Entscheidung am Fiderepaß


Publiziert von stefan87 , 16. Februar 2012 um 00:09.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum: 4 Februar 2012
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT3 - Anspruchsvolle Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   D 
Zeitbedarf: 2 Tage
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Faistenoy (bei Oberstdorf)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit dem Bus aus dem Kleinwalsertal zurück nach Faistenoy (zum Parkplatz)
Unterkunftmöglichkeiten:Fiderepaßhütte, 2070m (Winterraum)

Die Ausrüstung war getestet und der Lawinenkurs absolviert. - Jetzt wurde es Zeit, die ersten Erfahrungen im tiefverschneiten, abgelegenen Hochgebirge zu sammeln.
Wie man sich bewegt, welche Schwierigkeiten einen erwarten und am eigenen Leib zu spüren, was es bedeutet stundenlang bei zweistelligen Minusgraden im Tiefschnee, einen Schneeschuh vor den anderen zu setzen.
Ziel: Die Fiderepaßhütte auf 2070m


Die Gruppe

Rainer "der Gruppenführer"
Hartmut "der Tourenskigeher"
Iain "der Fotograf"
Piotr und Alex "die Snowboarder"
und ich "der Grünschnabel" :D

Wir sind alle (außer Hartmut) mit Schneeschuhen unterwegs gewesen.


Etappen und zeitlicher Ablauf

Unsere persönlichen Zeiten mit Pause eingerechnet.

Tag 1 (04.02.12):
11:00 Uhr, Faistenoy (Start)
14:30 Uhr, Höflealpe
17:30 Uhr, Fiderepaßhütte

Tag 2 (05.02.12):
11:00 Uhr, Fiderepaßhütte (Start)
13:00 Uhr, Schüsser (Hammerspitze)
18:30 Uhr, Hirschegg

Hinweis:
Bei den Uhrzeiten meiner Fotos muss 1 Stunde abgezogen werden, weil noch die Sommerzeit eingestellt war.


Schwierigkeitsbeschreibung

[WT1] - Faistenoy bis zur unteren Mittelstation
Aufstieg über die Skipiste.

[WT1/WT2] - Untere Mittelstation bis Höflealpe
Man befindet sich zwar schon abseits der Piste aber noch auf einer Forststraße.

[WT2] - Höflealpe bis Kühgundalpe
Dieser Abschnitt bietet einem Anfangs noch ein super Panorama in das langgezogene Tal, doch an dessen Ende gibt es dann den ersten richtigen Aufstieg im freien Gelände. In Bogen geht es den Hang hinauf.

[WT3] - Kühgundalpe bis Fiderepaßhütte
Dieses letzte Stück hat es in sich! Mit Spitzkehren geht es solange den Hang hoch, bis man auf Höhe des Fiderepaßes wieder in etwas flacheres Gelände kommt.

[WT3] - Fiderepaßhütte bis Schüsser (Hammerspitze)
Die Querung des steilen Hangs unterhalb der Fiderepaßhütte, ist nichts für schwache Nerven. Eine Stelle, bei der höchste Konzentration gefordert ist, da der Platz gerade mal für einen Schneeschuh vor den anderen reicht. Im letzten Aufstieg auf den Schüsser kommt man dann wieder in "sanfteres" Gelände.

[WT3] - Schüsser (Hammerspitze) bis Innerkuhgehrenalpe
Vom Gipfel geht es bis zum Ende des Rückens nach Westen und dann den kompletten Südhang hinunter. [WT2 Variante] Man kann aber auch einen Teil des Weges wieder zurückgehen und den Südhang weiter unten queren, wo er flacher ausläuft.

[WT2] - Innerkuhgehrenalpe bis Hirschegg
Über die Außerkuhgehrenalpe und durch ein kleines Waldstück geht es sehr direkt ins Tal.


Allgemeine Tipps und Hinweise

Zur Herangehensweise:
1. Ein paar leichte Touren im winterlichen, bergigen Gelände, ohne Lawinengefahr, planen und durchführen. (Auf diese Weise findet man heraus, ob die Ausrüstung geeignet ist, die Kondition passt und ob es einem überhaupt Spass macht.)
2. In einen Lawinenkurs investieren.

