dank Sulz ganz passabel, kann nur noch besser werden. Ob dem Häxenseeli können wir unsere Spuren in den Pulver ziehen, anschliessend schon pistenähnlich, das Bachcouloir unterhalb P. 2040 ein Leckerbissen!

Der Hausstock, ein Gipfel den man sich richtig verdienen muss, traumhaft schön.

Die Bedingungen sind zurzeit sehr gut. 
 


Tourengänger: adrian, fricktaler


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