Cima di Piancabella & Cima di Gana Rossa


Publiziert von saebu , 22. September 2010 um 21:48.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum:30 August 2010
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Cima di Gana Bianca 
Zeitbedarf: 7:00
Strecke:Dagro - Cap. Alpe di Prou - Cima di Piancabella - Cima di Gana Rossa - Alpe Lavill - Cap.Alpe di Prou - Alpe Sceru - Cap. Quarnei
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Malvaglia, Filovia

Eine einsame Tour in schöner Umgebung und einer schön gelegenen und sehr gemütlichen Selbstversogerhütte.
 
Mit der Seilbahn (-> 12.- CHF) fahren wir hinauf nach Dagro 1’420m, von wo aus wir die Capanna Alpe di Prou in ca. 2 Std. erreichen, wo wir 2 Nächte verbringen werden.
 
Aufstieg: T4, II, ca. 3 Std.
Von der Cap. di Prou 2’015m geht’s zum grossen Steinmann, welcher  oberhalb der Hütte gut sichtbar ist. Nun auf Wegspuren dem Grat entlang hinauf zu einem Kreuz. Ab hier kommt man bald in brüchiges Gestein und bald einmal folgt die Schlüsselstelle und mit einer kurzen Kraxeleinlage gelangt man auf den aussichtsreichen Gipfel der Cima di Piancabella 2’670m. Leider bläst der Nordwind ziemlich stark, so dass man nicht wirklich an eine lange Rast denkt. Wir entschliessen uns dann sehr spontan noch weiter dem gut begehbaren Grat zu folgen und zu versuchen auf die schöne Cima di Gana Rossa zu gelangen. Es folgt eine schöne und etwas ausgesetzte Kraxlerei II am grob blockigen Grat. Schwierigkeiten können teilweise auch rechts umgangen werden. Kurz unter dem Gipfel geht’s über eine Geröllhalde mit grossen Blöcken hinauf zur Cima di Gana Rossa 2’787m.
 
Abstieg: T5, ca. 4 Std.
Im Gipfelbuch können wir lesen, dass jemand direkt zur Alp Lavill abgestiegen ist…..so genau können wir aber keinen Abstieg erkennen. Wir machen uns dennoch an diese gewagte Variante. Über die Blöcke steigen wir in nördlicher Richtung ab zu den grossen flachen Felsplatten. Ab hier suchen wir uns einen Weg über den ausgesetzten Grat hinunter. Wir entdecken Schafwege und atmen auf……es sollte also klappen. Wir queren unter den Felsen unterhalb des Grates und steigen „Z“-ähnlich ab: immer dem Schafweg und den Schafdrecken folgend ;o)! Wir steigen dann nicht ganz zur Alp runter sondern folgen einem Schafweg, welcher uns ziemlich der Höhenkurve entlang zum Bergweg zurück zur Alpe di Prou führt.
Ein sehr wilder und nicht wirklich empfehlenswerter Abstieg!
 
Übernachtung:in der gemütlichen Selbstversogerhütte Capanna Alpe di Prou
 
 

Tourengänger: saebu, Steimandli


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