Was mir persönlich am meisten bei der Vorbereitung geholfen hatte, war ein Wintercamping mit Zelt, im Mittelgebirge und tagsüber noch eine Wanderung in der Gegend um den Campingplatz. (Kein Witz, denn dort hatte ich die meisten Einfälle zur Ausrüstung.)


Ausrüstung

Ich werde jetzt keine Rede über Winterausrüstung halten, sondern möchte nur einen Punkt ansprechen den ich für sehr, sehr wichtig halte:
Es ist noch wichtiger als bei Sommerwanderungen jeden einzelnen Gegenstand (vor der Tour, zu Hause) in Ruhe auf Beschädigungen und Vollständigkeit zu überprüfen, denn sollte wichtige Ausrüstung unterwegs versagen oder vergessen worden sein, kann dieses die ganze Gruppe in Gefahr bringen.

Warum ich das hier so klugscheisserisch erwähne?

Nun, diese Erkenntnis hatte ich bei einem kleinen Gedankenspiel auf dem Wegabschnitt >Kühgundalpe bis Fiderepaßhütte<, als ich mich bei unter -20°C, kurz vor Sonnenuntergang fragte, was ich wohl machen würde, wenn mich jetzt irgendein Ereignis hier festhalten würde, 4 - 5 Stunden vom Talort enfernt. Auslöser dafür waren ein paar Skitourengeher die Probleme hatten. (Mehr dazu gibt es weiter unten bei meinen Erlebnissen.)
Klar, das mich meine Kameraden nicht im Stich lassen würden aber mal angenommen, das man an Ort und Stelle ausharren müsste.
Eine Schneehöhle graben ist ja theoretisch schön und gut, wenn man es denn noch hinbekommt aber was dann? Der Winterschlafsack befand sich immerhin zu Hause! Oops ...

Darum meine Festlegung, für zukünftige Touren, wenn die Hütte mal noch abgelegener sein sollte und/oder das Wetter schlechter oder wenn ich alleine losziehe:
Isomatte und Winterschlafsack müssen mit! Biwaksack, Kocher usw. hatte ich sowieso schon dabei.

Ich bin bestimmt kein Mensch, der sich mit so etwas verrückt macht (sonst würde ich wohl garnicht erst losgehen) aber ich halte mir gerne die Realität vor Augen.


Erlebnisse

Ort: Faistenoy
Bei Anreise -20°C und das dringende Bedürfnis sofort aufzubrechen, da man sich einfach nur bewegen wollte.

Ort: Warmatsgundbach-Scharte
Wir waren echt froh, das die Skipiste nun hinter uns lag aber je weiter wir in dieser Scharte aufstiegen, desto schwerer wurde das Gelände, für Schneeschuhe und speziell für unseren Tourenskigeher, also beschlossen wir wieder umzukehren und noch ein Stück über der Piste bis zur Forststraße aufzusteigen. Damit war eine gute Stunde verloren gegangen.

Ort: Fellhornbahn Mittelstation (unten)
So, ab jetzt lassen wir die Piste endlich hinter uns und brechen ins abgelegene Hochgebirge auf. Ich weiß noch, das ich kurz auf die Uhr schaute. :/

Ort: Höflealpe
Zeit für "Mittagspause" AUF der Höflealpe. :D (Siehe Foto dazu.)

Ort: Das weite Tal nach der Höflealpe
Wow!!! Hinter der kleinen Brücke, kurz vor der Wankalpe, die am Anfang des Tals lag erstreckte sich der Blick über einen Großteil des weiteren Weges. Ich versuchte den Aufstieg in der Ferne zu verfolgen und endlich kam die durch den ganzen Pistentourismus, bis hier hin noch ausgebliebene "Expeditionsstimmung" bei mir auf, was so viel bedeutet wie:
"Ehrlich gesagt, keine Ahnung was mich da erwartet aber ich bin für alle Eventualitäten gerüstet." :D
Aber viel wichtiger: Dieses Mal war ich Teil eines erstklassigen "Expeditionsteams"! :)

Ort: Kühgundalpe
Hier war mein persönlicher "point of no return" mit Blick auf den letzten steilen Aufstieg bis zum Fiderepaß. Wieso?
Außer uns war eine Gruppe Tourenskigeher gerade beim letzten Aufstieg, mit Ausnahme von 3 Personen die unten am Hang, diskutierend im Kreis standen.
Ich fasste die Situation wie folgt auf: Einer aus deren Gruppe war wohl schon erschöpft und überlegte umzukehren, was logischer Weise nicht mehr möglich war.
Was mich sehr beeindruckt hatte, war, das sein Kamerad (ein Bergführer glaube ich) seine komplette Ausrüstung, in mehreren Gängen hinauf zur Hütte geschleppt hatte, zu einem Zeitpunkt an dem ich damit beschäftigt war meine Füsse wieder aufzutauen. - Alle Achtung!

