Via Ferrata Brunnistöckli


Publiziert von anles , 19. September 2010 um 20:48.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:19 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Klettersteig Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: Ruch- und Walenstockgruppe   CH-OW 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Strecke:Brunni - Brunnistöckli - Einstieg Rigidalstock - retour
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto bis nach Engelberg, Talstation (5 CHF parkieren), Bähnlifahrt bis nach Brunni 24 CHF mit Halbtax retour

Meinen ersten richtigen Klettersteig wollte ich heute probieren. Es sollte das einfache Brunnistöckli bei Brunni sein. Wir fuhren ab Engelberg mit der 2. Bahn über Ristis bis nach Brunni und kehrten noch kurz in der Brunnihütte ein. Bald liefen wir den kurzen Einstieg bis zum Klettersteig Brunnistöckli (T2, 15min). Der Beginn ist wie immer das schwierigste am ganzen Klettersteig. Für mich mit 1.58m waren die ersten 10m recht schwierig, da ich immer wieder Stellplätze für die Füsse gesucht hatte und noch nicht warm mit dem Element geworden bin. Nachdem dies geschafft worden war ging es recht problemlos über einige Eisentritte, Felsstufen und 2 Brücken sowie einer Leiter. Schon bald ist das Gipfelkreuz zu sehen und wir konnten aussteigen. Der Klettersteig wird als K2 geführt - ich mache eine WS draus.

Dann wollten wir weiter zum Rigidalstockklettersteig. Der Weg dahin ist weiss-blau markiert und wird ab dem 2. Drittel ein wenig kniffeliger (T4-) - einige Felsstufen und Steinbrocken sind zu umqueren. Nach ca. 1h erreichen wir dann auch den Einstieg zum Klettersteig am Rigidalstock (2300m). Ich begann kurz, fand ihn auch nicht sonderlich schwierig, kehrte aber wieder um, da mir die Kombination Länge und Klettersteig-auch-im Abstieg-zu-benutzen zu schwierig war. Lieber mal den Abstieg auf einem anderen kleineren KS probieren.

Zurück ging es über den gleichen Weg (leicht rutschig auf den noch ein wenig feuchten Wegen; Stöcke von Vorteil), danach ab dem Brunnistöckli den weiss-blauen Wanderweg (T2) in 20 Minuten zurück. Auf dem Weg schauten wir den Kletterern am Zittergrat zu.

Das Wetter hielt ganz gut. Anfangs liessen wir den Hochnebel zurück im Tal, im Laufe des Tages kam er leider ein wenig höher.

Tourengänger: anles, Greg


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T4- WS

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