Diese Wanderung verlangt ein ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Die Rigi ist bekannt als Touristenberg, mal abgesehen von der Hochflue. Sie ist mein Heimatberg und deshalb kenne ich ihre vielseitigen Wege. Einer der schönsten ist der Bänderweg, der über die Nagelfluhfelsen führt.
Wir starteten bequem um 13.00 Nachmittags. Von der Bergstation Seebodenalp zuerst dem normalen Weg Richtung Rigi Kulm folgen, dann nach dem Wald am Anfang nicht rechts abbiegen Richtung Kulm. Geradeaus dem Kiesweg entlang. Wir kommen zu einer grossen Wiese (Hügel). Querfeldein nach Rechts, dem Wald entlang laufen bis es nicht mehr weitergeht. Dann den Hang hinauf bis zu einer Holzabschrankunng am Waldrand.
Wenn man bis hier her kommt, ist man absolut Richtig. Die Route wird eher selten von Touristen bestiegen. Weiter dem Weg entlang durch den Wald. Man kommt an einem alten Seilbähnchen und an einer Hütte vorbei. Der Weg wird nun anspruchsvoller. Erste kraxelein und es geht immer steil bergauf. Beim Orangen Pfosten wäre die Umgehung der Schlüsselstelle, jedoch ist diese sehr rutschig und ebenso gefährlich. Jetzt kommt die Schlüsselstelle. Eine 40m hohe Felswand muss erklommen werden, da sie mit seilen gesichert ist aber kein Problem. Weiter geht’s nun ,nicht mehr im Wald, zu einem Bänkli, das 2004 vom SAC gesponsert wurde. Nach dem Eintrag im Bändere-Buch geht’s zügig zum Gipfel. Noch mal über eine kurze Kletterstelle, über Geröllfelder und Steine hinauf direkt zum Kulm. Nach etwa 1.5h waren wir oben. Leider war der Gipfel im Nebel. Abstieg über die Normalroute nach Seebodenalp.










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