Ort: Fiderepaßhütte (Winterraum)
14 Lager, 16 Personen (oder so ähnlich). :D
Doch darüber will ich garnicht mal meckern, denn viel schlimmer war, das der Ofen, von den "Warmduschern" die unten geschlafen hatten, die ganze Nacht eifrig beheizt wurde, sodas die Leute oben (inkl. mir) beinahe einen Koller bekommen hätten.
Drinnen +30°C, draußen -30°C!
Das nächste Mal schlafe ich vor der Hütte. ... "Das meine ich ernst!" :D

Ort: Querung unterhalb der Fiderepaßhütte
Rechts neben mir hätte ich die Felsen küssen können, links ging es steil hinunter und wir bewegten uns auf einer nicht mehr als zweiskibreiten Spur, auf der gerade mal ein Schneeschuh vor den anderen passte. Ich platzierte Schritt für Schritt, einen Schneeschuh vor den anderen und dann verlagerte ich nur kurz mein Gewicht und "ZACK" brach die Spur mit mir zusammen ein. Mit Händen am weiterrutschen gehindert, stand ich wieder auf und schaffte es auf die Spur zurück, die dann auch kurz darauf wieder breiter wurde und in weniger steiles Gelände führte.

Ort: Schüsser (Hammerspitze)
Der Gipfel war erreicht und nach Norden hinunter sah man das Skigebiet der Kanzelwand, mit all den Alpinskifahrern, die sich von den Liften hochtragen ließen und auf den Hüttenterassen saßen und chillten. - Ich beneidete nicht einen einzigen von denen. :D
Denn wir hatten bei aller bestem Wetter, ein 360° Panorama auf das Allgäu und auf der selbstgeschaufelten Schneebank ließ es sich eine Weile gut aushalten.

Ort: Abstieg vom Gipfel
Ich hielt es erst für einen schlechten Scherz, bis unser Gruppenführer höchstpersönlich mit seinen Schneeschuhen in den steilen Südhang, im direkten Abstieg nach unten schlitterte. Nach etwas zögern hatte ich es dann auch riskiert und war doch erstaunt wie einfach es ist. Einzige Vorraussetzung ist, das der Schnee tief genug ist. Unsere Snowboarder hatten es da leichter, so wie Alex, der einfach über die Wächte in den Hang hinein sprang. "Yeah!" ... da hatte nur noch passende "Action-Mucke" zu gefehlt. 8)

Ort: Westhang der Kuhgehrenspitze
An einem Teil des Hangs waren die Reste eines (schon längst abgegangenen) Schneebrettes zu sehen. Obwohl es nicht sehr groß gewesen sein musste, waren die Schneemengen im Stauchbereich gewaltig. (Bis hier hatte ich Lawinen nur auf Fotos gesehen.)


Nachwort

Ich bedanke mich beim Gruppenführer für die Organisation und seinem Vertrauen in meine Selbsteinschätzung. (Ist sicherlich immer mit Risiken verbunden Anfänger mitzunehmen.)
Außerdem waren wir meines Erachtens alle ein super Team (vom Gehtempo unterwegs, bishin zur Starthilfe meines Autos bei -23°C). :D

Ganz ehrlich gesagt, alleine wäre ich niemals auf die Idee gekommen, gleich zu Beginn eine solche Tour durchzuziehen. Sie hat sich auf jeden Fall als "die 1. richtige Schneeschuhtour" in mein Gedächtnis eingebrannt. Ein "Schmiss ins kalte Wasser", für den ich sehr dankbar bin. :)

Meine Fotos habe ich sehr detailliert beschriftet und die Orte auf der Karte zugeordnet.

Tourengänger: stefan87

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Kommentare (10)


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Gelöschter Kommentar

stefan87 hat gesagt: RE:
Gesendet am 16. Februar 2012 um 19:57
Neee du, so sehr wollte ich dann doch nicht übertreiben ;)

Aber im Ernst:
Ich hoffe das sich das Ganze interessant und spannend lesen lässt und das es nicht all zu sehr übertrieben herüber kommt. :D

Die Erlebnisse sind alle war, nur wollte ich sie nicht so "abgestumpf" aufschreiben. Das ist eben mein Stil. Wenns Dir gefällt, dann ließ mal "Expedition Breitgrieskarscharte" ;)


Danke!

Gruss Stefan

kleimber hat gesagt: RE:
Gesendet am 16. Februar 2012 um 23:28
Es war der "weiße Himmel"

sven86 hat gesagt:
Gesendet am 16. Februar 2012 um 21:00
Tolle Eindrücke hast Du uns da mitgebracht! Ist ja auch eine schöne Gegend, der Fiderepaß war 1998 meine erste richtige Bergtour.
beste Grüße, Sven

sunfee hat gesagt:
Gesendet am 17. Februar 2012 um 09:37
Wirklich gut beschrieben :-) 2010 bin ich den gleichen Weg gegangen und kann mitfühlen ;-) Schön euch getroffen zu haben - auch wenn die Hütte dann überfüllt war :o) Gruß Ulrike

Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 20. Februar 2012 um 00:52
hast dir ja eine prächtige (Einstiegs)-Tour ausgesucht - da konntest ja beinahe alle möglichen Schwierigkeiten erleben; so nach dem Motto: "wieso auch einfach, wenn's kompliziert geht" ...
Gratuliere dir zum Bericht, v.a. jedoch zum Highlight - weiter so!
lg

stefan87 hat gesagt: Vielen, vielen Dank an euch alle!!!
Gesendet am 20. Februar 2012 um 10:43
Ich bin extrem begeistert, das euch der Bericht gefällt!

Mit solch einem aufwändigen Bericht erlebe ich die Touren praktisch ein zweites Mal aber wenn ich auch noch andere, so wie euch mitreißen kann, dann ist es das Non-Plus-Ultra und man ist wie besessen zu versuchen sich größte Mühe zu geben und erst dann auf die "PUBLIZIER-TASTE" zu drücken wenn auch der letzte Berg mit Namen und Höhenangabe beschriftet ist. :)

Die Ausstrahlung und Möglichkeiten von hikr.org zwingen einen gerade dazu, zu versuchen sich Mühe zu geben. Ich hoffe das dieses immer so bleiben wird.


Gruss Stefan

kobbold hat gesagt:
Gesendet am 18. April 2012 um 16:30
So bin hier über ne Verlinkung draufgekommen und muss dann doch mal was loswerden. Normalerweise mach ich das net aber mir hats einfach den Magen umgedreht, daher auch nicht wundern wenn ich nicht antworte. denn ich werde das alles möglichst schnell vergessen.

Also was du hier schreibst ist so ein überdramatischer.....

Mensch junge du hast ne stinknormal Tour gemacht wie sie Tausende!!! Skitourengeher jedes Wochenende machen. Du hast nicht draußen gepennt, keine schweren Anstiege gemacht(und ich kenne mich im Allgäu aus)...

Dazu so empfehlungen wie nen schlafsack einpacken bei jeder Wintertour? Na viel spass dann wirst du wohl ewig wanderwege entlang schleichen. Die Schaufel vom Lawinenzeugs hast ja und dann gräbt man sich halt ein punkt. So schlimm ist das net, nimm ne Kerze mit die reicht schon halbwegs um ne Schneehöhle warmzukriegen, so schnell stirbt der Mensch net. Wenn du mal was forderndes machen solltest, da musst du aufs Gewicht schauen, du hast ja keine Pulka mit der man locker x Kilo wohin ziehen kann.

Dazu warst du anscheind geführt unterwegs? Falls ja, mach lieber selbst was, geführter kram bringt nix, da gibt man ja alle verantwortung ab (Führe selbst)

ich konnte mich dann net zurückhalten (ala das kann doch net sein) und hab die anderen artikel mal überflogen.

Das zeiht sich echt durch alles, crazy. Das geilste ist der Kommentar zu solotouren. AHAAAAAAAAAA Mensch du gehts stinknormale Wanderwege, sprichst du auch von Solotour wenn du alleine ne nachmittags spaziergang machst? alter Schwede

Naja ich finds prinzipiell toll wenn Leute was in den bergen machen, egal wie schwer, aber wenn man sich aufführt als hätte man gerade sonstwas gemacht und dabei ist man nen Wanderweg entlang geschrabt find ich das einfach nur skurril.

ps: wer hat sich denn diese wanderskala ausgedacht? Sry aber dat ist ja geil



stefan87 hat gesagt: RE: Boahhh wow ...
Gesendet am 18. April 2012 um 18:03
... du hast dich extra hier angemeldet nur um mir DAS zu sagen?! :D

Weil du dir soviel Mühe gegeben hast werde ich dir sogar antworten, denn den Gefallen dir nicht zu antworten kann ich nicht geben. (Es war sowieso nur eine Frage der Zeit bis sich jemand wie du hier meldet.)


1. Ich weiß nicht wieso aber anscheinend gehörst du zu der Minderheit die meine Tourenberichte nicht ein wenig mit Humor aufnehmen. "Junge alter, komm mal wieder runter!!!" ... ich weiß das ich keine Expeditionen mache. Ich schreibe einfach gerne a bissl spannend und habe einfach Spass an dem Ganzen! Merkt man das etwa nicht?!

2. Zu meiner Einstellung und dem was ich als Tipps so von mir gebe ist meine >ganz persönliche Meinung<. Ich würde niemals auf die Idee kommen so einen Profi wie du es offensichtlich bist in Sachen Touren zu belehren. Natürlich steht es dir frei zu deine Meinung dazu zu äußern aber bedenke, das ich noch nicht lange dabei bin (wo ich übrigends auch drauf hinweise). Ich mache mit jeder Tour neue Erfahrungen und habe auch schon über das eine oder andere von mir im Nachhinein gelacht. (Oder kommst du da vielleicht nicht mit klar das ich bei solchen "Popeltouren" soviel Spass habe?!)

3. Ich nenne sie Superbergsteiger, also Leute wie dich die (auch) online, Leuten wie mir vorschreiben wollen zu was meine Aktivitäten gehören, sprich welche Einstufung (leichte, schwere Tour usw.) gibts zu genüge (da biste net der Erste) und wenn du dich jetzt mal in meine Lage versetzt, was würdest du von so einer Person halten die auf einen deiner Berichte so einen großkotzigen Beitrag schreibt, hää, "Isch frage Disch?! Selbst WENN sie in einigen Punkten recht HÄTTE, würdest du ihr doch mit Sicherheit aus Protest schon nicht recht geben, stimmts?

Wenn du es wirklich ernst meinen würdest mit "Alter setz net so einen Müll in die Welt" dann hätteste mir das per E-Mail oder PN geschrieben.

Das du es auf diesem Wege machst sagt mir nur, das du mich und diese(s) Communty/Forum (wobei ich mich auch auf deine letzte Äußerung beziehe) als Volldeppen hinstellen willst.


Gruß Stefan

(Solltest du das evtl. doch noch gelesen haben und den Drang verspüren mir zu Antworten dann mach es bitte per PN oder E-Mail. Ich habe nämlich keinen Bock meinen Bericht hier mit so einer SCH***** vollzumüllen. DANKE!)

kobbold hat gesagt: RE: Boahhh wow ...
Gesendet am 18. April 2012 um 18:37
Ich schreib das hier rein, damit es nicht irgendeinen armen Menschen gibt der deine "persöhnlichen" tipps befolgt.

So ich bin nämlich über die Verlinkung aus nem Forum zu deinen Tourenberichten gelangt. Wo du solch wunderbare "persöhnliche" Ratschläge gegeben hast, nun ja ...

Villeicht hast du jetzt halt alle Errgeung abgekriegt die sich über die ganzen "erfahrenen Ratschlägeerteiler" aufgestaut hat.
Ps. ich schreib nicht ellenlange berichte, ich geh lieber in die Berge und poste kurz die verhältnisse.
Von daher habe ich auch nicht das Problem das ich zuviel "persöhnliche" Tipps unters Volk bringe.

pps: so leider wurde ich ja benachrichtigt, werde den Account jetzt aber löschen, hab besseres zu tun. Aber immerhin hast du mir geholfen mich etwas vom Lernen abzuhalten. Danke für das Unterhaltung, werd den Bericht gleich mal weiterempfehlen.


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